• STRABAG ARTAWARD INTERNATIONAL 2019. Preisträger Amoako Boafo

    Okt 10 • Ausstellungen, Awards, Deutsch, Englisch, Interviews, Kunsträume, Podcast, STRABAG, STRABAG Artaward International, STRABAG Kunstforum, Unternehmen, Veranstaltung, Video, Wien, Österreich • 104 Views

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    Amoako Boafo erhält den STRABAG ARTAWARD INTERNATIONAL 2019

    Amoako Boafo verleiht seinen Porträts eine natürliche Anmut, Haltung und Eleganz. Die intimen Darstellungen vermitteln Wärme und Verletzlichkeit und umkreisen das Thema der „schwarzen Diaspora“. Ähnlich zu anderen zeitgenössischen Porträtkünstlern, darunter Alice Neel, Kehinde Wiley und Noah Davis, versucht Boafo, eine neue Bildsprache zu schaffen, die seine eigenen Erfahrungen und die seiner Bildprotagonisten wiederspiegelt und so ein differenziertes Verständnis der „Black Experience“ ermöglicht. Die Figuren in Boafos Bildern repräsentieren eine zunehmende Migration, eine Zeit des Wandels, der Verständigung und der Auflösung. In der Verschmelzung von präzise gesetzten Linien und locker gemalten Pinselstrichen – eine Kombination, die die Bildwelt Boafos prägt –, lässt die Arbeitsweise des Künstlers Rückschlüsse auf den Bildinhalt zu: Die Körper dieser Männer und Frauen sind eindeutig als reale, Raum einnehmende Figuren erkennbar, zugleich vermittelt ihr Ausdruck jedoch eine Art der geistigen Veränderung, um nicht zu sagen der Grenzüberschreitung. Das ferne Echo von Egon Schiele ist in Boafos Arbeiten zu erkennen, einige der Porträts erinnern an Schieles freie, rohe Zeichnung. Wie in den Bildern Schieles erkennt man bei Boafo eine tiefe und ungezügelte Kraft, die wir als Betrachterinnen und Betrachter im alles durchdringenden Blick der Figuren spüren können. Es finden sich aber auch Referenzen von Gewalt in den malerischen Gesten Boafos, die an die monumentalen Werke Leon Golubs erinnern, dessen Mercenaries-Serie Mitte der 1970er-Jahre die Grenze zwischen Unterdrückten und Unterdrückern verwischte. Wie bei Golub scheinen Boafos Figuren nicht damit zufrieden zu sein, still zu sitzen, sondern befinden sich in Bewegung. Boafos dicker, pastoser Farbauftrag erzeugt und verstärkt diesen Eindruck von Bewegung und tiefen Schatten. (Quelle: Wien – OTS)

    Die Vernissage zur Ausstellung AMOAKO BOAFO findet am Donnerstag, 10.10.2019 von 18.00 bis 21.00 Uhr in der ,Artlounge im STRABAG Haus, Donau-City-Straße 9, 1220 Wien statt.

    Ausstellungsdauer: 11.10.–08.11.2019

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  • STRABAG ARTAWARD INTERNATIONAL 2019

    Okt 7 • Ausstellungen, Awards, Deutsch, Englisch, Interviews, Kunsträume, Podcast, STRABAG, STRABAG Artaward International, STRABAG Kunstforum, Video, Wien, Österreich • 130 Views

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    Der STRABAG Artaward International zählt zu den höchstdotierten privaten Kunstpreisen in Österreich: Jährlich werden ein Preis und vier Anerkennungen mit einem Preisgeld von insgesamt € 35.000,- vergeben. Die Preisvergabe erfolgte durch Dr. Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender STRABAG SE. (Quelle: Wien – OTS)

    Anlässlich seines 24-jährigen Bestehen haben wir  das Jurymitglied Yilmaz Dziewior, Direktor Museum Ludwig, Köln, Dr. Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender STRABAG SE und Amoako Boafo den Preisträger des STRABAG Artaward International 2019 interviewt.

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  • ALBRECHT DÜRER. Im Albertina Museum.

    Okt 3 • Albertina, Allgemein, Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Museen, Podcast, Video, Wien, Österreich • 209 Views

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    Zum ersten Mal seit 2003 zeigt die Albertina eine große Schau zum Werk Albrecht Dürers. Mit knapp 140 Arbeiten besitzt die Albertina die weltweit größte Sammlung von Zeichnungen und Aquarellen Albrecht Dürers.
    Die mit internationalen Leihgaben ergänzte Ausstellung mit über 200 Exponaten zeigt zeichnerische, druckgrafische und malerische Werke, darunter der berühmte Feldhase, die ikonischen Betenden Hände, das Große Rasenstück, oder der Blaurackenflügel, das Plakatmotiv der Ausstellung.
    Für die Ausstellung konnte die Albertina wichtige Leihgaben gewinnen: Die Anbetung der Könige aus den Uffizien, das Selbstporträt als Akt vom Schloßmuseum Weimar, die Marter der Zehntausend aus dem Kunsthistorischen Museum Wien, Jesus unter den Schriftgelehrten aus der Sammlung Thyssen-Bornemisza, oder Der heilige Hieronymus aus dem Nationalmuseum in Lissabon, inklusive dazugehörige Studien.
    Auffallend ist am Beginn der chronologisch und thematisch strukturierten Schau mit ihren mehr als 200 Exponaten ein meisterhaftes, mit Silberstift gezeichnetes Selbstporträt des erst 13-jährigen Künstlers.
    Wie der Kurator der Ausstellung, Dürer-Spezialist Christof Metzger zeigt, waren Werke wie der Feldhase, Das große Rasenstück oder Blaurackenflügel keine Verkaufsware oder Vorstudien zu Gemälden, sondern vielmehr Schaustücke der Werkstatt, um potentiellen Klienten die eigene Virtuosität zu demonstrieren.
    Wenn man sehr genau in die Augen des Feldhasen sieht, des Aquarells mit dem atemberaubend genau dargestellten Fell, sieht man in seiner Pupille die Glanzlichter eines gespiegelten Fensters, die dem enigmatischen Tier eine lebendige Aura verleihen. Es ist eines der Glanzstücke der Ausstellung, das lichtempfindliche Werk wurde überhaupt erst neun Mal öffentlich gezeigt, zum ersten Mal 1871.
    Dürers Leben ist für jene Epoche erstaunlich gut durch erhaltene Briefe, Tagebücher, theoretische Schriften, und auch eine Familienchronik dokumentiert.
    Geboren 1471 in Nürnberg und wie sein Vater als Goldschmied ausgebildet, wurde Dürer bereits in jungen Jahren bekannt als Meister des Holzschnittes und Kupferstichs. Nach Aufenthalten in Colmar, Strassburg, Frankfurt und Venedig etablierte er sich zurück in seiner Geburtsstadt Nürnberg wo sich bald einen Ruf aufbaute, zunächst vor allem als Druckgrafiker.  Sein Atelier gründete Dürer nach der Heirat mit seiner vermögenden Frau Agnes Frey, von ihr befindet sich auch ein Porträt in der Ausstellung.

    Auf einem weiteren Demonstrationsstück der Werkstatt, dem berühmten Andachtsbild der Betenden Hände aus 1508, befand sich eigentlich auch der Entwurf eines Apostelkopfes, aber das Blatt wurde zerschnitten und so erlangten die Hände ihre kunsthistorische Berühmtheit.
    Die Demonstrationsblätter kamen über Dürers ersten Sammler, den Nürnberger Kaufmann Willibald Imhoff, und Kaiser Rudolf II. in die Nationalbibliothek in Wien und schließlich zu Albert von Sachsen-Teschen und die Sammlung der Albertina.

    Die Ausstellung ist von 20. September 2019 bis 6. Jänner 2020 zu sehen. (Text: Cem Angli)

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  • MARIA LASSNIG. Ways of Being.

    Sep 20 • Albertina, Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Museen, Podcast, Video, Wien, Österreich • 362 Views

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    Am 8. September wäre Maria Lassnig, die als Österreichs wichtigste Malerin gilt, 100 Jahre alt geworden. In Kooperation mit dem Stedelijk Museum Amsterdam richtet ihr die Albertina deshalb eine große Retrospektive aus.
    2017 fand bereits eine große Lassnig-Schau im Haus statt, bei der Zeichnungen und Aquarelle gezeigt wurden (die Albertina besitzt 64 Lassnig-Gemälde und über 200 Papier-Arbeiten).  In Amsterdam waren auch Bronzen, Skizzen, Fotocollagen und ebenso Trickfilme Teil der über 250 Exponate, diese werden in Wien im Filmmuseum gezeigt, am 17. und 24. November sowie am 1. Dezember.
    Die Wiener Ausstellung konzentriert sich auf das malerische Werk. 78 Werke sind in der Basteihalle zu sehen, chronologisch fächern sie den vielschichtigen künstlerischen Kosmos von Lassnigs Malerei auf. 21 davon stammen aus dem Bestand der Albertina, 28 kommen aus der Lassnig-Stiftung, der Rest von 22 Leihgebern, wobei Kuratorin Antonia Hoerschelmann die Wiener Schau um einige Bilder ergänzt hat, die in Amsterdam nicht dabei waren. Das großformatige “Mutter und Tochter” aus der Sammlung Hans Schmid etwa wurde in den vergangenen Jahrzehnten nie öffentlich gezeigt und ist nun in der Albertina zu sehen.
    Der Rundgang beginnt mit einem Selbstporträt aus 1945, und er endet mit dem berührenden “Vom Tode gezeichnet” aus 2011, einem der letzten von der Künstlerin vollendeten Bilder.
    Der Beginn ihrer Body Awareness Art, ihrer Körpergefühlsmalerei, kann man anhand von Beispielen aus den 1950ern nachvollziehen, keines der wesentlichen Themen Lassnigs fehlt in der Albertina: Sexualität, die Rolle der Frau in der Gesellschaft, der Kampf um Selbstbestimmung, Selbstwahrnehmung, ihre Mutter.
    Man kann in der Schau aber nicht nur verschiedene Phasen ihres Werks verfolgen, sondern parallel dazu auch die Wendungen in ihrem Leben und ihre wechselnden Wohnorte.
    Maria Lassnig wurde am 8. September 1919 in Kappel am Krappfeld, Kärnten geboren. Ab 1941 studierte sie an Wiener Akademie der bildenden Künste in der Meisterklasse Wilhelm Dachauers, 1943 musste sie diese wegen ihrer “entarteten” Bilder verlassen.
    Sie schloss ihr Studium dann bei Ferdinand Andri und Herbert Boeckl ab. 1948 hatte sie in Klagenfurt ihre erste Einzelausstellung.
    In Wien gehörte sie zum Kreis um Monsignore Otto Mauer. 1951 und 1952 reiste sie mit Arnulf Rainer nach Paris, wo sie Bekanntschaft mit André Breton, Yves Klein, Paul Celan und anderen Künstlern machte und vom Tachismus und Informel beeinflusst wurde. In dieser Zeit mischen sich zusehends mehr narrative Elemente in ihre Körperwahrnehmungsbilder.

    In ihrem, wie sie sagte, „zweistufigen“ Malprozess beginnt sie mit der Körpererfahrung und reagiert dann auch auf Weltprobleme und politische Ereignisse, die sie beschäftigen. In Atommütter (1984)  etwa haben zwei Frauen Bomben auf ihren Schößen.

    1968 übersiedelte sie nach New York, wo sie neben der Malerei auch Anerkennung mit ihren Trickfilmen fand. Sie blieb dort, bis sie 1980 als Professorin an die Wiener “Angewandte” berufen wurde.
    Sie vertrat zusammen mit VALIE EXPORT Österreich 1980 bei der Biennale in Venedig, 1982 und 1997 folgten Einladungen zur documenta nach Kassel. 1988 erhielt Lassnig den Großen Österreichischen Staatspreis, es folgten zahlreiche weitere Auszeichnungen, u.a. der Goldene Löwe für ihr Lebenswerk auf der Biennale von 2013.
    Jede ihrer Werkphasen hat ihre eigene Ästhetik, eine Konstante ist jedoch Lassnig selbst als ihr eigenes Modell, ständig begegnet der Betrachter ihrem Gesicht. Dieses machte sie in den Bildern formbar, verschmolz es etwa mit Maschinen oder auch mit einer Käsereibe. Lassnig changiert zwischen figurativ und fantastisch, Tiere verkörpern Empfindungen, menschliche Körperteile werden verdoppelt oder überbetont.
    In fortgeschrittenem Alter fiel der Künstlerin das großformatige Malen immer schwerer, dennoch entstanden auch in der letzten Phase ihres Lebens immer noch außerordentliche Bilder.
    Die Ausstellung ist noch bis 1. Dezember 2019 zu sehen.
    Albertina Museum | www.albertina.at
    Eine CastYourArt Produktion | www.castyourart.com

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  • MARIA LASSNIG. Preview der Ausstellung im Albertina Museum

    Sep 13 • Albertina, Ausstellungen, Deutsch, Englisch, Museen, Video, Wien, Österreich • 371 Views

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    Dieses Jahr würde die Künstlerin Maria Lassnig ihren hundersten Geburtstag feiern. Das Albertina Museum in Wien widmet der bedeutenden Künstlerin zu diesem Anlass eine große Retrospektive. Hier gibt es erste Eindrücke von der Ausstellung

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  • SEAN SCULLY. Eleuthera

    Jun 25 • Albertina, Ausstellungen, Deutsch, Englisch, Interviews, Kunstwerke, Museen, Podcast, Video, Wien, Österreich • 525 Views

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    Eleuthera heißt die Bahamas Insel, an deren Strand ein Junge selbstvergessen im Sand spielt. Sean Scully, den wir als abstrakten Maler kennen, hat diese Szene nach rund fünfzig Jahren der Abstraktion zur Figuration zurückgeführt. Der Junge am Strand ist sein Sohn und Scully, der einst einen Sohn verlor, hat mit den rund 25 Arbeiten der Eleuthera Serie dem Kind-Sein ein Denkmal gesetzt.

    Nun zeigt das Albertina Museum in Wien, das mit dem Maler seit langem verbunden ist und einen Großteil seines grafischen Werks besitzt, diese sehr persönliche Serie des Künstlers. Er habe damit dem Kind-Sein ein Denkmal gesetzt, auf monumentalen Tafeln, so wie es nur ein abstrakter Maler kann, sagt Scully selbst über seine Arbeiten. Zu sehen noch bis 8 . September in Wien.

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  • HERMANN NITSCH. Räume aus Farbe

    Jun 5 • Albertina, Ausstellungen, Interviews, Museen, Podcast, Video, Wien, Österreich • 713 Views

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    Die Werkschau der Albertina zum 80. Geburtstag von Hermann Nitsch rückt die „Nebenprodukte“ der Aktionen des Universalkünstlers in den Mittelpunkt.

    Nitsch, einer der Hauptvertreter des Wiener Aktionismus, wurde unter anderem mit Tierschlachtungen, Prozessionen und Blutschüttaktionen bekannt. Seine Bilder entstanden durch Schütt- und Malaktionen bei seinen Orgien-Mysterien-Theatern. In aufwendigen Aktionen oder Performances wurden Massen an Farben, Blut und Gedärmen verteilt, mit den Fingern durchgewühlt, Pigmente geknetet, ganze Eimer verschüttet. In seinem Atelier und Domizil Schloss Prinzendorf entstanden vielteilige Serien, die sich mit Themen wie Kreuzigung, Auferstehung oder dionysischen Mysterien der Antike auseinandersetzten.
    Seine Malweise hat sich aber auch verändert, wie man anhand von rund 100 Bildern in der von Elsy Lahner und Albertina-Direktor Klaus Albrecht kuratierten Werkschau nachvollziehen kann. Kunst und Religion, Malerei als ritueller Akt zieht sich durch das ganze Werk des Künstlers, in dem Malerei, Musik und Performance immer eng verbunden waren. Die Räume der Ausstellung wurden um Werkserien herum angeordnet, die einzelnen Stationen werden von musikalischen Kompositionen des Malers begleitet.  Ein Video gibt Einblicke in die Performances, in denen die Arbeiten entstanden sind.
    Die Schau zeigt Stationen des malerischen Werks von Hermann Nitsch ab 1962 bis in Jahr 2018. Hierbei wird deutlich, dass Nitsch immer neue Schwerpunkte und Herangehensweisen erforschte. Das Einzelbild wird durch die Hängung ganzer Werkzyklen in den jeweiligen Kontext eingebettet, das Prozesshafte in der Kunst von Hermann Nitsch tritt hierbei umso markanter zu Tage. Für den Künstler ist „die Malerei ein Teilbereich meiner Arbeit und wer die lesen kann, spürt dahinter mein Gesamtkunstwerk.” (Text: Cem Angeli)

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  • CRITICAL CARE. Architektur für einen Planeten in der Krise

    Mai 27 • Architekturzentrum Wien, Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Podcast, Video, Wien, Österreich • 702 Views

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    Wiederbelebung für einen Planeten in der Notaufnahme – im Architekturzentrum Wien haben die Kuratorinnen Angelika Fitz und Elke Krasny in dreijähriger Recherche Best-Practice-Beispiele aus Architektur und Stadtplanung aus aller Welt zusammengetragen.

    Die Schau trägt den Titel Critical Care, denn “die Erde ist quasi auf der Intensivstation, wo sie nun gepflegt werden muss.”

    In den 21 im Architekturzentrum Wien gezeigten wegweisenden Projekten aus aller Welt werden für die vielfältigen ökologischen und sozialen Krisen Lösungsansätze vorgestellt, in denen öffentliche Stellen und Architekten und Stadtplaner mit der betroffenen Bevölkerung zusammenarbeiten.
    Diesem innovativen, intelligenten Ansatz zufolge setzt die Therapie und Reparatur des Planeten bei den spezifischen Verhältnissen vor Ort an. Die ausgestellten Projekte widmen sich Themen wie Überschwemmungsschutz, Erdbebensicherheit, Wissenstransfer und lokale Kenntnisse, Ressourcenschonung und lokale Produktion, Umnutzung von Bauten oder neuen Konzepten für den Umgang mit öffentlichem Raum.

    Große Bilder, Modelle und Objekte sowie eine Reihe von Videos zeichnen die Entstehungsprozesse nach und lassen die vielfältigen Akteure der architektonischen und urbanistischen Projekte zu Wort kommen. Schließlich trägt auch die Bauindustrie Verantwortung für die dringend nötige Reparatur des Planeten und in der Ausstellung zeigt sich, dass Architektur und Stadtentwicklung nicht zwangsläufig mit Ausbeutung von Ressourcen und Arbeit einhergehen muss. (Text: Cem Angeli)

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  • LETITIA WERTH. Mountains and Waterfalls

    Mai 20 • Ausstellungen, CA Contemporary, Deutsch, Galerien, Podcast, Portraits, Video, Wien, Österreich • 759 Views

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    Letizia Werth ist die neue Ausstellung “Mountains and Waterfalls” in der Galerie CA Contemporary in der Piaristengasse in Wien gewidmet.

    „Mountains“ – das ist eine Serie von Zeichnungen mit Graphitstift, Tusche und Kohle auf Leinwand. Es sind Darstellungen aus der Natur, aber keine Naturdarstellungen. Sie zeigen mächtige Gesteinsformationen, man erahnt Wolken, Bäume und Wälder, und dennoch steht allein das Menschliche im Zentrum der Komposition. Dies ist das Leitmotiv in Letizia Werths Schaffen. Immanuel Kant sprach dem Menschen die Fähigkeit ab, die Wirklichkeit als solche zu erkennen. Dem Menschen als vorgeprägtem Wissenstier kann die Welt nur so erscheinen, wie er sie auffasst. Es stellt sich unweigerlich die Frage, ab wann sich eine Grauschattierung in unserer visuellen Vorstellung in Raumtiefe verwandelt. Ab wann ist ein Berg ein Berg? Und wie viel Berg passt auf eine Leinwand?”
    (Adina Guarnieri, 2018)

    Die Südtiroler Künstlerin Letizia Werk zeigt ihre Werkserien „Mountains“ sowie „Waterfalls“ in der Galerie C.A. Contemporary noch bis 17.6.2019

    Wir haben sie in ihrem Atelier besucht wo sie uns faszinierende Einblicke in ihre Arbeit gewährte.

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  • DAGUERRE’S SOUP. Christian Kosmas Mayer x FOTOGRAFIS

    Apr 18 • Ausstellungen, Bank Austria Kunstforum, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Podcast, Video, Wien, Österreich • 914 Views

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    Die Sammlung FOTOGRAFIS nimmt innerhalb der UniCredit Bank Austria Kunstsammlung eine besondere Position ein: Ab 1976 beginnt eine Sammeltätigkeit, die Fotografie als künstlerisches Medium begreift und einen repräsentativen Querschnitt durch die internationale Fotografiegeschichte aufbaut. Die zentralen Positionen künstlerischer Fotografie – von den Anfängen des Mediums in den 1840er Jahren bis in die 1980-er Jahre – sind in der FOTOGRAFIS versammelt.

    Der Künstler Christian Kosmas Mayer nimmt für die Ausstellung “DAGUERRE’S SOUP. Christian Kosmas Mayer x FOTOGRAFIS” die Rolle des Kurators ein und lässt im tresor im Bank Austria Kunstforum Wien ein individuelles Narrativ des fotografischen Mediums – geprägt durch neue Formen der Präsentation und Rezeption von Fotografie – entstehen. Die Ausstellung zeigt dabei nicht nur Werke aus der Sammlung, sondern bringt diese in Dialog mit zeitgenössischen Positionen von Heinrich Dunst, Manuel Gorkiewicz, Karin Sander und Sophie Thun.

    Kuratiert wurde die Ausstellung von Christian Kosmas Mayer zusammen mit Veronika Rudorfer vom Bank Austria Kunstforum.

    Die Ausstellung ist vom 11. April bis zum 16. Juni 2019 bei freiem Eintritt besuchbar.

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