Unsere Künstlerportraits über Michel de Broin und Shary Boyle werden am Reel Artists Film Festival Toronto 2012 sowie am Canadian Art Reel Artists Film Festival 2012 in Calgary gezeigt. Für alle, die nicht in Kanada sein können, gibt es die beiden Künstlerportraits auch bei uns zu sehen: Michel de Broin - Matters of Circulation und Shary Boyle - Manufaktur des Fragilen.
Wettbewerb - Slow Fashion Award 2012
16. Dezember 2011, 12:31:55 unter Awards, Berlin, Deutsch, Deutschland, Interviews, Podcast, Video, Wien, ÖsterreichAm 18. Januar 2012 geht der Slow Fashion Award 2012 der Agentur Slow Fashion - Agentur für nachhaltiges Design in Berlin während der Fashion Week an den Start. Wir haben die beiden Gründerinnen des Awards Barbara Irma Denk und Lisa Niedermayr zum Slow Fashion Gedanken und diesjährigen Thema “Nighties and Linen” interviewt.
Interview mit Barbara Irma Denk und Lisa Niedermayr von Slow Fashion

Making of

Interview mit Jurymitgliedern des Slow Fashion Awards 2012

Der Slow Fashion Award ist der erste Modebewerb zur Bewusstmachung und Veröffentlichung ökologischer Strategien in der Textilwirtschaft. Ziel des Slow Fashion Award ist es, durch die Auszeichnung von herausragendem Design mehr Raum für qualitativ hochwertige, angenehme und fair produzierte Designs und Mode zu schaffen. Das Thema “Nighties and Linen” bietet sich an, über Nachhaltigkeit und ökologische Faktoren in der Modeproduktion nachzudenken. Wir verbringen einen großen Teil unseres Lebens schlafend, eingehüllt in Stoffe, die in direktem Kontakt mit unserer Haut stehen. Wie diese Stoffe produziert und verarbeitet wurden, aus welchen Ausgangsmaterial sie bestehen, welche ästhetisch sinnlichen Qualitäten sie haben, das sind Fragen, die mit diesem Award thematisiert werden. (wh)
Wiener Secession - Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit.
6. Dezember 2011, 14:24:10 unter Deutsch, Englisch, Kunsträume, Podcast, Secession, Video, Wien, ÖsterreichDas Gebäude der Wiener Secession gilt als bauliche Manifestation der Ideen der Künstlervereinigung rund um Gustav Klimt, Koloman Moser, Carl Moll und anderen, die sich dem konservativen Kunstdiktat des damaligen Künstlerhauses verwehrten. Ein Beitrag über diesen ebenso historischen wie zeitgenössischen Ort der Kunst.

Die Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession ist heute weltweit das älteste unabhängige, der zeitgenössischen Kunst gewidmete Ausstellungshaus. Das von Architekt Joseph Maria Olbrich entworfene Gebäude, gilt als bauliche Manifestation der Ideen jener Künstlervereinigung rund um Gustav Klimt, Koloman Moser, Carl Moll, Josef Hoffmann, Olbrich und anderen, deren Mitglieder sich im Übergang zum zwanzigsten Jahrhundert dem konservativen Kunstdiktat des damaligen Künstlerhauses verwehrten. Weiterlesen »
Glenn Murcutt - architecture for place
11. November 2011, 13:35:05 unter Architekturzentrum Wien, Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Podcast, Video, Wien, ÖsterreichEr hat keine Angestellten, keine Assistenten, keine Website, oder E-mailadresse. Seit Murcutt 1969 sein eigenes Büro in Sydney eröffnet hat, arbeitet er alleine. Ein Künstler- und Ausstellungsportrait anlässlich der Ausstellung “architecture for place” im Architekturzentrum Wien.

Nach eigener Aussage befreit er sich dadurch vom Druck der Verantwortung gegenüber Angestellten. Wenn nötig kooperiert er mit anderen Architekten, wie beispielsweise seiner Frau Wendy Levin. In den letzten 40 Jahren sind mehr als 500 Bauten entstanden, alle in Australien, fast ausschließlich Wohnhäuser und bis auf wenige Ausnahmen von ihm alleine entworfen, geplant und unter seiner Aufsicht umgesetzt.
Die Ausstellung im AzW, konzipiert von der Architecture Foundation Australia, konzentriert sich auf realisierte private Wohnhäuser, anhand derer die Position und die Ideen von Murcutt am besten nachvollzogen werden können.
Großformatige Pläne, Entwurfsskizzen und Ausführungspläne mit handschriftlichen Anmerkungen erschließen neben einem Video seine Arbeit. Er legt seine Projekte zumeist auf 4 bis 5 Zeichnungen auf Papier im Format A2 fest, ohne Computer, handgezeichnet. Die Baufirmen die mit ihm arbeiten, kennen seine Arbeitsweise bereits und benötigen wenige Anweisungen. Die Ausstellung bietet einen interessanten Einblick in bekannte und weniger bekannte Projekte. Weiterlesen »
Ausstellung - Aron Demetz. La Natura Umana
26. Oktober 2011, 18:41:07 unter Ankündigung, Ausstellungen, CastYourArt, Galerien, Wien, ÖsterreichCastYourArt lädt ein:
Aron Demetz
La Natura Umana | Die menschliche Natur
Eröffnung: Donnerstag, 17. Nov. 2011 | 19.00 - 22.00 Uhr
Ausstellung verlängert!: 18. Nov. 2011 - 02. Feb. 2012 | Mo-Fr 13.00-19.00 Uhr (18. u. 19. Jänner 2012 geschlossen)
Ort: Gumpendorfer Straße 55, 1060 Wien

Mit der Ausstellung “La Natura Umana | Die menschliche Natur” zeigt CastYourArt in Wien eine außergewöhnliche Position moderner figurativer Bildhauerei: Die Skulpturen des italienischen Künstlers Aron Demetz. Luca Beatrice, die Kuratorin des italienischen Pavillons der Biennale Venedig, nennt Aron Demetz in einer Reihe mit zeitgenössischen Superstars wie Stephan Balkenhol, Marc Quinn oder Thomas Schütte. Dass der Künstler seine Herkunft, die Tradition der Südtiroler Holzschnitzerkunst nicht verborgen, sondern sich in der Auseinandersetzung damit eine eigenständige zeitgenössische Position erarbeitet habe, sei ein riskanter aber lohnenswerter Weg gewesen. In dieser Auseinandersetzung haben seine figurativen Arbeiten unglaubliche Direktheit, Stärke und Fragilität gewonnen. In der Ausstellung bei CastYourArt sind lebensgroße mit Baumharz übergossenen Skulpturen des Künstlers zu sehen sowie Arbeiten aus der Serie der verkohlten Skulpturen und der neuesten Serie der Roboterfräsungen. Kleinere Objekte aus der Serie der menschliche Verwachsungen runden die Ausstellung ab.
Aron Demetz (geb. 1972 in Vipiteno) lebt und arbeitet in Carrara und Wolkenstein. (wh)
Fernando Botero - Abu Ghraib
25. Oktober 2011, 17:20:59 unter Ausstellungen, Bank Austria Kunstforum, Deutschland, Festivals, Interviews, Kunsträume, Podcast, Video, Wien, ÖsterreichAnlässlich der Ausstellung “Botero” im Bank Austria Kunstforum spricht die Kuratorin Dr. Evelyn Benesch über den Abu Ghraib Zyklus des Malers.

Der kolumbianische Maler Fernando Botero hat in den Jahren 2004-2005 an einem Bilderzyklus mit dem Namen Abu Ghraib gearbeitet. Seit dem Jahr 2004 nachdem Fotos aus dem Gefängnis Abu Ghraib veröffentlicht wurden steht dieser Name als ein Symbol für eine Weltpolitik, die unter dem Namen der Gerechtigkeit Folter und Misshandlungen zulässt. Die Heucheleien rund um die Geschehnisse von Abu Ghraib haben den Maler dazu veranlasst, diesen Zyklus zu malen. Museen in den USA haben bei Botero Ausstellungen diesen Zyklus einfach ignoriert. Als die liberale kalifornische Universität Berkeley den Zyklus schließlich zeigte, hat Botero ihr als Dank die gesammte Serie vermacht. In der Ausstellung “Botero”, die noch bis zum 15. Jänner 2012 im Bank Austria Kunstforum läuft, ist auch “Abu Ghraib”, sein aus Wut entstandener Zyklus menschlicher Brutalität zu sehen. (wh)
Fernando Botero - Bilder bewohnen
19. Oktober 2011, 17:09:47 unter Ausstellungen, Bank Austria Kunstforum, Channel, Deutsch, Englisch, Interviews, Kunsträume, Podcast, Video, Wien, Österreich„In meinen Bildern gibt es unwahrscheinliche, nicht unmögliche Dinge“. Fernando Botero im Bank Austria Kunstforum in Wien. Ein Künstler und Ausstellungsporträit.

“Ein Bild das Du beginnst, befindet sich außerhalb von Dir. Wenn Du es fertig stellst, wohnst Du schon darin.“ F. Botero
Die Geschichte der Kunst ist die derjenigen, die auf andere Weise sehen gelernt haben, das Unsichtbare sichtbar gemacht haben. Der Künstler stellt sich das Objekt vor und präsentiert es in einer Form, die eine unmittelbare Erfassung der Sache ermöglicht. Die Energie und Emotion, die in das Bild einfließen, werden so erfahrbar für den Betrachter, wie bei Boteros erotischer Reibung zwischen der Realität und der Kunst. Weiterlesen »
Thomas Wagensommerer - Vom hören machen.
1. September 2011, 10:28:37 unter Audio, Deutsch, Podcast, Portraits, Wien, ÖsterreichDer Medienkünstler und Komponist Thomas Wagensommerer studierte digitale Medientechnologie, Philosophie sowie transdisziplinäre Kunst. Seine kompositorischen Arbeiten sind an den Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine angesiedelt. Ein Betätigungsfeld, das sich aufgrund des permanenten technologischen Wandels und immer tiefer gehender Mensch-Technik Nutzungsverhältnisse rasant verändert. Ein Künstlerportrait.
Vom hören machen
Als Medienkünstler erforscht Thomas Wagensommerer die Klangfähigkeit - das Geräusche produzierende Eigenleben - elektronischer Geräte ebenso, wie Möglichkeiten der Soundgestaltung in Zeiten des Web 2.0. Weiterlesen »
Arnulf Rainer - Das Verhüllen
9. August 2011, 12:58:46 unter Arnulf Rainer Museum, Channel, Deutsch, Museen, Podcast, Portraits, UNIQA, Video, Wien, ÖsterreichZusammen mit Maria Lassnig gilt er als Begründer des österreichischen Informel. Seine Arbeiten werden in den wichtigsten Museen auf der ganzen Welt gezeigt. Ein Künstlerportrait von Arnulf Rainer. Dieser Beitrag konnte mit freundlicher Unterstützung des UNIQA ArtCercles verwirklicht werden.

André Breton, den Schriftsteller und theoretischen Kopf des Surrealismus hat er in Paris besucht – das war zugleich seine Abkehr vom Surrealismus. Zusammen mit Maria Lassnig gilt er als Begründer der informellen Malerei in Österreich, seine Arbeiten werden in den wichtigsten Museen auf der ganzen Welt gezeigt. Der Weg zum Erfolg war manchmal auch steinig, erzählt Arnulf Rainer, dessen erste Einzelausstellung 1955 in der Galerie St. Stephan unter Monsignore Otto Mauer stattfand. So liege der Beginn seiner Übermalungen nicht in irgendeinem philosophischen Konzept begründet, sondern finde seinen Ursprung in der einfachen Tatsache, dass ihm Anfangs das Geld gefehlt habe, um neue Leinwände zu kaufen. Statt dessen hat der Künstler auf bereits bemalte Leinwände – Bilder vom Flohmarkt – zurückgegriffen. Diese waren billiger zu haben. Weiterlesen »
EVA & ADELE - über SALZBURG
25. Juli 2011, 15:00:54 unter Ausstellungen, Museen, Museum der Moderne Salzburg, Podcast, Salzburg, Video, ÖsterreichVom 23. Juli bis zum 30. Oktober 2011 zeigt das Museum der Moderne Salzburg in der Ausstellung „Rollenbilder – Rollenspiele“ Arbeiten rund um die künstlerische Inszenierung des Selbst. CastYourArt hat anlässlich der Ausstellung mit dem Berliner Künstlerpaar EVA & ADELE den Kurzfilm EVA & ADELE über SALZBURG gedreht. Der Film wird in der Ausstellung zu sehen sein, einen kurzen Ausschnitt daraus haben wir für Sie online gestellt.

Rollenbilder - Rollenspiele
Die Maskerade und ihre Inszenierung fordern die Akteure heraus. Doch die Aufführung ist längst nicht mehr auf Bühne und Scheinwerferlicht beschränkt. Sie hat sich aus der Enge der Theater, Schauspielhäuser, Kinos, Fernsehsendungen und Magazine befreit und ist hinausgetreten ins wirkliche Leben. In dieser Befreiung ist das Schauspiel zum Rollenspiel mutiert. Dessen Akteure sind wir. Weiterlesen »
Alexander Brodsky - Noch immer erstaunt es mich, dass ich Architekt geworden bin.
5. Juli 2011, 15:37:08 unter Architekturzentrum Wien, Ausstellungen, Englisch, Interviews, Kunsträume, Podcast, Portraits, Video, Wien, Österreich“Ich empfand eine zarte Liebe zu aller klassischen Architektur, träumte gleichzeitig aber davon, die zeitgenössische Architektur auch zu lieben”. Alexander Brodsky im Portrait.
In der bis Anfang Oktober 2011 laufenden Ausstellung zeigt das Architekturzentrum Wien Arbeiten und eine raumfüllende Installation des russischen Künstlers und Architekten Alexander Brodsky.

Am Anfang seiner Karriere ist Alexander Brodsky Teil der ‚Paper-Architecture’ Bewegung. Wobei zu diesem Zeitpunkt, zu Beginn der achtziger Jahre, kann noch nicht von einer Bewegung im eigentlichen Sinn die Rede sein. Vielmehr bringt der Begriff ‚Paper-Architecture’ eine für die Sowjetunion dieser Zeit charakteristische Einschränkung architektonischen Schaffens zum Ausdruck: Junge Architekten, die sich nicht ins etablierte Architektursystem fügen wollen, haben keine Möglichkeit ihre Entwürfe umzusetzen und entwerfen damit ausschließlich für die Präsentation oder eben für das Papier. Weiterlesen »




