• MARGOT PILZ. Faszination Japan.

    Nov 9 • Ausstellungen, Bank Austria Kunstforum, Deutsch, Kunsträume, Podcast, Video, Wien, Österreich • 446 Views

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    Drei zeitgenössische österreichische Künstlerinnen aus drei Generationen, Margot Pilz, Eva Schlegel und Stephanie Pflaum, haben eigens für die Ausstellung “Faszination Japan.” im Bank Austria Kunstforum Rauminstallationen zum Thema „Teehaus als Ort der Begegnung“ gestaltet.
    Ein Interview mit der Künstlerin Margot Pilz zu ihrer Intervention.

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  • CLAUDE MONET. Die Welt im Fluss

    Nov 7 • Albertina, Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Museen, Podcast, Video, Wien, Österreich • 349 Views

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    Das Flüchtige, sich ständig Verändernde, die Wechsel des Lichts, der Atmosphäre und der Jahreszeiten: Claude Monet (1840-1926) gelang es wie kaum einem anderen Künstler, die Wahrnehmung flüchtiger Augenblicke in Malerei zu übertragen.

    Die Lichtstimmungen des Wassers in all seinen Formen und Nuancen  – als Meer, Fluss, See und Teich, als Schnee und Eis, in stürmischer Bewegung oder als glatte spiegelnde Oberfläche-, die Kathedrale von Rouen, die leuchtenden Pariser Boulevards, die berühmten Seerosen – vielen seiner Motive widmete Monet ganze Werkserien.

    Nun widmet ihm die Albertina in Wien eine große Retrospektive und zeigt “Die Welt im Fluss” mit Arbeiten aus der Frühphase bis hin zu den weltberühmten Seerosenbildern, jenem Alterswerk des Künstlers, das er in seinem Haus mit Garten in Giverny geschaffen hat.

    100 Gemälde, davon 3 aus der hauseigenen Sammlung, der Rest aus 40 internationalen Häusern und Sammlungen wurden für die Albertina-Ausstellung zusammengetragen, unter anderem aus dem Pariser Musee d’Orsay, der National Gallery London, dem Museum of Fine Arts Boston, dem Pushkin Museum Moskau, und dem National Museum of Western Art Tokyo.

    Der Großteil der Leihgaben stammt aus dem Pariser Musée Marmottan Monet, das als ein Teil der Académie des Beaux Arts über Monets Nachlass und auch die größte Sammlung seines Spätwerks verfügt.

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  • Wien Museum Neu

    Okt 30 • Deutsch, Museen, Podcast, Video, Wien, Wien Museum, Österreich • 354 Views

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    Der 1959 vom Architekten Oswald Haerdtl geplante Bau des Wien Museums am Karlsplatz ist in die Jahre gekommen und wird nun saniert und erweitert. Wir von CastYourArt haben gemeinsam mit der Illustratorin Stefanie Hilgarth einen kurzen gezeichneten Film über die Geschichte und Zukunft des Museums produziert.

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  • HELEN LEVITT. Street-Photography in New York

    Okt 28 • Albertina, Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Museen, Podcast, Video, Wien, Österreich • 432 Views

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    Helen Levitt, der Vertreterin der Street-Photography und Chronistin des Straßenlebens in New York, widmet die Albertina bis 27. Jänner 2019 eine Retrospektive.

    Kuratiert von Walter Moser, wird in der Ausstellung mit mehr als 130 Fotos und über 80 Dias, Filmen und Magazinen die Entwicklung der Künstlerin von der Street-Fotografin zur Filmemacherin bis zur Pionierin der Farbfotografie nachgezeichnet. Levitt (1913–2009) wurde als Tochter litauischer Einwanderer in New York geboren. Nach Anfängen in der kommerziellen Porträtfotografie widmete sich Levitt der Straßenfotografie in den armen Stadtvierteln des New York der 1930er-Jahre. In jener Zeit lernt sie Henri Cartier-Bresson kennen, der ein Jahr in New York verbringt und ihr Interesse an Surrealismus und Fotografie als Kunstform weckt. Auch mit Walker Evans ging sie auf Foto-Streifzüge in den Straßen New Yorks.

    Immer wiederkehrende Motive sind spielende Kinder auf der Strasse und einfache Menschen, die ihren Alltagsaktivitäten nachgehen.
    In den sehr bewusst komponierten Fotografien mit den sorgfältig gewählten Bildausschnitten ist sowohl der Einfluss des Surrealismus als auch der Stummfilmzeit (Levitt war ein großer Fan von Chaplin- und Buster Keaton – Filmen) ersichtlich. Nicht der sozialkritische Aspekt steht im Vordergrund (obwohl Levitt Kommunistin war), die Stadtbewohner werden eher wie in einem Theaterspiel oder einer Performance inszeniert.
    In den Farbfotografien blieben die Sujets der Straße erhalten, die Kompositionen wurden aber ruhiger und die Kontraste der Farben betont.

    Ab Mitte der 1940er-Jahre arbeitete Levitt, sehr erfolgreich, als Filmemacherin (kurzzeitig sogar mit Luis Buñuel), die Albertina zeigt ihren Kurzfilm „In the Street“. Mit dem Dokumentarfilm „The Quiet One“ über einen schwarzen Jungen war sie für einen Oscar für den besten Dokumentarfilm nominiert, das Jahr darauf folgte eine Nominierung für das beste Drehbuch.

    Schon 1943 hatte Levitt eine Einzelausstellung im Museum of Modern Art (MoMa) in New York. Ende der 50er Jahre begann sie mit Farbfotografie zu arbeiten, 1974 widmete ihr das das MoMa eine Farbfotografieausstellung. 1991 hatte sie eine Retrospektive in San Francisco, 1997 nahm sie an der documenta in Kassel teil. 2009 verstarb Helen Levitt in ihrer Wohnung in Greenwich Village im Alter von 95 Jahren. (Text: Cem Angeli)

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  • Faszination Japan. Monet · Van Gogh · Klimt

    Okt 18 • Ausstellungen, Bank Austria Kunstforum, Deutsch, Interviews, Japan, Kunsträume, Podcast, Video, Wien, Österreich • 480 Views

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    Version des ukiyo-e  (wörtl. „Bilder der fliessenden Welt“) – auf Krepp, denn viele der Teeverpackungen enthielten solche Drucke. Diese Drucke waren in Japan keineswegs als eine Kunstform anerkannt, sie waren eher ein Zeitvertreib.
    Ab dann, auch gefördert durch weitere Weltausstellungen in Paris und Wien, wurden nicht nur die Drucke, sondern auch andere japanische Erzeugnisse – Lackschachteln, Stoffe, Farbholzschnitte – zu Exportschlagern nach Europa, die das Aufkommen des „Japonismus“ auslösten. Ab den 1890ern waren Farbholzschnitte mit ihren erzählerischen Bildmotiven –Theaterschauspieler, Geishas, Naturbetrachtungen, Alltagsszenen, Jahreszeiten – als Massenware in den großen Kaufhäusern von Paris erhältlich.
    Der Ausdruck „Japonismus“ wurde erstmals vom Kunstkritiker Philippe Burty 1876 für diese Faszination für Japans Ästhetik verwendet, die bis in die 1930 Jahre anhielt.
    Die Ausstellung „Faszination Japan“ im Bank Austria Kunstforum, kuratiert von Evelyn Benesch, zeigt die enorme Bandbreite der fernöstlichen Ästhetik als künstlerische Inspirationsquelle in ganz Europa – vorrangig zunächst in Frankreich, aber spätestens ab der Wiener Weltausstellung 1873 auch in Österreich. Hans Makart, Koloman Moser, Egon Schiele und Gustav Klimt, dessen Bild „Nixen-Silberfische“ (1902) der Bank Austria – Sammlung entstammt, waren von der japanischen Ästhetik fasziniert. Aus Klimts eigener Japan-Sammlung sind Farbholzschnitte, Netsuke-Figuren, eine No-Maske zu sehen. Insgesamt sind 40 europäische und 20 japanische Werke im Kunstforum ausgestellt, Gemälde und Druckgrafik, aber auch Objekte und Möbel, wie etwa ein Paravent von Pierre Bonnard.
    Vom Secessionisten Emil Orlik, einer der wenigen Künstler, der selbst nach Japan reiste, gibt es eine Serie mit Farbholzschnitten.
    Europäische Kunstrichtungen wie die Impressionisten, der Blaue Reiter oder auch die Nabis waren beeindruckt von den nicht zentrierten, fotografischen Bildausschnitten, von der Linie als Mittel zur Hervorhebung des Volumens von Figuren – ohne Schatten – sowie von den kühnen Perspektiven. Van Gogh liess sich von diesen fluchtpunktlosen Perspektiven inspirieren, auch die Farbgebung beeinflusste beispielweise seine Baumdarstellungen, mit ihrer Bewegung, den Ästen im Vordergrund und den charakteristischen Krümmungen der Stämme.
    Drei zeitgenössische österreichische Künstlerinnen aus drei Generationen, Margot Pilz, Eva Schlegel und Stephanie Pflaum, haben eigens für diese Ausstellung Rauminstallationen zum Thema „Teehaus als Ort der Begegnung“ gestaltet.
    Franz Marcs „Die weiße Katze“ (1912) gemahnt an die Tierstudien des Hokusai, Degas‘ Frauendarstellungen ähneln denen Utamaros, ob Van Gogh („Großes Nachtpfauenauge“ 1889), Monet, Cézanne, Vallotton, Vuillard oder Manet und Munch: Die Ausstellung zeigt, dass die klassische Moderne ohne Japans Einfluss kaum vorstellbar wäre. (Text: Cem Angeli)

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  • Elger Esser – Fotografie und Bild

    Okt 17 • Deutsch, Deutschland, Düsseldorf, Podcast, Portraits, Video • 570 Views

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    Die beiden Fotografen Bernd und Hilla Becher waren nicht nur bestimmend für die Entwicklung der Fotografie in Deutschland, sie haben mit ihrer Düsseldorfer Fotoschule auch eine neue Generation erfolgreicher Fotografen hervorgebracht, die dem Medium der Fotografie in der Kunst jenen Höhenflug bescherten, durch den es heute gleichauf mit der Malerei gesehen werden kann. Andreas Gurski, Candida Höfer, Axel Hütte, Thomas Ruff, Jörg Sasse, Thomas Struth  – allesamt Schüler der Bechers – sind heute Künstler von internationaler Bedeutung, so auch Elger Esser, der zur jüngeren Generation der Becher Schüler gezählt wird.

    Der Wechsel von schwarz-weiß Fotografie zu Farbe sowie der Übergang zu großformatiger Fotografie sind Merkmale der Fotografie der Becherschüler, hinsichtlich der Nutzung digitaler Bilder aus dem Internet hingegen unterscheidet sich die Fotografie Elger Essers deutlich von den künstlerischen Konzepten der meisten seiner Kollegen. Zwar greift auch Elger Esser mitunter auf bereits produzierte Fotografien zurück, diese stammen jedoch aus vordigitaler Zeit, denn es sind Postkarten mit Landschaftsfotografien von Frankreich aus dem 19. Jahrhundert von denen er über 25.000 Stück besitzt.

    Im Gegensatz zur in Deutschland verbreiteten journalistisch dokumentierenden Praxis der Fotografie und auch anders als seine sich als Künstlerfotografen verstehenden Kollegen sieht Esser sich als „Bildermacher und Landschaftsmaler, der seine Arbeiten mit fotografischen Mitteln realisiert. Verwandtschaften zur historischen Landschaftsmalerei von der Romantik bis zum Impressionismus erschließen sich. Pittoreske Flusslandschaften wie auch Küstengebiete mit peitschenden Wellen sind favorisierte Motive.“ (Florian Steiniger, Direktor der Kunsthalle Krems). Er mache, sagt Elger Esser, so wie schon Baudelaire es getan hat, die Unterscheidung zwischen den Realisten und den Phantasiereichen. Erstere strebten danach eine Aufnahme so zu machen, dass das Abgebildete unbeeinflusst von ihrer Subjektivität eingefangen wird – gerade so, wie es in Wahrheit sei und erscheinen würde, wenn sie selbst nicht dort wären. Die Phantasiereichen hingegen strahlten ihren Geist auf die Dinge ab, erleuchten sie und wollen, dass dieses Strahlen auf die anderen Geister abstrahle. Elger Esser präzisiert dies als den Unterschied zwischen Fotografie und Bild, einen Unterschied den er in seiner Arbeit konsequent macht – ihm geht es ums Bild.

    Um mehr über den Ausnahmekünstler, seine künstlerische Herkunft und ihm wichtige Zugänge zur Arbeit zu erfahren, haben wir Elger Esser in seinem Atelier in Düsseldorf besucht und dieses Portrait verwirklicht.  (Text: Wolfgang Haas)

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  • SPACES – Eva Schlegel in der Kunsthalle Krems

    Okt 9 • Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Krems, Kunsthalle Krems, Kunsträume, Podcast, Video, Österreich • 325 Views

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    Kunsthalle Krems Kurator Andreas Hoffer führt uns durch die Ausstellung SPACES der Künstlerin Eva Schlegel.

    Es geht um Räume, um Weite, um Fotografie und Film …

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  • Alf Poier – Die Sardinen müssen tanzen

    Okt 3 • Deutsch, Podcast, Portraits, Video, Wien, Österreich • 412 Views

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    Alf Poier – bekannt als Dadaist der österreichischen Kabarettszene – arbeitet schon seit vielen Jahren auch als bildender Künstler.
    Wir haben ihn in seinem Atelier besucht und ein Künstlerportrait gestaltet. Lassen wir die Sardinen tanzen …

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  • CLAUDE MONET – Der Garten in Giverny

    Okt 2 • Albertina, Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Museen, Podcast, Video, Wien, Österreich • 377 Views

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    Claude Monet hat Giverny durch Zufall entdeckt, sich in diesen Ort verliebt und nachdem er dort das alte Presshaus gekauft hat fast vierzig Jahre seines Lebens an diesem Ort gewohnt und gearbeitet.

    Der Garten mit seinem Seerosenteich, der japanischen Brücke und den Trauerweiden war Monets Kunstwerk und Hauptmotiv dieses letzten langen Abschnitts seines Schaffens.

    Albertina Museum Kurator Heinz Widauer führt uns anhand Monets Kunst durch diese letzte Phase seines Schaffens. Besucher werden die Gelegenheit haben, die Farben der bekannten Bilder der blühenden Pflanzen, spiegelnden Seerosen, der japanischen Brücke und der Alleen von Giverny im  Original zu erleben.

    Die große, chronologisch angelegte Retrospektive wurde von Heinz Widauer und Dieter Buchhart in 3jähriger Arbeit kuratiert und trägt den Titel  „Die Welt im Fluss“. (Text: Cem Angeli)

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  • Ahmet Oran – “Wien-Istanbul” bei C.A. Contemporary in Wien

    Sep 6 • Ausstellungen, CA Contemporary, Deutsch, Galerien, Interviews, Podcast, Video, Wien, Österreich • 648 Views

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    Ahmet Oran zeigt Bilder aus seinem neuesten Werkzyklus in der Wiener Galerie C.A. Contemporary.

    Der Großteil seiner abstrakten Arbeiten enststanden in seiner Heimatstadt Istanbul, deren inspirierender Einfluss in den Bildern unmittelbar spürbar wird.

    Wir haben ihn zusammen mit seinem Galeristen Cem Angeli in seinem Atelier besucht,

    Die Ausstellung läuft bis 31.10. 2018 in der Galerie CA Contemporary, Piaristengasse 36.

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