Kunst bewegt Menschen. CastYourArt handelt von Menschen, die sich für Kunst begeistern. In wöchentlich erscheinenden Podcastepisoden und Beiträgen schafft CastYourArt Zugang zur Welt der Kunst, zu ihren Gedankenräumen und Ideen, zu Institutionen und Akteuren, zu Wirtschaftlichkeit, Widersprüchlichkeit, Scheitern und Erfolg.
Sie können unseren CastYourArt Podcast gratis abonnieren, so erhalten Sie die neuesten CastYourArt Episoden automatisch zugesandt.
Willkommen auf CastYourArt
021 Mankind at the Donau Festival
21. Mai 2008, 13:40:21 unter Englisch, Festival, Interview, Podcast, VideoIm Fall von Mankind wird die Menschheit von zwei Künstlerinnen gestellt. Wie jede andere Menschheit hat auch diese ihre Vorgeschichte. Der eine Teil von Mankind, D. Kimm, ist eine aus Montréal stammende Dichterin und Musikerin. Bereits vor ihrer Zeit bei Mankind organisierte sie Literaturfestivals und verschrieb sich als Leiterin von “Les Filles électriques” der Aufführung von Poesie in ihren schriftlichen, gesprochenen und elektronischen Formen. Der andere Teil der Menschheit hat Wurzeln in Ottawa, heißt Alexis O`Hara und sammelte als Musikerin elektronischer Klangzunft, Onomatopoetin und Poetry Slammerin bereits Erfahrung in der Verdichtung menschlicher Belange.
Mankind performt life elektronisches Klanggut mit eigenen, zu Loops geschleuderten, Stimmlagen, poetischen Konversationen und on the go produzierten Geräuschkulissen zu einem Klangkino von besonderer visueller, akustischer und inhaltlicher Dichte. Ihren eigenen Worten zu Folge ist Mankind “Überschallkino mit visuellem Bonus”. Das Publikum erlebt filmische Qualität ohne Rewind-Knopf. Der improvisatorische Charakter ihrer Performances führt ständig Neues vor Augen und durchbricht die gläserne vierte Wand, die im herkömmlichen Theater die Kunst vom Zuschauerraum trennt.
Mankind, der Name des Duos, ist inhaltlich-programmatischer Natur. Das menschliche Sein zieht sich als roter Faden durch ihre stets themenbezogenen Inszenierungen. Gelebte und gewünschte Alltäglichkeiten werden entworfen. Was dem Profanen zu Grunde liegt - verheimlicht oder geheiligt – kommt in den Blick. Mankind durchleuchten die Wunschmaschine Leben. Was sie uns vorfertigt an Schönem und Schwierigem wird audioszenisch gesichtet, improvisatorisch erweitert, gebrochen, mitunter auch zerstört. “We seek out Beauty as well as Trouble. We transcend the Palpable and the Impalpable. Our Weakness is our Strength.” heißt es im künstlerischen Manifest, ” We are Mankind.”. (wh)
Die Aufnahmen zur Episode entstanden am Donaufestival Krems.
020 Michi Maier - Witch Kitchen
14. Mai 2008, 10:39:56 unter Englisch, Podcast, Portrait, VideoManchmal fühlt er sich physisch gezwungen. Aber auch wenn starke Bewegtheit notwendig ist, um beginnen zu können, Selbsttherapie sei sie keine, seine Malerei. Die vorbereitende Einfühlung, das Anwachsen von Ausdruck aus einer Situation, einer Stimmung, aus etwas, das im Leben passiert ist, und ihn zur Arbeit drängt, gelingt nicht immer. Dann heißt es abbrechen, noch bevor man angefangen hat, Tage hindurch von neuem beginnen, versuchen und sich der Unsicherheit aussetzen, wie er es nennt.
Der Weg zur Malerei führt für den Maler Michi Maier über eine Schwelle. Passiert er sie, befindet er sich in der Hexenküche, in der sich seine Kunst zusammenbraut und er Grenzen unserer Wertewelt zu Fall bringt. Im künstlerischen Akt ist er mit seiner Arbeit emotional und physisch eins. Seine Arbeiten brechen aus ihm hervor. Sie entstehen in einem schnellen, manchmal zerstörerisch schöpferischen Akt. Hinterher sei er über das, was er hervorgebracht habe, oft selbst erstaunt. Das Kunststück ist erschöpfend. Nur wenige Stunden am Tag, dann müsse Schluss sein. Er wolle diese Emotionalität nicht den ganzen Tag haben, sagt er. Man müsse sie portionieren, mehr gehe sich kräftemäßig nicht aus.
Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit liegt auf der Malerei, seine Skulpturen bereiten ihn darauf vor. In der skulpturalen Arbeit sammelt er sich. Auch wenn er mit schnell formbarem PU-Schaum arbeitet, sei diese Tätigkeit langsamer, eine Möglichkeit sich zu sammeln, um wieder mit dem Malen zu beginnen. In der Malerei befinde er sich im Streit mit allen lebenden und auch toten Künstlern. Er erstreite sich von Ihnen seine eigene Vorstellung, was ein Künstler sei und wie ein Künstler zu sein habe. Sie forderten ihn heraus, sie sind Vorbilder und Katalysatoren, insbesondere Bacon, de Kooning und Rebeyrolle.
Verlässt Michi Maier das Atelier, lässt er den Maler zurück. Man muss auch Geschäftsmann sein, um in der Kunst zu überleben, alles andere wäre naiv. Allerdings wirkt die Intensität künstlerischer Auseinandersetzung nach. Normalität, sagt er, erscheint danach oft irgendwie seltsam. Seine Arbeit sei vielleicht eine Art Meditation. Sie sei sein Weg zu wissen, dass heute heute und jetzt jetzt ist und sie sei seine befreiende Chance, etwas zu machen, ohne sich dabei von Zukunft oder Vergangenheit hindern zu lassen. (wh)
018 Marten Spangberg - Slow Fall
30. April 2008, 10:51:38 unter Englisch, Kunstwerk, Podcast, VideoSucht man nach einer Bezeichnungen für die Profession Marten Spangbergs, stößt man auf viele Begriffe. Er ist Performer, hat als Tanzkritiker begonnen, schreibt theoretische Arbeiten, ist als Tanzdramaturg, Kurator und Choreograf tätig und gilt als Inszenierer in durchaus positivem Sinne. Mit dem schwedischen Architekten Tor Lindstrand kooperiert Spangberg seit 2004 unter dem Namen International Festival. Ihre gemeinsame Arbeit gilt der Wahrnehmung von Körper- und Raumbegriffen und stößt international auf Interesse. Heuer und im letzten Jahr waren sie unter anderem in der European Kunsthalle in Köln, auf der PERFORMA 07 in New York, bei der VOLTA New York und beim Steirischen Herbst 07 eingeladen. Für das Festival in Graz entwerfen sie “The Theater”, ein Ort für Geschichten, Charaktere und Illusionen, eine Performance und eine in Container verfrachtbare, räumlich flexible Theaterarchitektur.
Neben seiner Kooperation mit Tor Lindstrand arbeitet Marten Spangberg auch als Solokünstler. Er experimentiert in Performances mit sich selbst und anderen. Die Werkzeuge seiner Arbeit sind der Körper in Bezug zur Welt und die Art und Weise wie sich der Körper zum Raum verhält. Es geht ihm um die Verhältnismäßigkeiten, die wir verkörpern: unser Selbst, unsere Wirklichkeiten, unser Soziales, unser Wollen …
Das Interview mit dem Künstler haben wir im Rahmen der Veranstaltungsreihe “NICHTS ist aufregend. NICHTS ist sexy. NICHTS ist nicht peinlich.” im Museum Moderner Kunst und dem Tanzquartier Wien geführt. Seine hier gezeigte Performance “Slow Fall” ist eine Skizze, ein künstlerischer Entwurf einer Arbeit, die im November 2008 Premiere haben wird. Im Kontext dieser Performance geht es Spangberg darum, die Verhältnismäßigkeiten, die wir verkörpern, aufzuweichen, und eine Möglichkeit für ein neues Verständnis unserer Selbst zu schaffen.
Spangberg nimmt sich vor allem der Behauptung “NICHTS ist nicht peinlich” an und sucht nach einem Begriff des Peinlichen, der seinem künstlerischen Schwerpunkt der Arbeit an der Verhältnismäßigkeit von Körper zu Raum und Körper zu Welt entspricht. Die Peinlichkeit als eine Deplatziertheit, als ein Verlegen-Machen, als eine Levitation, die unsere Verkörperungen von Verhältnismäßigkeit frei schwebend macht um Möglichkeit zu bieten, selbstbestimmt zu erfassen, wie es sich mit uns verhält. Zur choreografischen Umsetzung dieses Programms greift Spangberg auf Elemente östlich-spiritueller Entkörperungstechniken zurück und verweigert seinen Zusehern die Schau einer Performance, für die sie bereits Worte bereit hätten. Sein Durchbrechen von Verhältnismäßigkeiten, die wir gewohnter Weise verkörpern, erwirkt eine Deplatzierung, die das Publikum während der Performance ob der Nacktheit des noch nicht in Worte – in neue Verhältnisse - Gekleideten im besten Sinne als ein ‘Uns verlegen machen’ erfährt. Es fehlen dem Publikum die Worte, es ist unverhältnismäßig, damit ist aber auch ein bisschen Raum geschaffen, selbst Maß seiner Verhältnisse zu werden und die erfahrene Verlegenheit zu nutzen, eigene Worte zu finden und Position zu beziehen. (wh)
014 4shrooms - Analog Synergy in a Digital World
2. April 2008, 20:03:56 unter Englisch, Podcast, Portrait, VideoUnter sich drehenden Kuchentellern mit Sternenmotiven lagern Bildausschnitte vergangener Epochen. Schatten von Händen ordnen Buchstaben über Fotografien und Textilien werfen Falten über 16-Millimeter Filmschleifen, die allmählich in Flammen aufgehen. Umlaufpumpen aus Aquarien treiben bunte Öltropfen auf Wasseroberflächen im Kreis, Instrumentenklänge vermischen sich mit Stimmexperimenten.
Visueller und akustischer Widerhall geworfen an Wände, Fließen, Treppen, Decken und Säulen über Mikrofone, Dia-, Overhead- und ratternde Filmprojektoren. Gelingt die projizierte Zusammenschau, umflutet Vielfalt den Betrachter als ein gemeinsames audiovisuelles Bild, als audiovisuelle Synergie. 4shrooms nennen sich die Akteure so beschriebener audiovisueller Performance. Gemeinsam ist ihnen Erfindungsreichtum, Experiment und analoge Kooperation.
Die Gruppe rund um Doris Steinbichler, Anna Graf, Georg Eisnecker, Jan von Krieg, Andi Punz, Amadeus Kronheim, Ruth Haselmair und Asia Sumyk umhüllen den Zuseher nicht nur mit ungewöhnlichen Projektionen, sondern sie geben immer auch das Geheimnis ihres Entstehens preis. Ihre Visuals sind performativ. Produziert wird vor Ort, oftmals mitten im Raum, im Bild werden Hände und Gerätschaften sichtbar. Man kann hingehen und zusehen, und wenn das Gemeinsame überwiegt auch teilnehmen. Mit der Zahl der visualisierenden Akteure in der Gruppe steigt die Vielschichtigkeit der Projektionsarbeit, aber das gilt nicht nur in Hinblick auf das visuelle Ergebnis, sondern auch in Hinblick auf die soziale Dimension künstlerischer Zusammenarbeit. (wh)
011 Juraj Carny - Slowakische Perspektiven
12. März 2008, 13:04:09 unter Audio, Englisch, Galerie, Podcast, PortraitJuraj Carny ist Galerist, Kurator und Kunstkritiker. Seit Ende der neunziger Jahre führt er in Bratislava die Galerie Priestor, auch Gallery Space genannt, und setzt sich unter anderem für die Förderung von Kunst aus den Ländern der Visegrad Gruppe ein.
Juraj Carny - Slowakische Perspektiven, Teil 1
Juraj Carny - Slowakische Perspektiven, Teil 2
Nicht nur sein frühes Engagement für Kunst aus und in den Oststaaten Europas begründet sein Standing in der internationalen Galeriekultur. Carny hat sich vor allem durch seine innovativen Zugänge bei der Präsentation junger und experimenteller Kunst einen Namen gemacht. Projekte wie Crazycurators, Nomadspace, Billboart Gallery Europe, Gallery Evolution de l’ Art, die Herausgabe der slowakischen und tschechischen Ausgabe von Flash Art, RentArt oder sein Artist in Residence Programm der Galerie Space lassen gemeinsame Charakteristika seiner Arbeit erkennen: Die Öffnung zeitgenössischer Kunst für ein Publikum, das nicht als kunstaffin gilt. Die Vorliebe für Kunst mit experimentellem Charakter. Die Förderung künstlerischer Talente im internationalen Austausch. Ein grenzüberschreitendes, kooperatives Selbstverständnis. Die Bereitschaft, auch bei der finanziellen Sicherung seiner Arbeit auf verschiedene Standbeine zu bauen und einen auf Nachhaltigkeit bedachten Weg einzuschlagen.
Beispielsweise wenn es um den Kunstverleih RentArt geht wird deutlich, dass Carny seine Arbeit als langfristiges Handeln begreift. Im Gespräch mit CastYourArt hebt er den bildenden Aspekt dieses Projekts hervor. Als er angefangen hat, habe es in der Slowakei keinen Kunstmarkt gegeben. Mit RentArt reagiere er auf diesen Umstand. Menschen und Institutionen müssten möglichst niederschwellig mit Kunst in Kontakt treten können und den Umgang mit Kunst als etwas Alltäglichem erst erfahren und erlernen. So entwickle sich auf lange Sicht für Kunst ein neues Klientel und es steigen die Chancen für ökonomischen Erfolg.
Was es bedeutet, wenn Künstlern die Möglichkeit genommen wird, von ihrer Arbeit finanziell zu profitieren, kennt Carny aus seiner eigenen Geschichte. Es gebe eine ganze Generation slowakischer Künstler, die während der kommunistischen Zeit aufgrund ihrer Unangepasstheit gezwungen waren ihre künstlerische Arbeit ertraglos zu bestreiten, erzählt er uns auf unserer Tour durch die Stadt. Viele von ihnen seien verarmt und aufgrund ihres Alters auch heute nicht mehr einfach im Kunstmarkt unterzubringen. Carny nennt sie eine verlorene Generation. Auch Ladislav Carny, sein Vater, gehört altersmäßig zu dieser Generation, er hatte jedoch Glück. In der Zeit nach dem Kommunismus reüssierte er international, heute ist er darüber hinaus Prorektor der Akademie der bildenden Künste in Bratislava. (wh)
010 Eva Jiricka - If I Couldn’t Do This, I Wouldn’t Know What to Do.
5. März 2008, 11:42:34 unter Englisch, Podcast, Portrait, Video“Wenn jemand käme und mein Auto waschen würde hätte ich Freude. Ich hätte Freude, dass es passiert, aber ich würde nicht dafür zahlen wollen. Manchmal denke ich, mit der Kunst ist es für viele dasselbe.”
Eva Jiricka, Video- und Performancekünstlerin aus Prag, überträgt in ihren Arbeiten kollektive gedankliche Vorstellungen ins Alltägliche. Dabei handelt es sich um Vorstellungen vom Anderen, von Sexualität, von der Gefahr des Fremden, von Städten, aber auch vom Dasein als Künstler. Meist sind es Gemeinplätze, deren bewusste oder unbewusste Träger wir sind und deren Spuren wir hinterlassen - in der Form von Handlungen, von Gegenständen, von Zuschreibungen, von visuellen Schablonen, derer wir uns bedienen und mit denen wir medial gefüttert werden. In ihren Videoarbeiten stellt Eva Jiricka diesen kollektiven Bildern nach. Sie stellt sie dar. Sie legt sie bloß. Sie realisiert sie für uns. Das ist erstaunlich Augen öffnend.
Während ihres durch die Visegrad Foundation ermöglichten Aufenthalts als Artist in Residence der Galerie Space in Bratislava, ergab sich für uns die Gelegenheit mit Eva Jiricka über ihre Arbeiten und ihr künstlerisches Selbstverständnis zu sprechen. Die im Podcast gezeigten Videosequenzen wurden uns von der Künstlerin zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um Ausschnitte aus ihren Arbeiten “New Home”, “Morning Cleaning”, “Drive”, “Merkmale” und “Shit in the Garden” aus den Jahren 2004-2008. (wh)
005 nomadSPACE - Art en route
30. Januar 2008, 17:40:32 unter Englisch, Galerie, Interview, Podcast, VideoKunst ist für Menschen da und meistens kommen die Menschen zur Kunst. Manchmal kommt Kunst aber auch zu den Menschen - vorausgesetzt jemand hat genug Begeisterung und Engagement sie hinauszutragen. Wir haben eine Galerienomadin im Zeichen der Kunst interviewt.
Ivana Madariová, Kuratorin der Galerie Space, verlässt von Zeit zu Zeit die Räumlichkeiten ihrer Galerie in der Stefánikova Straße in Bratislava und geht mit ihrer Kunst auf Reisen. Aus Space wird dann Nomadspace, um Menschen näher zu kommen, um Kunst in die Straßen und den öffentlichen Raum zu tragen und Vorbeigehende für die jungen Künstler der Galerie zu interessieren. Damit Kunst beweglich wird, wurde 2007 ein Kleintransporter umgebaut, die ersten Ziele waren Multimedia- und Filmfestivals in der Slowakei aber auch Re:Sonance in Wien, Artissima in Turin, Zürich oder das 9th International Festival of Contemporary Art of Women in der slowenischen Hauptstadt Laibach. Nomadspace zeigt vor allem Videokunst. Sie muss binnen Sekunden Aufmerksamkeit auf sich ziehen und mit Passanten auf der Straße kommunizieren. Dabei sind die Zugänge durchaus unterschiedlich. Sind es im Fall der Künstlergruppe Azzoro aus Polen Ironie und Performativität, die ansprechen, schafft Zbynek Baladran, einer der bekanntesten tschechischen Videokünstler, mit seiner Videoserie den Spagat zwischen sozialpolitisch-philosophischem Tiefgang und ansprechender visueller Form. Lenka Cisarova, nennt die Kuratorin Madariová als ein Beispiel für junge Kunst aus Bratislava. Die Studentin an der bildenden Kunst in Bratislava passe mit ihrem Projekt einer tanzenden Ballerina in der Box hervorragend in die “Cargobox” des Kleintransporters, dem Ausstellungsraum von Nomadspace, einer Galerie auf Reisen. (wh)
003 Lastplak - At the end the wall is covered.
7. Januar 2008, 12:49:48 unter Englisch, Podcast, Portrait, VideoLastplak, das letzte Pack und die ultimative Plage, nennt sich das Graffiti Kollektiv aus der niederländischen Hafenstadt Rotterdam. Hinter Lastplak, in der Graffitiszene international bekannt, steht eine Gruppe zehn junger Künstler. Sie arbeiten im Kollektiv, individuell und in wechselnden Konstellationen zusammen. Verbindlich ist ihnen die Freude an ihrer Arbeit, der offene Umgang miteinander und die Freiheit, Kunst als gemeinsames Werk zu betrachten. Anlässlich ihrer Auslandsausstellung in der Galerie Inoperable in Wien haben wir Lastplak auf einen grauen Geschäftsrollladen, zwanzig Spraydosen und ebenso viele Dosen Ottakringer Bier eingeladen. Was dabei herausgekommen ist und worum es bei Lastplak geht, zeigt unser CastYourArt Podcast, die Musik steuert der niederländische Rapper DuvelDuvel bei. (wh)







