THE CINDY SHERMAN EFFECT. Identität und Transformation in der zeitgenössischen Kunst

Feb 22 • Ausstellungen, Bank Austria Kunstforum, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Podcast, Video, Wien, Österreich • 415 Views • Keine Kommentare

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Cindy Sherman wurde in den 1980ern durch ihre “Untitled Film Stills” bekannt. In diesen Fotografien schlüpfte sie in verschiedene Rollen, mittels derer sie nicht nur das Porträt an sich, sondern auch Konstruktionen und Stereotypen von Kultur, Geschlecht und Identität dekonstruierte.
Wie viel nachfolgende Künstlergenerationen Shermans Pionierarbeit zu Fragen der Transformation und Identität verdanken, wird derzeit im Bank Austria Kunstforum bei der Ausstellung The Cindy Sherman Effect. Identität und Transformation in der zeitgenössischen Kunst offensichtlich.
Werken der 1954 geborenen Künstlerin werden in der Gruppenschau Arbeiten von 21 zeitgenössischen Kunstschaffenden gegenübergestellt, anhand von insgesamt 80 Werken der Schau tritt ihre Vorbildfunktion deutlich zu Tage.
Kuratorin Bettina Busse hat für die Präsentation die räumliche Anordnung umgedreht. Die Ausstellung beginnt nicht wie üblicherweise im Säulensaal nach dem Haupteingang, sondern im letzten Raum, der durch den Bookshop nun als Eingang betreten wird.
In den Räumen dahinter zeigen filmische Arbeiten etwa von Ryan Trecartin, Candice Breitz und Pipilotti Rist oder Fotografien von Tejal Shah, Catherine Opeis und Zanele Muholi in Konfrontation mit Arbeiten Shermans die inhaltlichen und ästhetischen Überschneidungen der Positionen.
Eine der Erkenntnisse der Schau ist wie sehr Kunst letztlich aus anderer Kunst entsteht.

Die Ausstellung läuft noch bis 21. Juni im Bank Austria Kunstforum Wien.  (Text: Cem Angeli)

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