• Andrea Kessler – Revolutions per Minute

    Feb 20 • Deutsch, Kunstwerke, Podcast, Video, Wien, Österreich • 2453 Views

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    RPM, Revolutions per Minute, zeigt eine interaktive Installation der Wiener Architektur- und Medienkünstlerin Andrea Kessler. An dünnen Fäden schwebend, aufgespannt im Raum, reagieren übereinander liegende Flächen aus weißem, elastischem Stoff auf die Annäherungen der Betrachter. Sie driften auseinander und verengen sich, sie bilden Falten, sie werfen fließend Räume auf. Die Ästhetik des lebendigen Raumes zieht an. Dass sich bewegt, was wir als statisch antizipieren, und dabei auch noch kreischende Geräusche von sich gibt, weckt aber auch Grausen. Bewegter Raum hat etwas von der Unheimlichkeit jener Pflanzen, die sich von selbst bewegen, oder Geräusche von sich geben.

    Mit Revolutions per Minute erprobt Andrea Kessler architektonische Herausforderungen. Die fließende Adaption von Räumen, deren Reaktion auf soziale Prozesse sind Visionen für eine Welt, die immer dichter, immer individueller, immer mobiler wird. Die Installation lädt zu spielerischem Umgang ein. Im Spiel erproben wir en miniatur mögliche Realitäten. Dabei gewöhnen wir uns nicht nur, wir stoßen auch auf Fragen – nach der Machbarkeit, nach der Sinnhaftigkeit, nach der Richtung unserer Dynamik. (wh)

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  • Mission Re.Sonance – ein Kunstfestival im Zeichen der Vernetzung

    Feb 13 • Deutsch, Festivals, Podcast, Video, Wien, Österreich • 1982 Views

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    Alle zwei Jahre ziehen Künstler, IT-Techniker und Wissenschaftler von sonance.artistic.network im Rahmen des Re.Sonance Festivals Spuren ihrer Vernetzung im realen Raum. CastYourArt hat Festivalorte und Veranstaltungen besucht und Eindrücke der Resonanz des Netzwerks eingefangen.

    Das sonance.artistic.network verbindet derzeit rund dreihundert Mitglieder aus Bulgarien, Deutschland, Ecuador, Estland, Finnland, Kenia, Österreich und der Türkei. Gemeinsam verwirklichen sie künstlerische Projekte und regen Kooperationen an. Der 2006 von Simon Häfele, Ruth Haselmair und Michael Lampert gegründete Trägerverein stellt Infrastruktur in Form digitaler Dienstleistungen, experimenteller Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten für Hacker, Aktivisten und Künstler zur Verfügung.

    Zur Festivalzeit, werden Ateliers, Studios und Galerien der Netzwerkmitglieder zu Orten der Präsentation und Diskussion, Netzwerkpartner besucht und Mitglieder eingeladen. Der Festivalname Re.Sonance ist Programm. Widerhall, Anklang, Verständigung und Wirkung sowohl unter den Netzwerkmitgliedern als auch nach außen hin sind Ziele des neun Tage dauernden Zusammentreffens im Zeichen des Experiments, der Auseinandersetzung und der gemeinsamen visuellen und auditiven Produktion.

    Das Sonance Netzwerk ist offen für kreative, innovative und experimentell interessierte Personen und Institutionen. Aktuell kommen die Mitglieder überwiegend aus den Bereichen Musik, darstellende und bildende Kunst, Medienforschung und –theorie sowie Internet- und Informationstechnologie. (wh)

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  • Journey to the West

    Feb 5 • Ausstellungen, Deutsch, Kunstraum Niederösterreich, Podcast, Video, Wien, Österreich • 1478 Views

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    Will man umschreiben, was die chinesische Gesellschaft aktuell an ihrer Zeit durchlebt, erscheint ein entsprechendes Repertoir an Beschleunigungsmetaphern hilfreich. Die Kraft, mit der der ökonomische Motor das Land von einem ehemaligen Bauernstaat zur Wirtschaftsmacht umpflügt, versetzt in Staunen, Sorge, Ehrfurcht und Furcht, nicht nur im Westen. Vielen Chinesen fordern die Begleiterscheinungen des Modernisierungsschubs im täglichen Leben immense Anstrengungen ab. Eine davon lautet, die Integrität des Alltags – seine Normalität – zu wahren.

    Journey to the West, die Ausstellungsreise dreizehn junger chinesische Künstler in den Westen, setzt an dieser Selbstbestimmung im Alltäglichen an. Die Wiederbelebung kultureller Tradition, das selbstreflexive Spiel mit Symbolen vorangegangener Modernisierungsphasen, die künstlerische Zusammenschau von Gegenständen des täglichen Gebrauchs versuchen zwischen verblassendem Gestern und verändertem Morgen ein Heute zu erfassen oder doch wenigstens zu greifen. Als chinesische Innerlichkeit bringen die Kunstwerke den Verlust des Erzählerischen zum Vorschein, Zusammenhang erscheint zitiert, Selbstwahrnehmung ist Selbstexperiment.

    Wir haben die Ausstellung Journey to the West im Kunstraum NOE für eine Nabelschau zur aktuellen Befindlichkeit junger chinesischer Kunst genutzt. Unsere Gesprächspartner waren Christiane Krejs, Direktorin des Kunstraum NOE, Chen Yuan, Executive Director der RCM Gallery in Nanjing sowie der Videokünstler Cao Kai. Die ausgestellten Arbeiten stammen von Han Dong, Xu Hong, Sun Jianchun, Jiang Jihui, Lin Jingjing, Li Jikai, Cao Kai, Liu Liyun, Luo Quanmu, Dong Wensheng, Wang Yabin, Yan Zhilin und Bao Zhong. (wh)

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  • nomadSPACE – Art en route

    Jan 30 • Bratislava, Englisch, Galerie Space, Galerien, Interviews, Podcast, Slowakei, Video • 1491 Views

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    Kunst ist für Menschen da und meistens kommen die Menschen zur Kunst. Manchmal kommt Kunst aber auch zu den Menschen – vorausgesetzt jemand hat genug Begeisterung und Engagement sie hinauszutragen. Wir haben eine Galerienomadin im Zeichen der Kunst interviewt.

    Ivana Madariová, Kuratorin der Galerie Space, verlässt von Zeit zu Zeit die Räumlichkeiten ihrer Galerie in der Stefánikova Straße in Bratislava und geht mit ihrer Kunst auf Reisen. Aus Space wird dann Nomadspace, um Menschen näher zu kommen, um Kunst in die Straßen und den öffentlichen Raum zu tragen und Vorbeigehende für die jungen Künstler der Galerie zu interessieren. Damit Kunst beweglich wird, wurde 2007 ein Kleintransporter umgebaut, die ersten Ziele waren Multimedia- und Filmfestivals in der Slowakei aber auch Re:Sonance in Wien, Artissima in Turin, Zürich oder das 9th International Festival of Contemporary Art of Women in der slowenischen Hauptstadt Laibach. Nomadspace zeigt vor allem Videokunst. Sie muss binnen Sekunden Aufmerksamkeit auf sich ziehen und mit Passanten auf der Straße kommunizieren. Dabei sind die Zugänge durchaus unterschiedlich. Sind es im Fall der Künstlergruppe Azzoro aus Polen Ironie und Performativität, die ansprechen, schafft Zbynek Baladran, einer der bekanntesten tschechischen Videokünstler, mit seiner Videoserie den Spagat zwischen sozialpolitisch-philosophischem Tiefgang und ansprechender visueller Form. Lenka Cisarova, nennt die Kuratorin Madariová als ein Beispiel für junge Kunst aus Bratislava. Die Studentin an der bildenden Kunst in Bratislava passe mit ihrem Projekt einer tanzenden Ballerina in der Box hervorragend in die “Cargobox” des Kleintransporters, dem Ausstellungsraum von Nomadspace, einer Galerie auf Reisen. (wh)

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  • Rudolf Budja – Geschäft und Leidenschaft

    Jan 10 • Artmosphere Galerien, Audio, Deutsch, Galerien, Interviews, Podcast, Wien, Österreich • 2551 Views

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    Rudolf Budja gehören Bilder, deren Erwerb unsereins meist nur in der Form billiger Replikate vergönnt sein dürfte. Er ist Kunstsammler, Besitzer der Artmosphere Galerien und international renommierter Händler für Pop-Art Kunst. CastYourArt hat interessiert, wie man im Kunsthandel so erfolgreich werden kann. Nach unserem vierteiligen Interview mit Rudolf Budja wissen wir einiges über seinen Weg zum Erfolg und haben gelernt: Ein Kunstsammler ist nicht nur ein Kunstsammler. Rudolf Budja versteht sich darüber hinaus als Psychotherapeut und Seelenchirurg reicher Menschen ohne Lebenssinn. Kunst ist also nicht nur Suchtmittel, sondern dient auch der Heilung. Wenn Kunst so viel kostet, dass sie reiche, in ihren Erfolg verbissene Menschen schmerzt, dann wird sie zum Keim einer mitunter verloren geglaubten Emotion – des Glücksgefühls der Sinnhaftigkeit. (wh)

    Rudolf Budja – Geschäft und Leidenschaft, Teil 1

    Rudolf Budja – Geschäft und Leidenschaft, Teil 2

    Rudolf Budja – Geschäft und Leidenschaft, Teil 3

    Rudolf Budja – Geschäft und Leidenschaft, Teil 4

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  • Lastplak – At the end the wall is covered.

    Jan 7 • Englisch, Podcast, Portraits, Video, Wien, Österreich • 1863 Views

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    Lastplak, das letzte Pack und die ultimative Plage, nennt sich das Graffiti Kollektiv aus der niederländischen Hafenstadt Rotterdam. Hinter Lastplak, in der Graffitiszene international bekannt, steht eine Gruppe zehn junger Künstler. Sie arbeiten im Kollektiv, individuell und in wechselnden Konstellationen zusammen. Verbindlich ist ihnen die Freude an ihrer Arbeit, der offene Umgang miteinander und die Freiheit, Kunst als gemeinsames Werk zu betrachten. Anlässlich ihrer Auslandsausstellung in der Galerie Inoperable in Wien haben wir Lastplak auf einen grauen Geschäftsrollladen, zwanzig Spraydosen und ebenso viele Dosen Ottakringer Bier eingeladen. Was dabei herausgekommen ist und worum es bei Lastplak geht, zeigt unser CastYourArt Podcast, die Musik steuert der niederländische Rapper DuvelDuvel bei. (wh)

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  • Albertina – Kunst nach 1970

    Jan 4 • Audio, Ausstellungen, Deutsch, Museen, Podcast, Wien, Österreich • 1450 Views

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    Die Albertina in Wien – ihre bedeutende Sammlung grafischer Werke umfasst unter anderem Albrecht Dürers Hasen – zeigt in ihrer laufenden Ausstellung »Kunst nach 1970«, dass sie auch jüngeres zu bieten hat. Ulrike Grabler und Ewa Stern waren für CastYourArt bei der Ausstellungseröffnung und sie haben Besucher zu ihrer Meinung über das Haus und die ausgestellten Werke befragt. Ob das Haus mit der Ausstellung den Geschmack seines traditionsbewussten Publikums trifft, oder die Größe der ausgestellten Werke von Baselitz über Brandl, Lassnig, Rainer bis hin zu Weiler, tatsächlich ein Ästhetisches Kriterium darstellt? Beide Fragen beschäftigen die anwesenden Gäste, aber einig sind sie sich nicht. Hören Sie hin und entscheiden Sie selbst. (wh)

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  • Cemal Gürsel Soyel – Eine Art von Form zu leben

    Jan 2 • Deutsch, Podcast, Portraits, Video, Wien, Österreich • 3063 Views

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    CastYourArt hat den in Zypern geborenen Maler Cemal Gürsel Soyel in Wien besucht und ihn auf seinem Weg ins Atelier begleitet. Daraus ist ein Podcast geworden, der mehr zeigt als die Straßen Wiens. Der gemeinsame Spaziergang erschließt den Weg des Künstlers zu seiner Malerei – buchstäblich und mit sympathischer Ironie. (wh)

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  • Seitenindex

    Jan 12 • Schlagworte • 14481 Views

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