• Mara Mattuschka – Du meines Herzens Vibrator

    Mrz 19 • Deutsch, Podcast, Portraits, Video, Wien, Österreich • 3653 Views

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    Sie produziert jährlich Filme. Sie steht vor der Kamera. Sie führt Regie, in den letzten Jahren zusammen mit dem Choreografen Chris Haring. Dass sie Chris Haring getroffen hat, ist ein Segen, erzählt Mara Mattuschka. Er ist großzügig. Er hat ein offenes, Menschen und ihre Sichtweisen integrierendes Arbeitssystem. Haring inszeniert in nackten Räumen. Sie macht daraus einen Film, der in Setting und Dramaturgie den Filmgesetzen entspricht. Ihren Umgang mit Perspektive als Malerin erstreckt sie ins Filmische. Blicke nah am Körper, von unten, von oben. Blicke, die perspektivisch verzerren. In digitaler Nachbearbeitung entwirft sie Orte, Architekturen und Räumlichkeit. “Legal Errorist”, “Part Time Heroes” und “Running Sushi” heißen die Filme ihrer Zusammenarbeit. Ein vierter folgt.

    Frühere filmische Arbeiten nennt sie psychologische Dramolette. Ihre Inhalte bewegen sich an der Grenze zwischen Tragik und Komik. Sie tritt als Performance-Künstlerin auf. Sie ist Madame Ping Pong, sie ist Mimi Minus, Mahatma Gobi und Ramses die II. Identität ist irgendwie lax, im Spielen, in der Selbstdarstellung wird das klarer. Man entwickelt im Spielen eine gewisse Lockerheit zu sich selbst und zu den Problemen im Alltag. Das sei das, was Otto Mühl im Prinzip wohl angestrebt habe.

    Mara Mattuschka macht Filme, spielt, singt, malt. Bulgaren, sagt sie, Bulgaren haben einen Hang dazu alles zu können. Mara Mattuschka stammt aus Bulgarien. Malerei und Animationsfilm hat sie bei Maria Lassnig gelernt. Ihre künstlerischen Ausdrucksformen sind vielfältig. Ihr Werk lebt von Fülle, ihre Charaktere sind meist nackt, psychologisch offenherzig. Wahrheit hat viele Seiten. Sie bezeichnet sich als post-postmodern – sie spielt und es geht ihr zugleich um Wahrheit.

    Das 20. Jahrhundert, der Zwang zum Experiment und Brechen von Regeln ist für sie vorbei. Es gebe eine neue Renaissance, eine Rückwendung zum Menschen, die eigentlich schon mit der Diskussion um die Geschlechterrollen begonnen habe. Diese neue Renaissance sei wunderbar, das Wort Kreativität hasst sie. So vielseitig sie arbeitet, so viel Energie hat sie. Erholung zwischen ihren Arbeiten gibt’s im Cafe. Das ist wienerisch, dort atmet sie durch vom Kasachok des Lebens. (wh)

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  • Juraj Carny – Slowakische Perspektiven

    Mrz 12 • Audio, Bratislava, Englisch, Galerie Space, Galerien, Podcast, Portraits, Slowakei • 1778 Views

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    Juraj Carny ist Galerist, Kurator und Kunstkritiker. Seit Ende der neunziger Jahre führt er in Bratislava die Galerie Priestor, auch Gallery Space genannt, und setzt sich unter anderem für die Förderung von Kunst aus den Ländern der Visegrad Gruppe ein.

    Juraj Carny – Slowakische Perspektiven, Teil 1

    Juraj Carny – Slowakische Perspektiven, Teil 2

    Nicht nur sein frühes Engagement für Kunst aus und in den Oststaaten Europas begründet sein Standing in der internationalen Galeriekultur. Carny hat sich vor allem durch seine innovativen Zugänge bei der Präsentation junger und experimenteller Kunst einen Namen gemacht. Projekte wie Crazycurators, Nomadspace, Billboart Gallery Europe, Gallery Evolution de l’ Art, die Herausgabe der slowakischen und tschechischen Ausgabe von Flash Art, RentArt oder sein Artist in Residence Programm der Galerie Space lassen gemeinsame Charakteristika seiner Arbeit erkennen: Die Öffnung zeitgenössischer Kunst für ein Publikum, das nicht als kunstaffin gilt. Die Vorliebe für Kunst mit experimentellem Charakter. Die Förderung künstlerischer Talente im internationalen Austausch. Ein grenzüberschreitendes, kooperatives Selbstverständnis. Die Bereitschaft, auch bei der finanziellen Sicherung seiner Arbeit auf verschiedene Standbeine zu bauen und einen auf Nachhaltigkeit bedachten Weg einzuschlagen.

    Beispielsweise wenn es um den Kunstverleih RentArt geht wird deutlich, dass Carny seine Arbeit als langfristiges Handeln begreift. Im Gespräch mit CastYourArt hebt er den bildenden Aspekt dieses Projekts hervor. Als er angefangen hat, habe es in der Slowakei keinen Kunstmarkt gegeben. Mit RentArt reagiere er auf diesen Umstand. Menschen und Institutionen müssten möglichst niederschwellig mit Kunst in Kontakt treten können und den Umgang mit Kunst als etwas Alltäglichem erst erfahren und erlernen. So entwickle sich auf lange Sicht für Kunst ein neues Klientel und es steigen die Chancen für ökonomischen Erfolg.

    Was es bedeutet, wenn Künstlern die Möglichkeit genommen wird, von ihrer Arbeit finanziell zu profitieren, kennt Carny aus seiner eigenen Geschichte. Es gebe eine ganze Generation slowakischer Künstler, die während der kommunistischen Zeit aufgrund ihrer Unangepasstheit gezwungen waren ihre künstlerische Arbeit ertraglos zu bestreiten, erzählt er uns auf unserer Tour durch die Stadt. Viele von ihnen seien verarmt und aufgrund ihres Alters auch heute nicht mehr einfach im Kunstmarkt unterzubringen. Carny nennt sie eine verlorene Generation. Auch Ladislav Carny, sein Vater, gehört altersmäßig zu dieser Generation, er hatte jedoch Glück. In der Zeit nach dem Kommunismus reüssierte er international, heute ist er darüber hinaus Prorektor der Akademie der bildenden Künste in Bratislava. (wh)

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  • Eva Jiricka – If I Couldn’t Do This, I Wouldn’t Know What to Do.

    Mrz 5 • Bratislava, Englisch, Galerie Space, Podcast, Portraits, Slowakei, Video • 1439 Views

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    “Wenn jemand käme und mein Auto waschen würde hätte ich Freude. Ich hätte Freude, dass es passiert, aber ich würde nicht dafür zahlen wollen. Manchmal denke ich, mit der Kunst ist es für viele dasselbe.”

    Eva Jiricka, Video- und Performancekünstlerin aus Prag, überträgt in ihren Arbeiten kollektive gedankliche Vorstellungen ins Alltägliche. Dabei handelt es sich um Vorstellungen vom Anderen, von Sexualität, von der Gefahr des Fremden, von Städten, aber auch vom Dasein als Künstler. Meist sind es Gemeinplätze, deren bewusste oder unbewusste Träger wir sind und deren Spuren wir hinterlassen – in der Form von Handlungen, von Gegenständen, von Zuschreibungen, von visuellen Schablonen, derer wir uns bedienen und mit denen wir medial gefüttert werden. In ihren Videoarbeiten stellt Eva Jiricka diesen kollektiven Bildern nach. Sie stellt sie dar. Sie legt sie bloß. Sie realisiert sie für uns. Das ist erstaunlich Augen öffnend.

    Während ihres durch die Visegrad Foundation ermöglichten Aufenthalts als Artist in Residence der Galerie Space in Bratislava, ergab sich für uns die Gelegenheit mit Eva Jiricka über ihre Arbeiten und ihr künstlerisches Selbstverständnis zu sprechen. Die im Podcast gezeigten Videosequenzen wurden uns von der Künstlerin zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um Ausschnitte aus ihren Arbeiten “New Home”, “Morning Cleaning”, “Drive”, “Merkmale” und “Shit in the Garden” aus den Jahren 2004-2008. (wh)

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  • Günther Brodàr – “[no] frames please”

    Feb 27 • Deutsch, Podcast, Portraits, Video, Wien, Österreich • 3154 Views

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    Mit “[no] frames please” haben wir einen Schritt über das Kunstwerk hinaus gemacht. Dort, am künstlerischen Rand, leistet der Rahmen seinen Dienst. Er muss beschützen, vor den Gefahren des Alltags, vor unbedachten Zugriffen, vor Schäden, die nimmt, was ständig im Scheinwerferlicht steht. Kurz gesagt, was der Bodyguard dem Star ist der Rahmen dem Bild.

    Dass der professionelle Rahmen seine Arbeit mit Understatement verrichtet und nur am Rande ins Bild gerät, ist eine Frage der Mode, vielleicht auch ein Abbild unserer Zeit. Der Begleitschutz trat schon üppiger auf, bis ins achtzehnte Jahrhundert mit Vorliebe golden und pompös, der Hofstaat des Königs Kunst und repräsentatives Sinnbild seiner Macht. Mit der modernen Zeit hat die funktionale Professionalität der Aufgabe der Repräsentation den Rang abgelaufen, der Rahmen wechselte die Kleider.

    Niemals bin ich ein Künstler, rückt Günther Brodàr vom Atelier Brodàr das Selbstverständnis seiner Zunft zurecht. In seiner Werkstatt fertigt der Rahmenmacher handwerklich maßgeschneiderten Begleitschutz für die Glanzlichter der Museen und Galerien rund um die Welt. Wir haben ihn getroffen und gefragt wie er auf den Rahmen gekommen ist, was ihn mit Stolz erfüllt und ob es Grenzen gibt am Rande der Kunst, wo das Bild endet und der schlechte Geschmack beginnt. (wh)

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  • Andrea Kessler – Revolutions per Minute

    Feb 20 • Deutsch, Kunstwerke, Podcast, Video, Wien, Österreich • 2394 Views

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    RPM, Revolutions per Minute, zeigt eine interaktive Installation der Wiener Architektur- und Medienkünstlerin Andrea Kessler. An dünnen Fäden schwebend, aufgespannt im Raum, reagieren übereinander liegende Flächen aus weißem, elastischem Stoff auf die Annäherungen der Betrachter. Sie driften auseinander und verengen sich, sie bilden Falten, sie werfen fließend Räume auf. Die Ästhetik des lebendigen Raumes zieht an. Dass sich bewegt, was wir als statisch antizipieren, und dabei auch noch kreischende Geräusche von sich gibt, weckt aber auch Grausen. Bewegter Raum hat etwas von der Unheimlichkeit jener Pflanzen, die sich von selbst bewegen, oder Geräusche von sich geben.

    Mit Revolutions per Minute erprobt Andrea Kessler architektonische Herausforderungen. Die fließende Adaption von Räumen, deren Reaktion auf soziale Prozesse sind Visionen für eine Welt, die immer dichter, immer individueller, immer mobiler wird. Die Installation lädt zu spielerischem Umgang ein. Im Spiel erproben wir en miniatur mögliche Realitäten. Dabei gewöhnen wir uns nicht nur, wir stoßen auch auf Fragen – nach der Machbarkeit, nach der Sinnhaftigkeit, nach der Richtung unserer Dynamik. (wh)

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  • Mission Re.Sonance – ein Kunstfestival im Zeichen der Vernetzung

    Feb 13 • Deutsch, Festivals, Podcast, Video, Wien, Österreich • 1930 Views

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    Alle zwei Jahre ziehen Künstler, IT-Techniker und Wissenschaftler von sonance.artistic.network im Rahmen des Re.Sonance Festivals Spuren ihrer Vernetzung im realen Raum. CastYourArt hat Festivalorte und Veranstaltungen besucht und Eindrücke der Resonanz des Netzwerks eingefangen.

    Das sonance.artistic.network verbindet derzeit rund dreihundert Mitglieder aus Bulgarien, Deutschland, Ecuador, Estland, Finnland, Kenia, Österreich und der Türkei. Gemeinsam verwirklichen sie künstlerische Projekte und regen Kooperationen an. Der 2006 von Simon Häfele, Ruth Haselmair und Michael Lampert gegründete Trägerverein stellt Infrastruktur in Form digitaler Dienstleistungen, experimenteller Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten für Hacker, Aktivisten und Künstler zur Verfügung.

    Zur Festivalzeit, werden Ateliers, Studios und Galerien der Netzwerkmitglieder zu Orten der Präsentation und Diskussion, Netzwerkpartner besucht und Mitglieder eingeladen. Der Festivalname Re.Sonance ist Programm. Widerhall, Anklang, Verständigung und Wirkung sowohl unter den Netzwerkmitgliedern als auch nach außen hin sind Ziele des neun Tage dauernden Zusammentreffens im Zeichen des Experiments, der Auseinandersetzung und der gemeinsamen visuellen und auditiven Produktion.

    Das Sonance Netzwerk ist offen für kreative, innovative und experimentell interessierte Personen und Institutionen. Aktuell kommen die Mitglieder überwiegend aus den Bereichen Musik, darstellende und bildende Kunst, Medienforschung und –theorie sowie Internet- und Informationstechnologie. (wh)

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  • Journey to the West

    Feb 5 • Ausstellungen, Deutsch, Kunstraum Niederösterreich, Podcast, Video, Wien, Österreich • 1444 Views

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    Will man umschreiben, was die chinesische Gesellschaft aktuell an ihrer Zeit durchlebt, erscheint ein entsprechendes Repertoir an Beschleunigungsmetaphern hilfreich. Die Kraft, mit der der ökonomische Motor das Land von einem ehemaligen Bauernstaat zur Wirtschaftsmacht umpflügt, versetzt in Staunen, Sorge, Ehrfurcht und Furcht, nicht nur im Westen. Vielen Chinesen fordern die Begleiterscheinungen des Modernisierungsschubs im täglichen Leben immense Anstrengungen ab. Eine davon lautet, die Integrität des Alltags – seine Normalität – zu wahren.

    Journey to the West, die Ausstellungsreise dreizehn junger chinesische Künstler in den Westen, setzt an dieser Selbstbestimmung im Alltäglichen an. Die Wiederbelebung kultureller Tradition, das selbstreflexive Spiel mit Symbolen vorangegangener Modernisierungsphasen, die künstlerische Zusammenschau von Gegenständen des täglichen Gebrauchs versuchen zwischen verblassendem Gestern und verändertem Morgen ein Heute zu erfassen oder doch wenigstens zu greifen. Als chinesische Innerlichkeit bringen die Kunstwerke den Verlust des Erzählerischen zum Vorschein, Zusammenhang erscheint zitiert, Selbstwahrnehmung ist Selbstexperiment.

    Wir haben die Ausstellung Journey to the West im Kunstraum NOE für eine Nabelschau zur aktuellen Befindlichkeit junger chinesischer Kunst genutzt. Unsere Gesprächspartner waren Christiane Krejs, Direktorin des Kunstraum NOE, Chen Yuan, Executive Director der RCM Gallery in Nanjing sowie der Videokünstler Cao Kai. Die ausgestellten Arbeiten stammen von Han Dong, Xu Hong, Sun Jianchun, Jiang Jihui, Lin Jingjing, Li Jikai, Cao Kai, Liu Liyun, Luo Quanmu, Dong Wensheng, Wang Yabin, Yan Zhilin und Bao Zhong. (wh)

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  • nomadSPACE – Art en route

    Jan 30 • Bratislava, Englisch, Galerie Space, Galerien, Interviews, Podcast, Slowakei, Video • 1467 Views

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    Kunst ist für Menschen da und meistens kommen die Menschen zur Kunst. Manchmal kommt Kunst aber auch zu den Menschen – vorausgesetzt jemand hat genug Begeisterung und Engagement sie hinauszutragen. Wir haben eine Galerienomadin im Zeichen der Kunst interviewt.

    Ivana Madariová, Kuratorin der Galerie Space, verlässt von Zeit zu Zeit die Räumlichkeiten ihrer Galerie in der Stefánikova Straße in Bratislava und geht mit ihrer Kunst auf Reisen. Aus Space wird dann Nomadspace, um Menschen näher zu kommen, um Kunst in die Straßen und den öffentlichen Raum zu tragen und Vorbeigehende für die jungen Künstler der Galerie zu interessieren. Damit Kunst beweglich wird, wurde 2007 ein Kleintransporter umgebaut, die ersten Ziele waren Multimedia- und Filmfestivals in der Slowakei aber auch Re:Sonance in Wien, Artissima in Turin, Zürich oder das 9th International Festival of Contemporary Art of Women in der slowenischen Hauptstadt Laibach. Nomadspace zeigt vor allem Videokunst. Sie muss binnen Sekunden Aufmerksamkeit auf sich ziehen und mit Passanten auf der Straße kommunizieren. Dabei sind die Zugänge durchaus unterschiedlich. Sind es im Fall der Künstlergruppe Azzoro aus Polen Ironie und Performativität, die ansprechen, schafft Zbynek Baladran, einer der bekanntesten tschechischen Videokünstler, mit seiner Videoserie den Spagat zwischen sozialpolitisch-philosophischem Tiefgang und ansprechender visueller Form. Lenka Cisarova, nennt die Kuratorin Madariová als ein Beispiel für junge Kunst aus Bratislava. Die Studentin an der bildenden Kunst in Bratislava passe mit ihrem Projekt einer tanzenden Ballerina in der Box hervorragend in die “Cargobox” des Kleintransporters, dem Ausstellungsraum von Nomadspace, einer Galerie auf Reisen. (wh)

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  • Rudolf Budja – Geschäft und Leidenschaft

    Jan 10 • Artmosphere Galerien, Audio, Deutsch, Galerien, Interviews, Podcast, Wien, Österreich • 2505 Views

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    Rudolf Budja gehören Bilder, deren Erwerb unsereins meist nur in der Form billiger Replikate vergönnt sein dürfte. Er ist Kunstsammler, Besitzer der Artmosphere Galerien und international renommierter Händler für Pop-Art Kunst. CastYourArt hat interessiert, wie man im Kunsthandel so erfolgreich werden kann. Nach unserem vierteiligen Interview mit Rudolf Budja wissen wir einiges über seinen Weg zum Erfolg und haben gelernt: Ein Kunstsammler ist nicht nur ein Kunstsammler. Rudolf Budja versteht sich darüber hinaus als Psychotherapeut und Seelenchirurg reicher Menschen ohne Lebenssinn. Kunst ist also nicht nur Suchtmittel, sondern dient auch der Heilung. Wenn Kunst so viel kostet, dass sie reiche, in ihren Erfolg verbissene Menschen schmerzt, dann wird sie zum Keim einer mitunter verloren geglaubten Emotion – des Glücksgefühls der Sinnhaftigkeit. (wh)

    Rudolf Budja – Geschäft und Leidenschaft, Teil 1

    Rudolf Budja – Geschäft und Leidenschaft, Teil 2

    Rudolf Budja – Geschäft und Leidenschaft, Teil 3

    Rudolf Budja – Geschäft und Leidenschaft, Teil 4

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  • Lastplak – At the end the wall is covered.

    Jan 7 • Englisch, Podcast, Portraits, Video, Wien, Österreich • 1825 Views

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    Lastplak, das letzte Pack und die ultimative Plage, nennt sich das Graffiti Kollektiv aus der niederländischen Hafenstadt Rotterdam. Hinter Lastplak, in der Graffitiszene international bekannt, steht eine Gruppe zehn junger Künstler. Sie arbeiten im Kollektiv, individuell und in wechselnden Konstellationen zusammen. Verbindlich ist ihnen die Freude an ihrer Arbeit, der offene Umgang miteinander und die Freiheit, Kunst als gemeinsames Werk zu betrachten. Anlässlich ihrer Auslandsausstellung in der Galerie Inoperable in Wien haben wir Lastplak auf einen grauen Geschäftsrollladen, zwanzig Spraydosen und ebenso viele Dosen Ottakringer Bier eingeladen. Was dabei herausgekommen ist und worum es bei Lastplak geht, zeigt unser CastYourArt Podcast, die Musik steuert der niederländische Rapper DuvelDuvel bei. (wh)

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