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Frida Kahlo - PAINting
31. August 2010, 15:39:10 unter Ausstellungen, Bank Austria Kunstforum, Deutsch, Englisch, Interviews, Kunsträume, Podcast, Video, Wien, ÖsterreichFrida Kahlo in Österreich. Eine umfassende Retrospektive der mexikanischen Künstlerin zeigt das Bank Austria Kunstforum vom 9.09.2010 bis 5.12.2010
Frida Kahlos Werk bewegt sich zwischen Selbststilisierung und radikaler Authentizität, bei der sie sich malend, schreibend, verkleidend, schonungslos den Fragen ihrer weiblichen Identität stellt und gleichzeitig die Identitätssuche eines ganzen Volkes berührt.

Als André Breton bei einem Besuch 1938 in Mexiko in Fridas Kahlos Werken das surrealistische Pendant zur damaligen europäischen Avantgarde zu erkennen glaubte, befand sie rasch ihre eigene Malerei alles andere als eine Flucht. „Ich habe niemals Träume gemalt. Was ich gemalt habe, war meine Wirklichkeit.“
Dazu der mexikanische Schriftsteller Carlos Fuentes in einem seiner Essays:
„Frida Kahlo erinnert nachhaltig daran, dass das, woraus die französischen Surrealisten ein System machten, in Lateinamerika stets alltägliche Wirklichkeit war, Teil des kulturellen Stroms, eine spontane Verschmelzung von Mythos und Tatsache, von Traum und Wachsein, Vernunft und Phantasie“. Weiterlesen »
Kreuzweise - x projekte der arbeitsgruppe 4
10. März 2010, 11:11:49 unter Architekturzentrum Wien, Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Podcast, Video, Wien, ÖsterreichDie Kuratorinnen des Architekturzentrums Wien, Sonja Pisarik und Ute Waditschatka entdecken die Welt der Nachkriegsarchitektur Österreichs. Eine Retrospektive der Projekte der „arbeitsgruppe 4“.

”Wir wollten nie etwas umstoßen, sondern auf der Tradition aufbauen”. Dass Wilhelm Holzbauer im Rückblick das Aufbauende als einen zentralen Aspekt der Arbeitsgruppe 4 hervorhebt, wird verständlich, betrachtete man Zeit und Situation ihres Entstehens. Die Nachkriegszeit, gekennzeichnet durch finanzielle Not Weiterlesen »
Augenschmaus - Vom Essen im Stillleben
10. Februar 2010, 13:56:26 unter Ausstellungen, Bank Austria Kunstforum, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Podcast, Portraits, Video, Wien, ÖsterreichWenn das Auge mit isst, muss man damit rechnen, mehr vor Augen geführt zu bekommen als nur Essen? Ein Beitrag zur Augenschmaus Ausstellung im Bank Austria Kunstforum in Wien.

Die Tatsache, dass wir bei der Nahrungsaufnahme die Dinge in Augenschein nehmen, birgt kulturelles Potential. Der Mensch frisst nicht, sondern er isst, nicht zuletzt weil und sofern er Wert legt auf das Aussehen dessen, was er sich einverleibt. Weiterlesen »
Esra Ersen - Kurzinterview anlässlich der tanzimat Ausstellung
5. Februar 2010, 21:01:10 unter Augarten Contemporary, Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Kunstwerke, Podcast, Video, Wien, Österreich
In ihrer Kunst interessiert sich Esra Ersen für Formen der Identität und ihrer Veränderung unter dem Einfluss unterschiedlicher politischer Machtstrukturen. Ihre Arbeit “Karussell”, die sie in der Ausstellung tanzimat im Augarten Contemporary (21.1.-16.5.2010) zeigt hat sie mit Studierenden der Hochschule Köln produziert. Diese wurden von der Künstlerin aufgefordert Modelle türkischer Köpfe aus Ton zu formen.
Gulsun Karamustafa - Kurzinterview anlässlich der tanzimat Ausstellung
4. Februar 2010, 19:30:40 unter Augarten Contemporary, Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Podcast, Video, Wien, Österreich
Gülsün Karamustafa ist eine zeitgenössische Künstlerin und Filmemacherin aus der Türkei. Im Jahr 2009 war sie als artist in residence am Augarten Contemporary in Wien. Für die Ausstellung tanzimat im Augarten Contemporary (21.1.-16.5.2010) hat die Künstlerin eine Arbeit mit dem Titel “modernity unveiled/interweaving histories” produziert. Im Interview mit CastYourArt spricht Karamustafa über ihre neue Arbeit.
Franz Kapfer - Kurzinterview anlässlich der tanzimat Ausstellung
3. Februar 2010, 16:54:41 unter Augarten Contemporary, Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Kunstwerke, Podcast, Video, Wien, Österreich
Der österreichische Künstler Franz Kapfer interessiert sich in seinen Arbeiten für die unterschiedlichen Ebenen der Repräsentation.
Mit seiner Arbeit “Trophäen”, in der Ausstellung tanzimat im Augarten Contemporary (21.1.-16.5.2010) erforscht Kapfer Klischees in der Darstellung und Verwendung türkischer Motive in der Architektur.
tanzimat - Gegenwart ist der Ort von Geschichte
27. Januar 2010, 09:06:57 unter Augarten Contemporary, Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Podcast, Video, Wien, ÖsterreichWo und wie wird eigentlich Geschichte gemacht und warum bleiben manche Bilder von dem was war so nachhaltig in unseren Köpfen haften? Ein Beitrag zur Ausstellung „tanzimat“ im Augarten Contemporary in Wien.

Der Fez, ein karminroter, kegelförmiger, oben abgeflachter Hut mit goldener Quaste – man kennt ihn beispielsweise vom Meinl Logo – verbinden wir in unserer Vorstellung meist mit einer längst vergangenen, orientalischen Welt. In Wirklichkeit wurde dieser Hut erst spät, im 19. Jahrhundert unter Sultan Mahmud II im Zuge der Modernisierung des türkischen Staatswesens zur charakteristischen Kopfbedeckung der Osmanen. Weiterlesen »
Grenzsignale - aus dem offenen Kunstraum.
13. Januar 2010, 16:40:40 unter Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Open Space, Podcast, Wien, ÖsterreichDas Grenzsignal als konzeptueller Ausgangspunkt einer Genre übergreifenden Ausstellung im Open Space Wien. Ein Interview mit dem Kurator der Ausstellung Fatih Aydogdu.

Seit Anfang des Jahres 2008 ist der Open Space, das Zentrum für Kunstprojekte, mit seinem ambitionierten Programm in der Kunstwelt Wiens zu Gange. Inhaltlicher Erforschung künstlerischer Vielfalt und Vielschichtigkeit entspricht das Selbstverständnis als offenem Raum internationaler Vernetzung. Weiterlesen »
Der rastlose Blick - Eine Ausstellung der UniCredit Group Kunstsammlung im Bank Austria Kunstforum
27. Oktober 2009, 19:47:26 unter Ausstellungen, Bank Austria Kunstforum, Englisch, Interviews, Kunsträume, Podcast, Sammlungen, UniCredit Group Kunstsammlung, Video, Wien, Österreich“Jedes Kunstwerk hat aus dem Moment, aus dem es entsteht, heraus Aktualität” sagt Walter Guadagnini, der Kurator der Ausstellung “PastPresentFuture” im Bank Austria Kunstforum. Ein Blick auf die Kunstsammlung der UniCredit Group.

Es kann schon herausfordern, wenn für eine Ausstellung 60.000 Kunstwerke zur Verfügung stehen und eine Auswahl getroffen werden muss. Weiterlesen »
DHC/ART - Zeitgenössisches Mäzenatentum in Kanada.
20. Mai 2009, 09:04:35 unter Audio, DHC/ART, Deutsch, Englisch, Interviews, Kanada, Montreal, PodcastIn Kanada ist Kunstförderung durch Private wichtiger geworden. Nicht, weil es so viele reiche Menschen mit philanthropischen Ambitionen im Kunstsektor gibt, sondern, weil in Kanada, wie in anderen Ländern auch, die öffentliche Hand ihre Sorgen mit der Sorge um die Kunst hat. Einer zum Teil veralteten und sehr teuren Infrastruktur und staatlichen Einsparungen auf der einen Seite steht ein sich wandelnder Kunstbegriff und eine wachsende Population künstlerisch tätiger Menschen auf der anderen Seite gegenüber. Das sind Umstände, die nur schwer unter einen Hut zu bringen sind und Versorgungslücken hinterlassen. In diesem Kontext spielt die Förderung von Kunst durch Private auch in Kanada eine wichtige, zugleich nur von wenigen wahrgenommene Rolle. Die Zunft der Kunstphilanthropen beschränkt sich auf ca. fünf bis zehn potente Geldgeber.
Die DHC Stiftung für zeitgenössische Kunst residiert im nahe am Hafen gelegenen Stadtviertel Old Montreal und betreibt dort einen eigenen Kunstraum. Gegründet wurde DHC 2007 von Phoebe Greenberg, Penny Mancuso und Tammy Lee. Greenberg gilt als die treibende Kraft und finanzielle Quelle der Stiftung. Als Künstlerin und Unternehmerin hat sie Erfahrung in beiden Bereichen des Stiftungswesens und als Filmproduzentin wohl auch die nötige Durchhaltekraft, die Foundation zu realisieren. Bis sie die erste Ausstellung eröffnen konnte sind fünfzehn Jahre an Überzeugungs-, Planungs- und Umsetzungsarbeiten vergangen.
Audiointerview mit John Zeppetelli
Inzwischen nimmt die Stiftung ihre Rolle der Förderung zeitgenössischer Kunst durch Ausstellungen, Bildungsprogramme, Künstlergespräche, Kunstfilm Präsentationen und spezielle Projekte wahr. Die Tätigkeit der Stiftung beschränkt sich inzwischen nicht mehr nur auf die eigenen Räumlichkeiten, gefördert wird auch die Präsentation von Kunstwerken bei großen internationalen Kunstschauen.
International bekannte Namen nach Montreal zu holen ist eine der Stiftungsaufgaben. Christian Marclay, Sophie Calle oder auch Marc Quinn waren Einzelausstellungen mit umfassender Werkschau gewidmet. Der inhaltliche Ansatz deckt sich mit der Notwendigkeit des privaten Stiftungswesens: Die Möglichkeiten des Kunstbetriebes sollen durch private Gelder ergänzt werden. Gezeigt wird demnach, woran es mangelt, und das sind, so der Kurator John Zeppetelli, eben vor allem die Großen der zeitgenössischen Kunst. Für diese ist das Montrealer Kunstpublikum früher nach New York geflogen, sofern es sich diesen Luxus leisten konnte, jetzt macht es statt dessen bei freiem Eintritt einen Ausflug ins DHC ins alte Viertel der eigenen Stadt. (wh)







