Maecenas 2009 – Kunstförderung trotz Krise

Dez 16 • BAWAG P.S.K., Deutsch, Interviews, Podcast, Unternehmen, Video, Wien, Österreich • 1379 Views • Keine Kommentare

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading ... Loading ...

Freundschaft und Ehe sind zwar nicht das gleiche, sie schließen sich aber auch nicht aus. Ein Beitrag über Sponsoringbeziehungsmanagement in Zeiten der Krise.

In einer Zeit wirtschaftlicher Krise und weltweit sinkender Kunstförderungen hat sich die österreichische Bank BAWAG PSK, dafür entschieden ihre Fördertätigkeit anzuheben. Das richtige Timing, heißt es aus dem Bankhaus, ist alles und der Wiener Jazz-Club Porgy&Bess war der rechte Ort zur richtigen Zeit für den gewichtigen Partner. Mit der Übernahme der Bank durch den neuen Besitzer galt es auch am Image zu arbeiten. Jazz als Kunstform hat den Kriterien des neuen Selbstverständnisses entsprochen: das Musikgenre ist traditionsreich und gleichzeitig innovativ.

Das Engagement der Bank hat sich in mehrfacher Hinsicht bezahlt gemacht. Die Kooperation mit dem Porgy&Bess – das größte externe Sposoringengagement der Bank – brachte dem Bankunternehmen den Maecenas 2009 Preis für das beste Gesamtkonzept eines Großunternehmens im Kunstsponsoring ein. Mit ihrem Einstehen für Kunst, so die Begründung, haben sie nicht nur das Unternehmensbild modernisiert, sondern wesentlich auch ihre Reputation gefestigt – bei Kunden und Mitarbeitern, aber auch in der ökonomischen und kulturellen Welt. So war beispielsweise auch der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“ das Sponsoring der BAWAG eine Nennung Wert.

CastYourArt hat interessiert, von welchen Überlegungen und Erwartungen das Sponsoringengagement der Bank getragen ist, was – in Zeiten der Krise – ein modernes Sponsoringkonzept auszeichnet und womit eine gesponserte Kulturinstitution noch zu rechnen hat, außer mit Geld. Kostenbewusstsein und Argumentierbarkeit des Engagements nach innen und außen; eine intelligente Vernetzung der Sponsoringaktivitäten in den Bereichen Kunst, Bildung und Soziales, die Engagement mehrfach sichtbar und individuelle Förderung nachhaltiger macht; Erschließung neuer Zuschauersegmente und Wertschätzung für die Ziele der jeweils anderen Seite, sind einige der Fundamente der Sponsoringbeziehung, die der eine Ehe, der andere eine Freundschaft nennt.

Ehe und Freundschaft sind zwar nicht das gleiche, sie schließen sich aber auch nicht aus. Unsere Gesprächspartner sind Rudolf Leeb, bei der BAWAG PSK verantwortlich für Sponsoring und kulturelle Angelegenheiten, und als sein kulturinstitutionelles Gegenüber Christoph Huber, Chef des Porgy&Bess. (wh)

FacebookTwitterGoogle+tumblrEmail

Related Posts

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

« »