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CastYourArt Video- und Audiobeiträge


Constantin Luser - Musik besänftigt die wilde Bestie

3. März 2010, 09:54:04 unter Englisch, Podcast, Portraits, Video, Wien, Österreich

Constantin Luser fordert heraus, das Labyrinth seiner Vorstellung zu betreten. Er drängt uns an die Wand unserer Gleichgültigkeit und konfrontiert mit der unvermeidlichen Frage, ob wir fähig sind zu entkommen. Aber wem oder was entkommen? Ein Portrait.


[7:49 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

Musik besänftigt die wilde Bestie, auf alle Fälle aber hat Musik die Kraft, die Unbändigkeit unseres Denkens zu zähmen. Wenn das passiert – und sei es auch noch so selten – ist die Vorherrschaft der Begriffe getilgt und wir sind für einen Moment geheilt von jener Krankheit, die uns von der Zeit trennt: Weiterlesen »



Prinz Eugen von Savoyen - Abwehr und Integration

17. Februar 2010, 13:48:51 unter Ausstellungen, Belvedere, Deutsch, Interviews, Museen, Podcast, Portraits, Video, Wien, Österreich

Es scheint als hätte der militärische Stratege mit Sinn fürs Repräsentative im feinsinnigen Kunstfreund ein inneres Gegenüber gehabt. Marie-Louise von Plessen, Kuratorin, und Ilber Ortayli, Direktor des Topkapi Palast Museums, über Prinz Eugen von Savoyen anlässlich der Ausstellung im Belvedere. Dieser Beitrag konnte mit freundlicher Unterstützung des UNIQA ArtCercles verwirklicht werden.


[6:14 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

Eugen, wie der zum Helden stilisierte und zum Zwecke der Identifikation volksnah aufs Vornämliche gekürzte Prinz in Österreich auch gern genannt wird, war ein ausgewiesener Kunstliebhaber und hinterließ eine enorme Sammlung hochkarätiger Bilder, Kupferstiche, Bücher und Handschriften. Seine Kunst hat er sich als Kriegsherr der Habsburger verdient, Weiterlesen »



Augenschmaus - Vom Essen im Stillleben

10. Februar 2010, 13:56:26 unter Ausstellungen, Bank Austria Kunstforum, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Podcast, Portraits, Video, Wien, Österreich

Wenn das Auge mit isst, muss man damit rechnen, mehr vor Augen geführt zu bekommen als nur Essen? Ein Beitrag zur Augenschmaus Ausstellung im Bank Austria Kunstforum in Wien.


[2:18 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

Die Tatsache, dass wir bei der Nahrungsaufnahme die Dinge in Augenschein nehmen, birgt kulturelles Potential. Der Mensch frisst nicht, sondern er isst, nicht zuletzt weil und sofern er Wert legt auf das Aussehen dessen, was er sich einverleibt. Weiterlesen »



Christian Eisenberger - Der Reiz künstlerischer Gebärde.

20. Januar 2010, 16:58:45 unter Ausstellungen, Deutsch, Englisch, Interviews, Portraits, Video, Wien, Österreich

Warum reizt das Unbesorgt-Sein an Menschen und Dingen? Weil es den Anschein von Verwahrlosung oder von Kindsein macht. Ein Portrait des Künstlers Christian Eisenberger.


[7:26 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

Wenn ein Baum fällt, tief drinnen in einem Wald und niemand kann es bezeugen. Ist es dann wirklich geschehen? Und wenn jemand ein Kunstwerk macht, irgendwo am Fuße eines Berges und niemand anderer war dabei. Weiterlesen »



Fiene Scharp - mit Haut und Haar

6. Januar 2010, 10:41:12 unter Berlin, Deutsch, Deutschland, Podcast, Portraits, Video

Fiene Scharps Arbeiten mit Haut und Haar konfrontieren uns tastend mit unserer Körperlichkeit, ihren Grenzen, Durchlässigkeit, Integrität und Auflösung. Ein Portrait der Künstlerin.


[6:24 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

Schönheit. Ordnung. Sauberkeit. Reinheit. Perfektion. Für einige der Begehrlichkeiten, seinem Leben eine zivilisierte Richtung zu geben, ist Haar eine Schwachstelle. Haar kann störrisch sein. Wer gepflegt ist, hat sein Haar im Griff. Plätze, an denen Haare deplatziert sind, gibt es auch jenseits der Körperteile, die wir lieber unbehaart hätten, zuhauf: Weiterlesen »



Irene Andessner - Selbstbildnisse

24. Dezember 2009, 10:46:22 unter Deutsch, Podcast, Portraits, Video, Wien, Österreich

Irene Andessners Selbstinszenierungen sind Wiederbelebungen historischer Persönlichkeiten im Sinne eines Andenkens ebenso wie einer Reaktivierung. Ein Portrait der Künstlerin.


[6:58 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

Begonnen hat Irene Andessner mit Malerei. Sie studiert zunächst in Venedig an der Academia di Belli Arti bei Emilio Vedova, einem der wichtigsten italienischen Informel Maler, und anschließend bei Max Weiler und Arnulf Rainer, ebenfalls ein Vertreter des Informel, an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Anlässlich eines Ausstellungsbesuchs im Kunsthistorischen Museum in Wien begegnet Irene Andessner erstmals Bildern der italienischen Renaissancemalerin Sofonisba Anguissola. Deren Selbstportraits faszinieren sie Weiterlesen »



Edgar Lissel - Vom Werden und Vergehen der Bilder

18. November 2009, 10:29:46 unter Deutsch, Podcast, Portraits, Video, Wien, Österreich

Wer antritt ein Bild seiner selbst zurückzulassen, aufzuzeichnen, dass er existiert habe, reflektiert sich in diesem Tun selbst. Fotografie und Biografie, die bildgebende Kunst Edgar Lissels.


[6:41 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

Nicht nur das Werden der Bilder, auch ihr Vergehen beschäftigt den Künstler. Und, mit Blick auf das was dazwischen liegt: Wie kann man sie festhalten? Wie sie abbilden? Weiterlesen »



Herbert Boeckl - Der Künstler macht einen Fleck und gibt ihm unbewusst eine wesentliche Gestalt.

4. November 2009, 10:57:10 unter Ausstellungen, Belvedere, Deutsch, Englisch, Interviews, Podcast, Portraits, Video, Wien, Österreich

Herbert Boeckl experimentierte, welche Möglichkeiten das Neue bietet, um zu erhalten, was beständig ist. Ein Portrait des Verfechters der österreichischen Moderne anlässlich der Retrospektive im Belvedere im Wien.


[8:41 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

Jahrhunderte brechen nicht ab, sie haben keine scharfen Kanten, sondern verfließen wie die Jahre, die sie beherbergen. Die Übergangszeit, in denen sich neunzehntes und zwanzigstes Jahrhundert erschöpften, wurden als fin de siècle bezeichnet. Dass etwas zu Ende geht, war der Moderne gewiss. Weiterlesen »



Helmut Grill - Sein oder Schein

14. Oktober 2009, 10:34:08 unter Deutsch, Englisch, Podcast, Portraits, Video, Wien, Österreich

Als Künstler reizt Helmut Grill die Komplizenschaft zwischen Bildermacher und Betrachter aus. Ein Portrait.


[7:08 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

In unserer Hightech-Zeit ist das Verhältnis zwischen Künstler und Betrachter kompliziert. Die stille Übereinkunft, Misstrauen gegenüber dem Gesehenen und seiner etwaigen Manipulation aufzuschieben, da die künstlerische Intention ohnehin darin bestehe, eine Art Wahrheit aufzudecken, ist einer allgemeinen Lust am Manipulierten gewichen. Weiterlesen »



Götz Valien - Verführen und Verführung offen legen

16. September 2009, 09:22:30 unter Berlin, Deutsch, Deutschland, Podcast, Portraits, Video

Götz Valien bezeichnet sich als Bildermacher. Das lässt mehr an Handwerk als an Kunstwerk denken. Indem man in seinen Arbeiten jedoch auf kollektives Bildgut trifft, verliert die Selbstbezeichnung Bildermacher die Einfachheit, zu der sie auf den ersten Blick einmal verführt.

Es ist nicht von vornherein dasselbe, ob einer Bilder malt oder sich malend mit der Machart des Phänomens Bild auseinandersetzt. Als Bildermacher interessiert sich Götz Valien für den Wirkungsgrad von Bildern, dafür, wie bildliche Sprache emotional, bewusst, unbewusst etwas auslöst, das tief im Menschen sitzt. In seinen Arbeiten nutzt er diese Effektivität und legt sie zugleich auch bloß. Das ist der programmatische Teil seiner Bildermacherkunst.


[7:10 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

Die Wunschvorstellungen offerierenden Bildsprache der Unterhaltungs- und Werbeindustrie heutiger und früherer Zeiten, insbesondere des Art Déco, nutzt der Künstler. Er bedient sich ihrer Sujets, diese geplanten Wirklichkeitsträume bricht er durch surreale Überhöhung und die Einbindung typografischer Elemente. Der reale Kontext, den seine Bilder zitieren, wird zum virtuellen Bild, zum Wunschbild. Realität wird als virtueller Realismus offen gelegt.

“Egal ob Kitsch, Klischee, Werbung, Kalauer oder erhabene Kunst, es muss gleichermaßen verführen und trotzdem diese Verführung als Verführung offen legen können, um einen wirklichen ’spirituellen Mehrwert’ zu erzeugen.” sagt Valien. Um solcherart beim Betrachter Eindruck zu wecken und Bewusstsein für das Eindrückliche, greift er auf seine Erfahrungen als Zeitgenosse einer medialisierten und populistischen Welt zurück, aber auch auf die Klaviatur malerischer Mittel und ihrer Reflexion, die uns die Kunstgeschichte zur Verfügung stellt. Art Deco artige Innen- und Außenräume, Visionen des modernen Lebens gemalt in der Ikonographie der zwanziger Jahre, Begehrlichkeiten – Schönheit, Exklusivität, Reichtum, Leidenschaft, Sinnlichkeit, Sex, Fortschritt – die in die Bildsprache früherer Zeiten und in die Werbeikonographie von heute verweisen, auch die aktuelle Kunstwelt wird herbeizitiert: “No Buy Oshi” wächst in 20th Century Fox Intro Lettern (oder sind es doch die von Universal Picture) in den Abendhimmel, im Vordergrund eine entfesselte Frau.

Aufgewachsen ist der 1960 geborene Künstler in Salzburg, heute lebt Götz Valien in Berlin und arbeitet dort neben seiner Bildermachertätigkeit zugleich als der letzte Kinoplakatmaler der Stadt. Dieses Handwerk, sagt er, habe er eine Zeit lang für sich strikt von der Kunst getrennt. Bei genauerer Betrachtung aber überlagert es sich mit seinem Tun als Bildermacher virtueller Realität.

Plakatarbeiten Götz Valiens sind noch an den Fronten des Kino International oder auch des Zoo Palast zu sehen, seine Bilder finden sich inzwischen auf der Preview Berlin ebenso wie auf der Scope Miami, London oder New York. (wh)

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