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    <title>CastYourArt</title>
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    <description>Kunst bewegt Menschen. In wöchentlich erscheinenden Podcastepisoden und Beiträgen schafft CastYourArt Zugang zur Welt der Kunst, zu ihren Gedankenräumen und Ideen, zu Institutionen und Akteuren, zu Wirtschaftlichkeit, Widersprüchlichkeit, Scheitern und Erfolg.</description>
    <language>de</language>
    <copyright>© CastYourArt, Vienna 2008</copyright>
    <managingEditor>office@castyourart.com (CastYourArt)</managingEditor>
    <webMaster>office@castyourart.com (CastYourArt)</webMaster>
    <pubDate>Wed, 13 Aug 2008 13:00:00 +0000</pubDate>
    <lastBuildDate>Wed, 13 Aug 2008 13:00:00 +0000</lastBuildDate>
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      <title>CastYourArt</title>
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      <description>CastYourArt Podcastepisoden schaffen Zugang zur Welt der Kunst.</description>
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    <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Kunst, Art, Cast, Your, Künstler, Malerei, Artists, Festival, Museum, Galerie, Design, Gallery</itunes:keywords>
    <itunes:subtitle>Kunst bewegt Menschen.</itunes:subtitle>
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            <itunes:name>CastYourArt</itunes:name>
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     <itunes:summary>Kunst bewegt Menschen. CastYourArt schafft Zugang zur Welt der Kunst, zu ihren Gedankenräumen und Ideen, zu Institutionen und Akteuren, zu Wirtschaftlichkeit, Widersprüchlichkeit, Scheitern und Erfolg.</itunes:summary>
    
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      <title>CastYourArt - Franziska Maderthaner. Geschüttet, ungerührt.</title>
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      <description><![CDATA[Statt Reduktion, De- und Rekonstruktion. Statt Ausschluss, Überschuss an Bedeutung. Statt Pathos, Spiel mit Verweisen. Die Malerin Franziska Maderthaner im Portrait.]]></description>
      <itunes:subtitle>"Statt Reduktion, De- und Rekonstruktion. Statt Ausschluss, Überschuss an Bedeutung. Statt Pathos, Spiel mit Verweisen. Die Malerin Franziska Maderthaner im Portrait.</itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>Machen sie sich ein Bild von der Wirklichkeit, von der Realität. Ist Realität “immediate”, also unmittelbar und unvermittelt? Ist sie im Medium oder ist es das Medium selbst, dem hinsichtlich der Wirklichkeitsmacht der Vorzug zu geben ist? Wirklichkeit, realisiert als ausschließendes Verfahren, als Versuch der Reduktion, hat die wissenschaftliche und künstlerische Auseinandersetzung über Jahrhunderte für sich beansprucht. Im ausgehenden zwanzigsten Jahrhundert ist dieser Zugang in der stetig steigenden Flut alltäglicher Bilderwelten versunken.Der Einfluss dieses Umbruchs auf die Arbeiten der Malerin Franziska Maderthaner ist sichtbar. Statt Reduktion herrscht Konstruktion, De- und Rekonstruktion, Bricollage vor. Statt angestrengtem Ausschluss, Überschuss an Bedeutung. Statt Pathos des Einen, Spiel mit Verweisen, konstellieren und komponieren.Die Arbeiten Maderthaners sind hyperreal, sampelnd und konstellierend. Realisieren heißt für die Malerin zusammenfinden, malen, zueinander organisieren von Medien, Stilen, Inhalten und Techniken. Das ist wie im richtigen Leben. Wir Betrachter realisieren was uns an Eindrücken und Bilderwelten zustößt durch Zusammenstellung, durch Konstellation. Solche Zusammenschau ist Arbeit, Thema, Experiment und Angebot der Malerin.Stilvorschriften – Entweder figurative oder abstrakte Malerei! – interessieren sie nicht. Letztlich, umschreibt Franziska Maderthaner, ihren Freiraum, ist alles Farbe auf Leinwand.Und das Ich, das sich ein Bild von der Wirklichkeit macht? Es ist vielfach, eine Reihe von Kunstgeschichten, die, zusammengefügt, Namen tragen. Franziska Maderthaner, Lou Rosenblatt, … (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Franziska Maderthaner, bildende Kunst, Collage, Malerei, Grafik, Lou Rosenblatt, Postmoderne, Wien</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 13 Aug 2008 13:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Sweat. The Workshop</title>
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      <description><![CDATA["Sweat – The Movie", inszeniert am Impulstanz Festival Wien. Ein Portrait zu Workshop und Film.]]></description>
      <itunes:subtitle>"Sweat – The Movie", inszeniert am Impulstanz Festival Wien. Ein Portrait zu Workshop und Film.</itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>Ein Laie und der erste Tänzer der städtischen Oper verwickeln sich in Heinrich Kleists Essay “Über das Marionettentheater” in ein Gespräch. Der Laie, völlig beeindruckt von der Vorstellung, fragt den Profi nach dem technischen Mechanismus, der es möglich macht, die Puppen so beeindruckend tanzen zu lassen, dass er den Eindruck habe, hier werde Tanz schlechthin dargeboten.Die Antwort des Profis lautet: Für die Wahrnehmung tänzerischer Perfektion gilt, dass wir durch das Augenscheinliche, das uns nach den technischen Raffinessen vollkommener Bewegung fragen lasse, in die Irre geführt werden. Weder liegt es am Mechanismus der Bewegung, noch an der perfektionierten Technik, die die einzelnen Gliedmaßen der Puppen mit höchster Präzision zu handhaben erlaubt, dass der Besucher eine so vollkommene Tanzdarbietung erlebt. Will man verstehen, weshalb eine tänzerische Darbietung durch und durch perfekt erscheint, so muss man den Blick weg von der technischen Perfektion hin auf den Mechanismus der Repräsentation des Tanzes richten. Ist dieser Mechanismus der Repräsentation des Tanzes perfekt, so kann der Betrachter, wo immer er Bewegungen sehe, die den repräsentierten entsprechen, nicht anders, als das Gesehene mit dem Begriff “Tanz” zu versehen. Und umgekehrt, sieht er Bewegungen, die jenen der Repräsentation des Tanzes nicht nahe kommen, so wird er diese, seien sie auch noch so anmutig, nie als Tanz benennen. Kurzum: Als Tanz nehmen wir wahr, was seiner Repräsentation entspricht.In ihrem Workshop “Sweat – The Movie” nehmen sich Tor Lindstrand und Marten Spangberg von International Festival sowie Workshopteilnehmer aus elf Ländern der Thematik der Repräsentation des Tanzes an. Zeitgenössischer Tanz ist mehr und auch anderes als das, was wir aufgeführt auf der Bühne sehen. Zeitgenössischer Tanz beschränkt sich nicht auf Bewegungsfragmente, die uns in Musikvideos oder Hollywoodfilmen vorgeführt werden. Aber zeitgenössischer Tanz ist von eben diesen Repräsentationen des Tanzes beeinflusst und kaum zu trennen. Was ist Tanz, wenn sich das Medium seiner Repräsentation verlagert? Was ist Tanz?Konzipiert haben Lindstrand und Spangberg ein Workshopsetting, bei dem die Teilnehmer, allesamt professionelle Tänzer, gängige Repräsentationen von Tanz nicht nur reflektieren – sich ihnen annähern oder sich von ihnen distanzieren – sondern selbst filmische Möglichkeiten der Repräsentation von Tanz ausprobieren und damit einen Beitrag zur Definition von Tanz leisten. “Sweat – The Movie”, so Tor Lindstrand, ist ein Workshop über die Produktion eines Tanzfilms und “Sweat – The Movie” ist ein Tanzfilm über eben diesen Workshop, der am Impulstanz Festival in Wien stattgefunden hat. Die Teilnehmer des Workshops haben abwechselnd sämtliche Aufgaben übernommen - Choreografie, Filmsets, Drehbuch, Kamera, Dialoge, Training, Regie. Produziert wurde binnen dreißig Tagen, gezeigt wird der Film am 31. Tag. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>darstellende Kunst, Tanz, Performance, Film, Festival, Impulstanz Festival, Sweat – The Movie, Tor Lindstrand, Marten Spangberg, International Festival, Schweden, Wien, </itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 06 Aug 2008 09:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Markus Wilfling, A Sculpture Is Something That Is Here</title>
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      <description><![CDATA[Die Übertragung von Räumlichem ins Bildliche eröffnet Möglichkeiten des Skulpturalen, die den Künstler Markus Wilfling faszinieren.]]></description>
      <itunes:subtitle>Die Übertragung von Räumlichem ins Bildliche eröffnet Möglichkeiten des Skulpturalen, die den Künstler Markus Wilfling faszinieren.</itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>Flaches ins Räumliche rücken. Dreidimensionalität entwerfen, die unter unserem Blick verflacht. Die Übertragung von Räumlichem ins Bildliche und umgekehrt eröffnet Möglichkeiten des Skulpturalen, die den Künstler Markus Wilfling faszinieren. Für ihn sind es die tagtäglichen Dinge und der Blick mit seinen Gewohnheiten, die ihn künstlerisch herausfordern. Mit seinen Arbeiten gib er einer auf Normalisierung abzielenden Wahrnehmung Aufregendes gerade da zur Hand, wo wir uns routinehaft nichts erwarten: In  Handlungsabläufen, wie dem allmorgendlichen Blick in den Spiegel. Auf Wegen, die wir tagtäglich gehen. Im Umgang mit Objekten unseres täglichen Gebrauchs.Markus Wilfling lebt in Graz, Österreichs zweitgrößter Stadt. 2003 hat er den Grazer Uhrturm, das Wahrzeichen der Stadt, mit einem Schatten seiner selbst – gebaut im Verhältnis 1:1 – dupliziert. Die Stadt wurde  plötzlich comic-haft, wie eine riesige Fassade vor einer noch größeren gemalten Wand stehend, denn Schattenwurf, sagt uns die Wahrnehmung, wird erst sichtbar, wenn er auf eine greifbare Oberfläche trifft. Eine Vielzahl Projekte sind auf dieses Kulturhauptstadt Projekt gefolgt: Spiegelräume, die sich unter unserer Wahrnehmung zu Flächen verbiegen, Raumspiegelungen, die sich bei genauer Betrachtung nicht als Spiegelungen, sondern als exakte Nachbauten erweisen, Badewannen, Sitzreihen, Tische und Parkbänke, die allmählich in einem Boden versinken, von dem wir wissen, das sie dafür nicht weich genug sind, auch wenn uns unsere Wahrnehmung das Gegenteil nahe leg.Die Irritation der Täuschung bereitet Freude, mehr noch, sie fasziniert. Aber das ist ein Nebeneffekt, betont der Künstler, wie es ihm mit seiner Kunst auch nicht um die Schattenseiten des Lebens oder andere psychologische Deutbarkeiten geht. Wohl aber betont er die politische Seite seiner Interventionen. Im öffentlichen Raum stoßen seine Skulpturen ans Gängige und reiben am Gewohnten – beides aber ist von Konsum und Macht, von Mehrheitsmeinung und Fraglosigkeit durchsetzt. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Markus Wilfling, Graz, bildende Kunst, Bildhauer, Raum, Skulptur, Bruno Gironcoli, europäische Kulturhauptstadt, öffentlicher Raumk</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 30 Jul 2008 09:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Thomas Hirschhorn, Secesssion,</title>
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      <description><![CDATA[Heiß laufen, ausrasten, durchdrehen, rot sehen. "Das Auge" sieht rot. Ausschließlich. Eine Installation des Schweizer Künstlers Thomas Hirschhorn.]]></description>
      <itunes:subtitle>Heiß laufen, ausrasten, durchdrehen, rot sehen. "Das Auge" sieht rot. Ausschließlich. Eine Installation des Schweizer Künstlers Thomas Hirschhorn.</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>06:58</itunes:duration>
      <itunes:summary>Heiß laufen, ausrasten, durchdrehen – rot sehen. Gefährlich rot, Stopprot, rot sind der Schmerz und das Leid, Flaggenrot, rot wie die Liebe und die Lust, glutrot, blutrot. "Das Auge" sieht rot. Ausschließlich. So lautet die Setzung des Schweizer Künstlers Thomas Hirschhorn. Er hat "Das Auge" in der Wiener Secession raumfüllend installiert.Thomas Hirschhorn ist Philosophiefan. Er bewundert Foucault. In einer seiner frühen Arbeiten fragt Foucault nach der "Ordnung der Dinge", die uns die Welt übersichtlich macht, manche Dinge in ein Verhältnis zueinander rückt, und andere wiederum als unvergleichbar kennzeichnet. Die Ordnung der Dinge, meint der Philosoph, versteht sich nicht von selbst. Auch anderes wäre möglich. Zur Anschauung zitiert Foucault aus J. L. Borges Buch "Das Eine und die Vielen" eine Enzyklopädie, die die Welt deutlich anders ordnet. Ein Beispiel: Die Klasse der Tiere wird dort kategorisiert in: einbalsamierte Tiere, Milchschweine, Sirenen, Fabeltieren, herrenlose Hunde, Tiere die dem Kaiser gehören, solche die mit einem ganz feinen Pinsel aus Kamelhaar gezeichnet werden können, Tiere die von weitem wie Fliegen aussehen usw. Was diese Ordnung für uns unmöglich macht, sagt der Philosoph, ist nicht die Tatsache, dass zur Klasse der Tiere auch die Fabeltiere gezählt werden. Die Unmöglichkeit ergibt sich daraus, dass sie Fabeltiere neben Milchschweinen und diese wiederum neben einbalsamierte Tiere und herrenlose Hunden etc. stellt, dass sie also Dinge auf eine Ebene bringt, von der wir uns beim besten Willen nicht vorstellen können, was diese Ebene sein könnte, auf der diese Dinge nebeneinander und zueinander in ein Verhältnis geraten. Was ist die Ebene, auf der in unserer realen Welt die Dinge nebeneinander geraten, fragt der Philosoph Foucault. In seiner Wiener Ausstellung antwortet Thomas Hirschhorn, der Fan des Philosophen und Künstler: Rot. 'Das Auge' sieht rot – ausschließlich rot. 'Das Auge' sieht rot ist eine Setzung des Künstlers, die alles Rote auf eine Ebene und zueinander in ein Verhältnis bringt. Hirschhorns rote, gegen die Unübersichtlichkeit einer immer komplizierter werdenden Welt gesetzte Ordnung gibt zu denken. Das hängt damit zusammen, dass der Künstler die Dinge zwar auf eine Ebene stellt, zugleich aber verweigert, ihren Zusammenhang dem Betrachter ordnend darzulegen: "'Das Auge' sieht aber 'Das Auge' versteht nicht." So gesehen ist seine Installation ähnlich radikal wie die erwähnte Enzyklopädie Borges. Sie ist eine Setzung, die die Dinge auf einen gemeinsamen Boden stellt und ihnen ein Verhältnis nahe legt, das wir zu verstehen suchen – "Das Auge" versteht nicht, es prätendiert Verhältnisse nur. Hirschhorn selbst meint deshalb zu recht, seine Kunst sei prätentiös und ambitiös und in gewissem Sinne sei es auch irrsinnig, dieses ganze Ding des Zusammenhangs aufzeigen zu wollen. Sein Werkzeug ist das Umfassende, das Zuviel, das Irrsinnige, sein Darüber-hinaus-gehen über das, was in gewisser Weise erlaubt, ordentlich oder akzeptiert ist. Statt ordnender Reduktion setzt er er ein Übermaß an Ordnung, er verknüpft wie wild. Das ist rhizomorph. Hirschhorn ist Philosophiefan. Er hat auch dem französischen Philosophen Gilles Deleuze ein Monument gesetzt. Zusammen mit Félix Guattari postuliert Deleuze 1976: "1. und 2. – Prinzip der Konnexion und der Heterogenität. Jeder beliebige Punkt eines Rhizoms kann und muß mit jedem anderen verbunden werden. Ganz anders dagegen der Baum oder die Wurzel, wo ein Punkt und eine Ordnung festgesetzt wird."  (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Thomas Hirschhorn, bildende Kunst, Secession, Installation, Schweiz, Wien, Ausstellung, Felix Guattari, Gilles Deleuze, Jorge Luis Borges, Michel Foucault, Paris, Annette Südbeck</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 23 Jul 2008 09:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Teil 3. Panta rhei. Vom Wandel und einem Museum im serbischen Novi Sad.</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[Interview mit Slavko Bogdanovic und Ljubica Milovic vom Museum für Zeitgenössische Kunst Vojvodina in Novi Sad, Serbien]]></description>
      <itunes:subtitle>Interview mit Slavko Bogdanovic und Ljubica Milovic vom Museum für Zeitgenössische Kunst Vojvodina in Novi Sad, Serbien</itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>"Zeitgenössische Kunst als ein Feld für menschliche Freiheit, als Chance, den Blick eines Individuums unserer Zeit auf die Gesellschaft zu verstehen." Das Feld der Freiheit ist größer, wenn es zeitgenössische Kunst gibt, ist Slavko Bogdanovic gelernter Jurist und Vorsitzender des Direktorenboards des Museums zeitgenössischer Kunst der Vojvodina überzeugt. Schon deshalb sei es im Interesse aller, ihren Bestand zu pflegen. Die Rahmenbedingungen für zeitgenössische Kunst sind in der Vojvodina, wie auch in anderen Teilen Serbiens und der südosteuropäischen Welt im Umbruch. Alte, aus der Zeit vor dem Krieg stammende Strukturen der Produktion, Vermittlung, Theoriebildung und Vermarktung sind zerbrochen oder haben sich überholt, fehlende Ressourcen haben den Aufbau neuer fördernder Bedingungen lange verhindert und erschweren sie noch heute. Geändert hat sich die Einstellung vieler Menschen im Kunstbetrieb. Statt sich ob bestehender Widrigkeiten zu bemitleiden, wird agiert.Im Jänner 2007 wurde ein internationaler Wettbewerb zur Planung eines Museums der Zeitgenössischen Kunst der Vojvodina ausgeschrieben, im Juni entschied sich die Jury für den Entwurf des kanadisch-serbischen Teams rund um Robert Claiborne, Lia Ruccolo and Ivan Markov. Mit dem Plan für das neue Museum sollen neue Zeiten Einzug halten in das Gebäude der zeitgenössischen Kunst. Es wird sich verändern, in physischer aber auch konzeptueller Hinsicht, meint Ljubica Milovic. Sie steuert die Projektentwicklung und blickt den neuen Zeiten positiv entgegen. Vorbei die Angst um im Donauwasser untergehende Kunstwerke im Archiv. Vorbei auch die Zeit der für Restaurierung fehlenden Mittel und damit zusammenhängend andauerndem Raumschwund, der das Museum allmählich vom Ausstellungsort in ein Kunstlager verwandelt hat. Statt dessen Vertrauen auf wirtschaftliches Geschick, Hoffnung auf neue, vor allem auch private Sponsoren und eine – so Serbien sich öffnen lässt – geöffnete Welt. Die Gebäudevision hat Symbolwert. Sie steht für die offizielle Öffnung der Kunst des Landes und ihren Einlass in eine Welt, die auch den Menschen Serbien nicht offen steht. Doch noch ist sie nicht verwirklicht, das Museum besteht nur am Plan.Kleinere Organisationen der zweitgrößten Stadt Serbiens, beispielsweise das Zentrum für neue Medien kuda.org oder die Art Klinika, die sich künstlerisch einer an Krieg und Nationalismus erkrankten Gesellschaft widmet, sind aufgrund ihrer Struktur beweglicher und vielleicht auch in ihrer Öffnung weiter. Geht es um die Notwendigkeit, wandelnden Bedingungen mit neuen Konzepten zu begegnen, steckt jedoch auch der Direktor des Museums Zivko Grozdanic voller Ideen. Wofür ein Museum moderner Kunst da sein soll und worin aktuell seine Leistungen im Kontext der Kunstwelt bestehen, dafür bietet unsere Podcastepisode Anworten aus serbischer Sicht, die Fragen hat Ewa Stern für CastYourArt in Novi Sad gestellt. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Museum of Contemporary Art Vojvodina, Museum, zeitgenössische Kunst, Novi Sad, Serbien, Südosteuropa, Balkan, Slavko Bogdanovic, Ljubica Milovic, Zivko Grozdanic</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Fri, 18 Jul 2008 09:20:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Teil 2. Panta rhei. Vom Wandel und einem Museum im serbischen Novi Sad.</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[Interview mit Slavko Bogdanovic und Ljubica Milovic vom Museum für Zeitgenössische Kunst Vojvodina in Novi Sad, Serbien]]></description>
      <itunes:subtitle>Interview mit Slavko Bogdanovic und Ljubica Milovic vom Museum für Zeitgenössische Kunst Vojvodina in Novi Sad, Serbien</itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>"Zeitgenössische Kunst als ein Feld für menschliche Freiheit, als Chance, den Blick eines Individuums unserer Zeit auf die Gesellschaft zu verstehen." Das Feld der Freiheit ist größer, wenn es zeitgenössische Kunst gibt, ist Slavko Bogdanovic gelernter Jurist und Vorsitzender des Direktorenboards des Museums zeitgenössischer Kunst der Vojvodina überzeugt. Schon deshalb sei es im Interesse aller, ihren Bestand zu pflegen. Die Rahmenbedingungen für zeitgenössische Kunst sind in der Vojvodina, wie auch in anderen Teilen Serbiens und der südosteuropäischen Welt im Umbruch. Alte, aus der Zeit vor dem Krieg stammende Strukturen der Produktion, Vermittlung, Theoriebildung und Vermarktung sind zerbrochen oder haben sich überholt, fehlende Ressourcen haben den Aufbau neuer fördernder Bedingungen lange verhindert und erschweren sie noch heute. Geändert hat sich die Einstellung vieler Menschen im Kunstbetrieb. Statt sich ob bestehender Widrigkeiten zu bemitleiden, wird agiert.Im Jänner 2007 wurde ein internationaler Wettbewerb zur Planung eines Museums der Zeitgenössischen Kunst der Vojvodina ausgeschrieben, im Juni entschied sich die Jury für den Entwurf des kanadisch-serbischen Teams rund um Robert Claiborne, Lia Ruccolo and Ivan Markov. Mit dem Plan für das neue Museum sollen neue Zeiten Einzug halten in das Gebäude der zeitgenössischen Kunst. Es wird sich verändern, in physischer aber auch konzeptueller Hinsicht, meint Ljubica Milovic. Sie steuert die Projektentwicklung und blickt den neuen Zeiten positiv entgegen. Vorbei die Angst um im Donauwasser untergehende Kunstwerke im Archiv. Vorbei auch die Zeit der für Restaurierung fehlenden Mittel und damit zusammenhängend andauerndem Raumschwund, der das Museum allmählich vom Ausstellungsort in ein Kunstlager verwandelt hat. Statt dessen Vertrauen auf wirtschaftliches Geschick, Hoffnung auf neue, vor allem auch private Sponsoren und eine – so Serbien sich öffnen lässt – geöffnete Welt. Die Gebäudevision hat Symbolwert. Sie steht für die offizielle Öffnung der Kunst des Landes und ihren Einlass in eine Welt, die auch den Menschen Serbien nicht offen steht. Doch noch ist sie nicht verwirklicht, das Museum besteht nur am Plan.Kleinere Organisationen der zweitgrößten Stadt Serbiens, beispielsweise das Zentrum für neue Medien kuda.org oder die Art Klinika, die sich künstlerisch einer an Krieg und Nationalismus erkrankten Gesellschaft widmet, sind aufgrund ihrer Struktur beweglicher und vielleicht auch in ihrer Öffnung weiter. Geht es um die Notwendigkeit, wandelnden Bedingungen mit neuen Konzepten zu begegnen, steckt jedoch auch der Direktor des Museums Zivko Grozdanic voller Ideen. Wofür ein Museum moderner Kunst da sein soll und worin aktuell seine Leistungen im Kontext der Kunstwelt bestehen, dafür bietet unsere Podcastepisode Anworten aus serbischer Sicht, die Fragen hat Ewa Stern für CastYourArt in Novi Sad gestellt. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Museum of Contemporary Art Vojvodina, Museum, zeitgenössische Kunst, Novi Sad, Serbien, Südosteuropa, Balkan, Slavko Bogdanovic, Ljubica Milovic, Zivko Grozdanic</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Thu, 17 Jul 2008 10:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Teil 1. Panta rhei. Vom Wandel und einem Museum im serbischen Novi Sad.</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[Interview mit Slavko Bogdanovic und Ljubica Milovic vom Museum für Zeitgenössische Kunst Vojvodina in Novi Sad, Serbien]]></description>
      <itunes:subtitle>Interview mit Slavko Bogdanovic und Ljubica Milovic vom Museum für Zeitgenössische Kunst Vojvodina in Novi Sad, Serbien</itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>"Zeitgenössische Kunst als ein Feld für menschliche Freiheit, als Chance, den Blick eines Individuums unserer Zeit auf die Gesellschaft zu verstehen." Das Feld der Freiheit ist größer, wenn es zeitgenössische Kunst gibt, ist Slavko Bogdanovic gelernter Jurist und Vorsitzender des Direktorenboards des Museums zeitgenössischer Kunst der Vojvodina überzeugt. Schon deshalb sei es im Interesse aller, ihren Bestand zu pflegen. Die Rahmenbedingungen für zeitgenössische Kunst sind in der Vojvodina, wie auch in anderen Teilen Serbiens und der südosteuropäischen Welt im Umbruch. Alte, aus der Zeit vor dem Krieg stammende Strukturen der Produktion, Vermittlung, Theoriebildung und Vermarktung sind zerbrochen oder haben sich überholt, fehlende Ressourcen haben den Aufbau neuer fördernder Bedingungen lange verhindert und erschweren sie noch heute. Geändert hat sich die Einstellung vieler Menschen im Kunstbetrieb. Statt sich ob bestehender Widrigkeiten zu bemitleiden, wird agiert.Im Jänner 2007 wurde ein internationaler Wettbewerb zur Planung eines Museums der Zeitgenössischen Kunst der Vojvodina ausgeschrieben, im Juni entschied sich die Jury für den Entwurf des kanadisch-serbischen Teams rund um Robert Claiborne, Lia Ruccolo and Ivan Markov. Mit dem Plan für das neue Museum sollen neue Zeiten Einzug halten in das Gebäude der zeitgenössischen Kunst. Es wird sich verändern, in physischer aber auch konzeptueller Hinsicht, meint Ljubica Milovic. Sie steuert die Projektentwicklung und blickt den neuen Zeiten positiv entgegen. Vorbei die Angst um im Donauwasser untergehende Kunstwerke im Archiv. Vorbei auch die Zeit der für Restaurierung fehlenden Mittel und damit zusammenhängend andauerndem Raumschwund, der das Museum allmählich vom Ausstellungsort in ein Kunstlager verwandelt hat. Statt dessen Vertrauen auf wirtschaftliches Geschick, Hoffnung auf neue, vor allem auch private Sponsoren und eine – so Serbien sich öffnen lässt – geöffnete Welt. Die Gebäudevision hat Symbolwert. Sie steht für die offizielle Öffnung der Kunst des Landes und ihren Einlass in eine Welt, die auch den Menschen Serbien nicht offen steht. Doch noch ist sie nicht verwirklicht, das Museum besteht nur am Plan.Kleinere Organisationen der zweitgrößten Stadt Serbiens, beispielsweise das Zentrum für neue Medien kuda.org oder die Art Klinika, die sich künstlerisch einer an Krieg und Nationalismus erkrankten Gesellschaft widmet, sind aufgrund ihrer Struktur beweglicher und vielleicht auch in ihrer Öffnung weiter. Geht es um die Notwendigkeit, wandelnden Bedingungen mit neuen Konzepten zu begegnen, steckt jedoch auch der Direktor des Museums Zivko Grozdanic voller Ideen. Wofür ein Museum moderner Kunst da sein soll und worin aktuell seine Leistungen im Kontext der Kunstwelt bestehen, dafür bietet unsere Podcastepisode Anworten aus serbischer Sicht, die Fragen hat Ewa Stern für CastYourArt in Novi Sad gestellt. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Museum of Contemporary Art Vojvodina, Museum, zeitgenössische Kunst, Novi Sad, Serbien, Südosteuropa, Balkan, Slavko Bogdanovic, Ljubica Milovic, Zivko Grozdanic</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 16 Jul 2008 10:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Bernhard Buhmann. Charaktere, Rollen, Räume</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[2007 gewinnt er den Kölner Art Award, ein Jahr darauf ist er Preisträger der Strabag Kunstsammlung in Wien. Bernhard Buhmann zeigt Personen, die gegenüber dem Betrachter verhalten wirken, für sich sind, manchmal vertieft ins Spiel.]]></description>
      <itunes:subtitle>2007 gewinnt er den Kölner Art Award, ein Jahr darauf ist er Preisträger der Strabag Kunstsammlung in Wien. Bernhard Buhmann zeigt Personen, die gegenüber dem Betrachter verhalten wirken, für sich sind, manchmal vertieft ins Spiel.</itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>2007 gewinnt er den Kölner Art Award, ein Jahr darauf ist er Preisträger der Strabag Kunstsammlung in Wien. Bernhard Buhmann, 1979 in Vorarlberg geboren, ist jung und talentiert. Seine Arbeiten entstehen im Atelier, noch studiert er bei Johanna Kandl an der Universität für angewandte Kunst.Künstlerisch gesehen befindet sich der Maler zur Zeit in einer Zwischenphase. Werde der eigenen Malerei Anerkennung entgegengebracht, verleite das, stehen zu bleiben, zu reproduzieren, was Erfolg verspricht. Die finanzielle Sicherheit entlaste, trotzdem habe er sich entschieden, seine vorige Phase zu beenden. Im Moment richtet er sich neu aus. Das ist eine unsichere Zeit. Nicht nur, dass das Können auf die Probe gestellt wird, und Bilder plötzlich den Erwartungen anderer nicht mehr von vornherein entsprechen. Es liegt auch an der Suche selbst, als die sich seine künstlerische Arbeit herausstellt. Sie ist nicht mit der Suche nach Antworten auf klare Fragen vergleichbar, vielmehr sei es eine Bewegung ins Vage, erst nach und nach zeichnen sich Motive und Interessenslinien ab.

Was ändert sich? Zunächst waren Portraitarbeiten bestimmend. Der Maler zeigt Personen, die gegenüber dem Betrachter verhalten wirken, für sich sind, manchmal vertieft ins Spiel mit Rubiks Würfel, manchmal in Blicken verhalten, die Beziehungsräume andeuten. Das räumliche Element ist sozial. Verhältnisse interessieren, das kommt schon aus der Zeit vor der Malerei, Bernhard Buhmann hat Soziologie studiert.In den neuen Arbeiten wird das räumliche Element erweitert, die Figuren treten als Individuen zurück. Sie entsprechen nun eher Idealtypen, sind formalisierter, die Gesichtszüge werden zurückgenommen, sie tragen Rollen, Idealtypen, Situationen zur Schau. Raum ist in den neuen Arbeiten nicht nur Beziehungsraum. Der Maler platziert seine Figuren in ein surrealistisch bühnenartiges Set, aus Räumen, Hinterräumen, temporär platzierten Stellwänden. Die Räume haben keine Vorlage im Gewohnten, die Dramaturgie, die Gestalten sagt er, entstehen nicht nach Vorbildern, sondern entwickeln sich auf der Leinwand. Einflüsse beziehe er von überall, aus dem alltäglichen Leben ebenso wie aus Renaissance und Barock. Aber er bilde nicht nach. Es gehe ihm darum, den kreativen Prozess nicht in einem anderen Medium stattfinden zu lassen, erst so entwickeln Bilder eine dem Medium eigene Stärke. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Bernhard Buhmann, bildende Kunst, Malerei, Strabag Award, Kölner Art Award, Wien</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 09 Jul 2008 09:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Ulrike Truger. In den Weg gestellt</title>
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      <description><![CDATA[Die Bildhauerin Ulrike Truger hat sich mit ihrer Kunst immer der Öffentlichkeit gestellt, oft auch in den Weg gestellt. Ein Portrait der Bildhauerin.]]></description>
      <itunes:subtitle>Die Bildhauerin Ulrike Truger hat sich mit ihrer Kunst immer der Öffentlichkeit gestellt, oft auch in den Weg gestellt. Ein Portrait der Bildhauerin.</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>07:03</itunes:duration>
      <itunes:summary>Bildhauerinnen, glaubt man, gibt es nicht viele. Obwohl, es hat sie immer gegeben. Sabina von Steinbach beispielsweise war im dreizehnten Jahrhundert für die Statuen am Südportal der Notres-Dame Kirche in Strasbourg verantwortlich. Meist jedoch sind ihre Namen in der Geschichte verloren gegangen oder sie arbeiteten in den Domwerkstätten anonym.Die Bildhauerin Ulrike Truger hat sich mit ihrer Kunst immer der Öffentlichkeit gestellt, oft auch in den Weg gestellt. Die Mühe, unter der dem Stein Form abgerungen wird, findet ihr Gegenstück in seiner Beständigkeit. Die steinerne Widerspenstigkeit ist nicht nur Arbeit, sie ist auch ein Geschenk, denn als Bildhauerin schaffe sie eine Kunst, die sich nicht so leicht wegrücken lässt – nicht aus dem Weg und auch nicht aus dem Gedächtnis.Mit jenen Skulpturen, die sie unter die Kategorie gesellschaftspolitische Projekte reiht, platziert die Künstlerin im öffentlichen Raum Stachel gegen Ungerechtigkeit, Wegsehen und Vergessen. Unser Fortschritt, ein Thema das sie aufgrund seiner Widersprüchlichkeit interessiert, habe vieles gebracht. Doch müsse man auch jene Seiten ins Bewusstsein rufen, wo unser Fortschritt die Menschlichkeit überholt. Ihr am Beginn der Wiener Einkaufsmeile Mariahilfer Straße platzierter Marcus Omofuma Stein ist ein Beispiel dafür. Er gemahnt der Abschiebepraxis eines zur Konsumfestung ausgebauten Schengen-Europa, die den Widerstand und das Leben eines nigerianischen Flüchtlings noch im Flugzeug zum ersticken brachte. Ihre Wächterin, ein tonnenschweres Zeichen kritischer Aufmerksamkeit angesichts der Beteiligung der Haider Partei an der Regierung, hat sie illegal an der Wiener Ringstraße vor dem Burgtheater aufgestellt. 

Wer Form aus Stein meißelt muss Durchhaltevermögen haben, auch in öffentlichen Belangen. Eine weitere Skulptur hat die Stadt Wien aus dem Zentrum verbannt, um die Positionierung wird noch gekämpft. Aber es ist nicht nur ihre Standhaftigkeit, die Ulrike Truger mit ihrer künstlerischen Arbeit verbindet. Die Körperlichkeit ihrer Tätigkeit. Die Rhythmik des Klangs, wenn der Hammer den Meisel trifft. Die Auseinandersetzung mit dem Stein, seinem Charakter, der geachtet werden will, weil er Form und Möglichkeiten kommuniziert. Die Arbeit draußen, im Freien und die Veränderungen des Materials unter den Einflüssen von Wetter, Jahreszeiten und Licht. Das alles berührt die sinnlichen Seiten des Lebens, bildet einen Teil ihrer Kunst, der ihr ebenso wichtig ist, denn das gibt ihr auf einer anderen Ebene Energie zurück, die sie als Bildhauerin zum Einsatz bringt. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>bildende Kunst, Bildhauerei, Burgenland, Marcus Omofuma, Skulptur, Stein, Ulrike Truger, Wien</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 02 Jul 2008 09:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Götz Bury. Illusions</title>
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      <description><![CDATA[Kunst kann Medienkritik sein und Medienkritik kann Spaß machen, das jedenfalls lehrt die Kunst des Traumfabrikanten Götz Bury.]]></description>
      <itunes:subtitle>Kunst kann Medienkritik sein und Medienkritik kann Spaß machen, das jedenfalls lehrt die Kunst des Traumfabrikanten Götz Bury.</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>06:27</itunes:duration>
      <itunes:summary>Kunst kann Medienkritik sein und Medienkritik kann Spaß machen, das jedenfalls lehrt die Kunst des Traumfabrikanten Götz Bury. In seiner Traumfabrik produziert der Künstler Prototypisches aus den Bilderlandschaften der Medienwelten nach. Vom Truthahn servierenden Präsidenten im Kampfanzug über die Protagonisten der Achse des Bösen, mit und ohne Kalaschnikow, vom Urlaub unter Palmen bis zur Dokumentation des Lebens im Neandertal oder sonst wo auf der Welt.Die Requisiten medialer Wirklichkeitsstereotypie entstehen in der Werkstatt des Künstlers aus Blech, Pappe und Holz und werden von den Besuchern der Traumfabrik unter hohem gestischen und mimischen Eigeneinsatz reinszeniert. Erlebbar werden dadurch die Kompositionen der Wirklichkeitsbilder ebenso wie die Skurrilität der Übertreibung, der sich die einfache Entzifferbarkeit der medial dargebotenen Realität verdankt. Was Anspruch auf Wirklichkeit oder gar Geschichte haben will muss mediengerecht ins Bild gerückt, d. h. grotesk überzogen werden. So wie uns Radiomoderatoren durch Anstieg der Stimme, beschleunigtes Sprechtempo und übermäßige Klangmelodie professionell simulieren, dass die Laune gut ist, wird Freude über den Bildschirm erst dann leicht fassbar, wenn in einem Ausmaß gesichtsverzerrend gelächelt wird, das bereits schmerzt. Wer in der Traumfabrik zu Besuch war erhält vom Künstler ein Foto seiner Selbstinszenierung mit auf den Heimweg und ein Stück Gewissheit, dass Realität ein surrealer Traum ist und wer sich da Illusionen macht, naiv. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>darstellende Kunst, Performance, Dieter Kern, Didi Bruckmayr, Festival, Fuckhead, Hardcore, Kalifornien, Körper, Krems, Michael Strohmann, Moshpit, Musik, Noise-Rock, Ron Athey, Siegmar Aigner, Tableaux Vivants, USA</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 25 Jun 2008 16:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Fuckhead. Dieses schöne Lied.</title>
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      <description><![CDATA[Dieses schöne Lied verstört, zumindest seit die Hardcore-Performance Gruppe Fuckhead dessen fortschreitende Dekonstruktion mit großen Gesten zelebriert.]]></description>
      <itunes:subtitle>Dieses schöne Lied verstört, zumindest seit die Hardcore-Performance Gruppe Fuckhead dessen fortschreitende Dekonstruktion mit großen Gesten zelebriert.</itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>Dieses schöne Lied verstört, zumindest seit die Gruppe Fuckhead dessen fortschreitende Dekonstruktion mit großen Gesten zelebriert. Gefesselt schon in jungen Jahren vom Adrenalinkick in der Moshpit, waren die Musiker und Performer rund um Bruckmayr, Kern, Aigner, Strohmann und Jöchtl ursprünglich als Noise-Rockband angetreten. Mit ihrer Musik und den zusehends in die Auftritte integrierten, Tableaux Vivants artigen Schlussbildern grenzte sich Fuckhead von den Authentizitäts-Attitüden der Nieten-Punk Generation Ende der achtziger Jahre ab. Der ironische Umgang mit Authentizitätsbildern in ihren politischen aber auch die Männlichkeit betreffenden Färbungen ist ihnen bis heute geblieben.Ironie muss verstanden werden, um als solche wahrgenommen zu werden. Das hat nicht immer funktioniert. Zu Beginn ihrer Karriere stand Fuckhead bald als Projektionsfläche vieler in vielfach bösem Ruf. Den Linken war Fuckhead zu rechts, den Rechten zu schwul, dem Underground fehlte es an politischer Programmatik und für die Kunstwelt war Fuckhead zu unanpassbar, um sie in Kunsttheoriezirkel und -geschäft zu integrieren.Musik und Performanceanteil halten sich bei Fuckhead die Waage. Legen die einen mehr Gewicht aufs Musikalische, finden sich die anderen vor allem im Visuellen wieder. Im Mittelpunkt der visuellen Szenerie stand lange Zeit die Erprobung des eigenen Körpers. Mit Bruckmayrs durch die Brust gezogene Stahlseilhängung war für die Band eine Grenze erreicht, die weitere Ausrichtung ihrer Performance stand in Frage. "Wir haben uns in letzter Zeit wieder etwas bunter aufgestellt", kommentieren die Mitglieder von Fuckhead die Neupositionierung. Das Publikum hat diesen Wechsel angenommen, die Vibes sind positiv und die Adrenalindusche Fuckhead lebt. Insbesondere wenn, wie am Donaufestival in Krems, der kalifornische Body-Art Performer Ron Athey die falschen Perlen anal veräußert, mit denen die europäischen Eroberer die Ureinwohner Amerikas in bereichernder Absicht für sich eingenommen hatten. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>darstellende Kunst, Performance, Dieter Kern, Didi Bruckmayr, Festival, Fuckhead, Hardcore, Kalifornien, Körper, Krems, Michael Strohmann, Moshpit, Musik, Noise-Rock, Ron Athey, Siegmar Aigner, Tableaux Vivants, USA</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 18 Jun 2008 15:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Sylvia Ferino. Birnen als Tränensäcke, über Arcimboldo, Teil 2</title>
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      <description><![CDATA[Birnen als Tränensäcke, ein Maiskolben das Ohr. Ein Interview mit Sylvia Ferino, Kuratorin des Kunsthistorischen Museums in Wien, über den Renaissancemaler Giuseppe Arcimboldo.]]></description>
      <itunes:subtitle>Birnen als Tränensäcke, ein Maiskolben das Ohr. Ein Interview mit Sylvia Ferino, Kuratorin des Kunsthistorischen Museums in Wien, über den Renaissancemaler Giuseppe Arcimboldo.</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>10:35</itunes:duration>
      <itunes:summary>Gut fünfzig Jahre war es her, dass der Kartograf Waldseemüller Vespucci seinen Respekt erwiesen und die Mundus Novus in Anlehnung an dessen Vornamen als den Kontinent Amerika bezeichnet hatte. Das Interesse Europas an den Importwaren aus der neuen Welt war in dieser Zeit immens gestiegen. Mit dem Wirtschaftsraum hatte sich der Alte Welt auch einen neuen Wissensraum erschlossen, den es wissenschaftlich zu erobern galt.Dass der Mailänder Maler Giuseppe Arcimboldo am Hof des Habsburgerkaisers Maximillian II mit der Portraitierung menschlicher Gesichter, zusammengestellt aus Meeresfrüchten, Obst und Gemüse, begann, muss vor dem Hintergrund dieser sich neu erstreckenden Wissenslandschaft des 16. Jahrhunderts gesehen werden. Natürlich, so die Kuratorin am kunsthistorischen Museum in Wien, Dr. Sylvia Ferino, zogen die Metamorphosen des menschlichen Gesichtes auch damals schon in Bann und konnten als Aufsehen erregender bildnerischer Kunstgriff Arcimboldos gelten. Zugleich aber zeugen Arcimboldos Bilder vom Erwachen der Naturwissenschaften und der humanistischen Reflexion des europäischen Selbst im Spiegel der neuen Welt.Von Kaiser Ferdinand I noch als Kopist und Portraitist nach Wien geholt, erweiterte sich das Aufgabengebiet des Malers unter dessen Sohn Kaiser Maximillian II und Enkel Rudolf II. Arcimboldo dokumentierte für das künstlerisch und wissenschaftlich interessierte Herrscherhaus Flora und Fauna. Elemente dieser Tätigkeit fanden Eingang in seine Kompositköpfe, sie dienten aber auch als Anschauungs- und Studienmaterial in den gelehrten Schriften der Wissenschaftler seiner Zeit. Nebenher erfand Arcimboldo hydraulische Maschinen, entwarf Brücken, entwickelte synästhetische Theorien und stand als Hofkünstler ob seines universalen Könnens sowie als Ausrichter kaiserlicher Feste nicht nur bei seinen Arbeitgebern, sondern auch bei Gelehrten wie dem Begründer der modernen Zoologie Ulisse Aldrovandi in bestem Ruf. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Giuseppe Arcimboldo, Malerei, Manierismus, Renaissance, Ausstellung, bildende Kunst, Dadaismus, Gian Paolo Lomazzo, Habsburger, Kunsthistorisches Museum, Leonardo da Vinci, Mailand, Museum, Surrealismus, Sylvia Ferino, Wien</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Thu, 12 Jun 2008 13:30:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Sylvia Ferino. Birnen als Tränensäcke, über Arcimboldo, Teil 1</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[Birnen als Tränensäcke, ein Maiskolben das Ohr. Ein Interview mit Sylvia Ferino, Kuratorin des Kunsthistorischen Museums in Wien, über den Renaissancemaler Giuseppe Arcimboldo.]]></description>
      <itunes:subtitle>Birnen als Tränensäcke, ein Maiskolben das Ohr. Ein Interview mit Sylvia Ferino, Kuratorin des Kunsthistorischen Museums in Wien, über den Renaissancemaler Giuseppe Arcimboldo.</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>11:08</itunes:duration>
      <itunes:summary>Gut fünfzig Jahre war es her, dass der Kartograf Waldseemüller Vespucci seinen Respekt erwiesen und die Mundus Novus in Anlehnung an dessen Vornamen als den Kontinent Amerika bezeichnet hatte. Das Interesse Europas an den Importwaren aus der neuen Welt war in dieser Zeit immens gestiegen. Mit dem Wirtschaftsraum hatte sich der Alte Welt auch einen neuen Wissensraum erschlossen, den es wissenschaftlich zu erobern galt.Dass der Mailänder Maler Giuseppe Arcimboldo am Hof des Habsburgerkaisers Maximillian II mit der Portraitierung menschlicher Gesichter, zusammengestellt aus Meeresfrüchten, Obst und Gemüse, begann, muss vor dem Hintergrund dieser sich neu erstreckenden Wissenslandschaft des 16. Jahrhunderts gesehen werden. Natürlich, so die Kuratorin am kunsthistorischen Museum in Wien, Dr. Sylvia Ferino, zogen die Metamorphosen des menschlichen Gesichtes auch damals schon in Bann und konnten als Aufsehen erregender bildnerischer Kunstgriff Arcimboldos gelten. Zugleich aber zeugen Arcimboldos Bilder vom Erwachen der Naturwissenschaften und der humanistischen Reflexion des europäischen Selbst im Spiegel der neuen Welt.Von Kaiser Ferdinand I noch als Kopist und Portraitist nach Wien geholt, erweiterte sich das Aufgabengebiet des Malers unter dessen Sohn Kaiser Maximillian II und Enkel Rudolf II. Arcimboldo dokumentierte für das künstlerisch und wissenschaftlich interessierte Herrscherhaus Flora und Fauna. Elemente dieser Tätigkeit fanden Eingang in seine Kompositköpfe, sie dienten aber auch als Anschauungs- und Studienmaterial in den gelehrten Schriften der Wissenschaftler seiner Zeit. Nebenher erfand Arcimboldo hydraulische Maschinen, entwarf Brücken, entwickelte synästhetische Theorien und stand als Hofkünstler ob seines universalen Könnens sowie als Ausrichter kaiserlicher Feste nicht nur bei seinen Arbeitgebern, sondern auch bei Gelehrten wie dem Begründer der modernen Zoologie Ulisse Aldrovandi in bestem Ruf. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Giuseppe Arcimboldo, Malerei, Manierismus, Renaissance, Ausstellung, bildende Kunst, Dadaismus, Gian Paolo Lomazzo, Habsburger, Kunsthistorisches Museum, Leonardo da Vinci, Mailand, Museum, Surrealismus, Sylvia Ferino, Wien</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 11 Jun 2008 15:30:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Heidi Popovic. Das unspektakuläre Leben</title>
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      <description><![CDATA[In Posterillusionen des Pop, in Reklamen einer Werbewelt, die uns verspricht, dass alles in bester Ordnung ist, birgt Christian Pölzler Illusionsverlust und tagespolitische Apokalypse. Heidi Popovic ist Pop-Art, die reklamiert.]]></description>
      <itunes:subtitle>In Posterillusionen des Pop, in Reklamen einer Werbewelt, die uns verspricht, dass alles in bester Ordnung ist, birgt Christian Pölzler Illusionsverlust und tagespolitische Apokalypse. Heidi Popovic ist Pop-Art, die reklamiert.</itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>Der kleine Superheld Superrobbie, er hat die Statur einer Playmobilfigur, blickt zusammen mit den anderen kleinen Mitstreitern von einer Tapete, die uns – ganz Kinderzimmerästhetik – in fröhlichen Grundfarben entgegenstrahlt. Umgeben von schnuckeligen Entchen nimmt sich der kleine Superrobbie ein Vorbild an der Wirklichkeit. Er hat eine Pistole in der Hand, vor ihm niedergestreckt tote Lehrer, ebenfalls in Playmobilstatur, seine Wirklichkeit trägt den Namen Erfurt. Seine Kunst kann zynisch wirken, ist sie aber nicht. In Posterillusionen des Pop, in dekorativen Mustern Salon gestaltender Tapeten, in Reklamen einer Werbewelt, die uns verspricht, dass alles in bester Ordnung ist, birgt Christian Pölzler Illusionsverlust und tagespolitische Apokalypse. Im Stil erscheinen Erfurt, Enschede, 9.11, fünfzig Jahre Contergan in den Arbeiten des Künstlers wie Antworten auf die Frage What's new, Pussycat? Aber Pölzlers Kunstmischung meißelt an gesellschaftlich neurotischen Verniedlichungsformen anders als Woody Allen. Seine bildsprachliche Mischung vom Wahnsinn, der uns normal geworden ist, hat eine in ihrer Deutlichkeit an Thomas Bernhard erinnernde Kraft. Pölzler schafft unter dem Markennamen Heidi Popovic Pop-Art, die reklamiert. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Christian Pölzler, Heidi Popovic, Andy Warhol, bildende Kunst, Pop Art, Marylin Monroe, Universität für angewandte Kunst, Wien, Wolfgang Amadeus Mozart, Cosi fan tutte, Gewalt, Sex, Erfurt, Superrobbie, Grafik, Rudolf Budja,</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 04 Jun 2008 10:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Rita Nowak. Tableaux Vivants</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[Die in Wien und London lebende Künstlerin Rita Nowak steht in der Tradition der Tableaux Vivants Kunst. Wir haben sie interviewt und waren bei einer ihrer Inszenierungen dabei.]]></description>
      <itunes:subtitle>Die in Wien und London lebende Künstlerin Rita Nowak steht in der Tradition der Tableaux Vivants Kunst. Wir haben sie interviewt und waren bei einer ihrer Inszenierungen dabei.</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>06:51</itunes:duration>
      <itunes:summary>Die Inszenierung von Bildern durch lebende Personen hat Tradition. Man fand sie bereits in den Triumph- und Prozessionszügen der Antike und sie kehren wieder in katholischen Prozessionen sowie Festumzügen der Renaissance und des Barock. Ein weiteres Mal tritt die Kunst der zur Bewegungslosigkeit erstarrten Szenerie Ende des 18. Jahrhunderts aufs Parkett. Ausgehend von Frankreich und fortan Tableaux Vivants genannt, finden die Verkörperungen historischer Gemälde und Skulpturen Eingang in die Unterhaltungskultur bürgerlicher Salons und in das Darstellungsrepertoir der Theater- und Revuewelt des 19. Jahrhunderts. Mit ihren fotografisch festgehaltenen Szenerien steht die in Wien und London lebende Künstlerin Rita Nowak in der Tradition der Verkörperung lebendiger Bilder. Ausgehend von historischen Gemäldevorlagen werden mithilfe befreundeter Künstlerinnen und Künstler lebendige Bilder komponiert, die ihren Vorbildern eine zeitgemäße Sprache verleihen. Nicht um Nachbildung geht es dabei, erforscht werden die Möglichkeiten der Übertragung. So entstehen Bilder der Vergegenwärtigung des Vergangenen im Jetzt und des Aktuellen in der Bildsprache vergangener Jahrhunderte.Begonnen hat Rita Nowak ihre künstlerischen Arbeiten mit Selbstportraits. Die Fähigkeit der Portraitierung, der Bildnisschaffung des Menschen, findet sich in ihren Tableaux Vivants Arbeiten wieder. Die Posen des Körpers und der Raum der Szenerie ihrer Tableaux sind deshalb nicht nur Interpretationen der klassischen Vorlagen. Es handelt sich zugleich um Persönlichkeitsbilder, in denen der Raum, das Licht, die Gegenstände mit der verkörpernden Person verfließen und Selbstvergegenwärtigung nicht nur in historischem sondern auch individuellen Sinn zu arbeiten beginnt. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Rita Nowak, Tableaux Vivants, London, Barock, bildende Kunst, Fotografie, Komposition, lebende Bilder, Malerei, Raum, Renaissance, Skulptur, Wien</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 28 May 2008 13:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Mankind at the Donau Festival</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[Mankind, der Name des Performance Duos, ist inhaltlich-programmatischer Natur. Das menschliche Sein wird audioszenisch entworfen, improvisatorisch erweitert, gebrochen, mitunter auch zerstört.]]></description>
      <itunes:subtitle>Mankind, der Name des Performance Duos, ist inhaltlich-programmatischer Natur. Das menschliche Sein wird audioszenisch entworfen, improvisatorisch erweitert, gebrochen, mitunter auch zerstört.</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>05:24</itunes:duration>
      <itunes:summary>Im Fall von Mankind wird die Menschheit von zwei Künstlerinnen gestellt. Wie jede andere Menschheit hat auch diese ihre Vorgeschichte. Der eine Teil von Mankind, D. Kimm, ist eine aus Montréal stammende Dichterin und Musikerin. Bereits vor ihrer Zeit bei Mankind organisierte sie Literaturfestivals und verschrieb sich als Leiterin von "Les Filles électriques" der Aufführung von Poesie in ihren schriftlichen, gesprochenen und elektronischen Formen. Der andere Teil der Menschheit hat Wurzeln in Ottawa, heißt Alexis O`Hara und sammelte als Musikerin elektronischer Klangzunft, Onomatopoetin und Poetry Slammerin bereits Erfahrung in der Verdichtung menschlicher Belange. Mankind performt life elektronisches Klanggut mit eigenen, zu Loops geschleuderten, Stimmlagen, poetischen Konversationen und on the go produzierten Geräuschkulissen zu einem Klangkino von besonderer visueller, akustischer und inhaltlicher Dichte. Ihren eigenen Worten zu Folge ist Mankind "Überschallkino mit visuellem Bonus". Das Publikum erlebt filmische Qualität ohne Rewind-Knopf. Der improvisatorische Charakter ihrer Performances führt ständig neues vor Augen und durchbricht die gläserne vierte Wand, die im herkömmlichen Theater die Kunst vom Zuschauerraum trennt. Mankind, der Name des Duos, ist inhaltlich-programmatischer Natur. Das menschliche Sein zieht sich als roter Faden durch ihre stets themenbezogenen Inszenierungen. Gelebte und gewünschte Alltäglichkeiten werden entworfen. Was dem Profanen zu Grunde liegt - verheimlicht oder geheiligt – kommt in den Blick. Mankind durchleuchten die Wunschmaschine Leben, was sie uns vorfertigt an Schönem und Schwierigem wird audioszenisch durchleuchtet, improvisatorisch erweitert, gebrochen, mitunter auch zerstört. "We seek out Beauty as well as Trouble. We transcend the Palpable and the Impalpable. Our Weakness is our Strength." heißt es im künstlerischen Manifest, " We are Mankind.". (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Alexis O'Hara, D. Kimm, darstellende Kunst, Dichtung, Donaufestival Krems, Kanada, Les Filles electriques, Mankind, Montreal, Ottawa, Performance, Poesie, Poetry Slam, USA</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 21 May 2008 13:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Michi Maier. Witch Kitchen</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[Malerei führt für den jungen Maler Michi Maier über eine Schwelle. Passiert er sie, befindet er sich in der Hexenküche, in der sich seine Kunst zusammenbraut und er Grenzen unserer Wertewelt zu Fall bringt. Seine Arbeiten brechen aus ihm hervor.]]></description>
      <itunes:subtitle>Malerei führt für den jungen Maler Michi Maier über eine Schwelle. Passiert er sie, befindet er sich in der Hexenküche, in der sich seine Kunst zusammenbraut und er Grenzen unserer Wertewelt zu Fall bringt. Seine Arbeiten brechen aus ihm hervor.</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>07:49</itunes:duration>
      <itunes:summary>Manchmal fühlt er sich physisch gezwungen. Aber auch wenn starke Bewegtheit notwendig ist, um beginnen zu können, Therapie sei sie keine, seine Malerei. Die vorbereitende Einfühlung, das Anwachsen von Ausdruck aus einer Situation, einer Stimmung, aus etwas, das im Leben passiert ist, und ihn zur Arbeit drängt, gelingt nicht immer. Dann heißt es abbrechen, noch bevor man angefangen hat, Tage hindurch von neuem beginnen, versuchen und sich der Unsicherheit aussetzen, wie er es nennt. Der Weg zur Malerei führt für den Maler Michi Maier über eine Schwelle. Passiert er sie, befindet er sich in der Hexenküche, in der sich seine Kunst zusammenbraut und er Grenzen unserer Wertewelt zu Fall bringt. Im künstlerischen Akt ist er mit seiner Arbeit emotional und physisch eins. Seine Arbeiten brechen aus ihm hervor. Sie entstehen in einem schnellen, manchmal zerstörerisch schöpferischen Akt. Hinterher sei er über das, was er hervorgebracht habe, oft selbst erstaunt. Das Kunststück ist erschöpfend. Nur wenige Stunden am Tag, dann müsse Schluss sein. Er wolle diese Emotionalität nicht den ganzen Tag haben, sagt er. Man müsse sie portionieren, mehr gehe sich kräftemäßig nicht aus. Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit liegt auf der Malerei, seine Skulpturen bereiten ihn darauf vor. In der skulpturalen Arbeit sammelt er sich. Auch wenn er mit schnell formbarem PU-Schaum arbeitet, sei diese Tätigkeit langsamer, eine Möglichkeit sich zu sammeln, um wieder mit dem Malen zu beginnen. In der Malerei befinde er sich im Streit mit allen lebenden und auch toten Künstlern. Er erstreite sich von Ihnen seine eigene Vorstellung, was ein Künstler sei und wie ein Künstler zu sein habe. Sie forderten ihn heraus, sie sind Vorbilder und Katalysatoren, insbesondere Bacon, de Kooning und Rebeyrolle.Verlässt Michael Maier das Atelier, lässt er den Maler zurück. Man muss auch Geschäftsmann sein, um in der Kunst zu überleben, alles andere wäre naiv. Allerdings wirkt die Intensität künstlerischer Auseinandersetzung nach. Normalität, sagt er, erscheint danach oft irgendwie seltsam. Seine Arbeit sei keine Therapie, aber vielleicht eine Art Meditation. Sie sei sein Weg zu wissen, dass heute heute und jetzt jetzt ist und sie sei seine befreiende Chance, etwas zu machen, ohne sich dabei von Zukunft oder Vergangenheit hindern zu lassen. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>bildende Kunst, expressiv, Francis Bacon, gegenständliche Malerei, Graz, Malerei, Michi Maier, Paul Rebeyrolle, Skulptur, Willem de Kooning</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 14 May 2008 10:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - ILA, Wer suchet, der findet nicht</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[Schwere fasziniert. Leichtigkeit auch. Der Name des Grazer Künstlers ILA ist zusammengestellt aus den Anfangsbuchstaben der Behauptung, einen "Immens Langen Atem" zu haben. Ein Portrait.]]></description>
      <itunes:subtitle>Schwere fasziniert. Leichtigkeit auch. Der Name des Grazer Künstlers ILA ist zusammengestellt aus den Anfangsbuchstaben der Behauptung, einen "Immens Langen Atem" zu haben. Ein Portrait.</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>08:12</itunes:duration>
      <itunes:summary>Schwere fasziniert. Leichtigkeit auch. Der Künstlername ILA, zusammengestellt aus den Anfangsbuchstaben der Behauptung, einen "Immens Langen Atem" zu haben, erinnert an die schweren Zeiten des Künstlerdasein. Rückschläge, Durchhaltekraft, einmal öfter aufstehen, als man umfällt. Das Geschäft mit der Kunst ist oft hart genug, sein Arbeitsstil und künstlerischer Ausdruck hingegen wirkt verspielt. Er will, dass seine Arbeiten wirken, ohne erhobenen Zeigefinger, ohne die Schwere des Genies oder das Gewicht künstlerischer Selbstopferung. Seine Arbeiten, sagt er, sind von der Vorstellung getragen, etwas zu geben. Sie sind Einladungen nachzudenken, stehen zu bleiben, sie wollen anregen nicht überzeugen. Der Betrachter entscheidet selbst, man muss durch seine Kunst hindurch nicht die Gedanken anderer Beherrschen wollen. Angefangen hat ILA nach seinem Geologiestudium mit der Kunst. Seine Auseinandersetzung mit der Naturwissenschaft bleibt in seinen Arbeiten spürbar. Ausstellungstitel wie "Alles in Allem" erinnern an das Paradigma von der Systemhaftigkeit der Natur. In seiner mit dem ersten Preis der internationalen Biennale für Miniaturen in Belgrad ausgezeichneten Arbeit Earth-Plugs impft er mit einem Diamantbohrer Löcher in den soziogeologischen Grund des öffentlichen Raumes und beansprucht Ausstellungsraum in Gehsteigkanten, Hausfassaden und Felsblöcken für künstlerische Intervention. Call Wood, die Installation eines automatisch abhebenden Mobiltelefons irgendwo im Wald, eine am Hauptsitz des HighTech Unternehmens AVL untergebrachte Climate Control Machine, die in Zeiten der Erderwärmung permanent mit Sonnenenergie ein Relief der Welt vereist, eine Female-Network Serie, in der er prototypische Positionen beim Telefonieren mit dem Handy in den Kontext urmenschlicher Höhlenmalerei stellt - verweise in die Naturwissenschaft mit kulturellem Irritationspotential durchziehen seine Arbeit. An der akademischen Bildung zur Kunst fällt ihm vor allem die Tendenz auf, Menschen zu trimmen. Meistersysteme, die Hermetik der Bildungsanstalten und der Fokus in der künstlerischen Tätigkeit auf Konkurrenz , macht Menschen kleiner als sie sind. Seine Arbeit, sagt er, ist manchmal kindlich befreiend, sie schafft Spielraum, nicht zuletzt durch ihren Humor. (wh)</itunes:summary>
      <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
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      <itunes:keywords>ILA, bildende Kunst, Christian Rieger, Galerie Eugen Lendl, Graz, Akademie, Installation, Malerei, Ausstellung, AVL List, Belgrad, Biennale für Miniaturen Belgrad, Galerie, Höhlenmalerei, Konkurrenz, Street Art, Vermarktung</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 07 May 2008 12:30:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Marten Spangberg, Slow Fall</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[Die Werkzeuge des schwedischen Performers Spangberg sind der Körper in Bezug zur Welt und die Art und Weise wie sich der Körper zum Raum verhält.]]></description>
      <itunes:subtitle>Die Werkzeuge des schwedischen Performers Spangberg sind der Körper in Bezug zur Welt und die Art und Weise wie sich der Körper zum Raum verhält.</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>07:55</itunes:duration>
      <itunes:summary>Sucht man nach einer Bezeichnungen für die Profession Marten Spangbergs, stößt man auf viele Begriffe. Er ist Performer, hat als Tanzkritiker begonnen, schreibt theoretische Arbeiten, ist als Tanzdramaturg, Kurator und Choreograf tätig und gilt als Inszenierer in durchaus positivem Sinne. Mit dem schwedischen Architekten Tor Lindstrand kooperiert Spangberg seit 2004 unter dem Namen "International Festival". Ihre gemeinsame Arbeit gilt der Wahrnehmung von Körper- und Raumbegriffen und stößt international auf Interesse. Heuer und im letzten Jahr waren sie unter anderem in der European Kunsthalle in Köln, auf der PERFORMA 07 in New York, bei der VOLTA New York und beim Steirischen Herbst 07 eingeladen. Für das Festival in Graz entwerfen sie "The Theater", ein Ort für Geschichten, Charaktere und Illusionen, eine Performance und eine in Container verfrachtbare, räumlich flexible Theaterarchitektur.Neben seiner Kooperation mit Tor Lindstrand arbeitet Marten Spangberg auch als Solokünstler. Er experimentiert in Performances mit sich selbst und anderen. Die Werkzeuge seiner Arbeit sind der Körper in Bezug zur Welt und die Art und Weise wie sich der Körper zum Raum verhält. Es geht ihm um die Verhältnismäßigkeiten, die wir verkörpern: unser Selbst, unsere Wirklichkeiten, unser Soziales, unser Wollen ... Das Interview mit dem Künstler haben wir im Rahmen der Veranstaltungsreihe "NICHTS ist aufregend. NICHTS ist sexy. NICHTS ist nicht peinlich." im Museum Moderner Kunst und dem Tanzquartier Wien geführt. Seine hier gezeigte Performance "Slow Fall" ist eine Skizze, ein künstlerischer Entwurf einer Arbeit, die im November 2008 Premiere haben wird. Im Kontext dieser Performance geht es Spangberg darum, die Verhältnismäßigkeiten, die wir verkörpern, aufzuweichen, und eine Möglichkeit für ein neues Verständnis unserer Selbst zu schaffen. 

Spangberg nimmt sich vor allem der Behauptung "NICHTS ist nicht peinlich" an und sucht nach einem Begriff des Peinlichen, der seinem künstlerischen Schwerpunkt der Arbeit an der Verhältnismäßigkeit von Körper zu Raum und Körper zu Welt entspricht. Die Peinlichkeit als eine Deplatziertheit, als ein Verlegen-Machen, als eine Levitation, die unsere Verkörperungen von Verhältnismäßigkeit frei schwebend macht um Möglichkeit zu bieten, selbstbestimmt zu erfassen, wie es sich mit uns verhält. Zur choreografischen Umsetzung dieses Programms greift Spangberg auf Elemente östlich-spiritueller Entkörperungstechniken zurück und verweigert seinen Zusehern die Schau einer Performance, für die sie bereits Worte bereit hätten. Sein Durchbrechen von Verhältnismäßigkeiten, die wir gewohnter Weise verkörpern, erwirkt eine Deplatzierung, die das Publikum während der Performance ob der Nacktheit des noch nicht in Worte – in neue Verhältnisse - Gekleideten im besten Sinne als ein 'Uns verlegen machen' erfährt. Es fehlen dem Publikum die Worte, es ist unverhältnismäßig, damit ist aber auch ein bisschen Raum geschaffen, selbst Maß seiner Verhältnisse zu werden und die erfahrene Verlegenheit zu nutzen, eigene Worte zu finden und Position zu beziehen. In diesem Sinne ist die Arbeit Spangbergs politisch. (wh)</itunes:summary>
      <itunes:explicit>yes</itunes:explicit>
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      <itunes:keywords>Marten Spangberg, Architektur, Choreografie, darstellende Kunst, Dramaturgie, Körper, Kurator, Museum, Schweden, Steirischer Herbst, Tanz, Tanzquartier Wien, Tor Lindstrand, Volta, New York, Wien</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 30 Apr 2008 10:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Leo Peschta, Maschinoid</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[Leo Peschta, ein junger Wiener Künstler greift für seine roboterhaften Objekte auf industriell gefertigte, funktionale Teile aus der Industrie zurück.]]></description>
      <itunes:subtitle>Leo Peschta, ein junger Wiener Künstler greift für seine roboterhaften Objekte auf industriell gefertigte, funktionale Teile aus der Industrie zurück.</itunes:subtitle>
      <itunes:duration>05:53</itunes:duration>
      <itunes:summary>Ian Fleming, der Erfinder der Romanfigur James Bond, veröffentlicht 1964 ein Buch, das er seinem Sohn Caspar widmet. Die Geschichte handelt vom mittellosen Erfinder Karaktakus Pott. Für seine Zwillinge kauft Karaktakus ein altes Gefährt, das er mit Einfallsreichtum und erfinderischem Geschick in ein wunderbares Ding verwandelt, um damit auf Reisen zu gehen. Das Vehikel der damit beginnenden abenteuerlichen Erfahrung der Familie Pott erhält einen onomatopoetischen, die Gratwanderung des Erfinders zwischen Scheitern und Erfolg widerspiegelnden Namen. Es heißt Chitty Chitty Bang Bang. Fragt man den jungen Wiener Künstler Leo Peschta nach Anknüpfungspunkten für seine künstlerischen Arbeiten in der Kindheit, dann verweist er auf Karaktakus Pott. Erfindungsreichtum, Faszination für Technik, die funktionsentfremdende Zusammenstellung ursprünglich funktional entworfener Bausteine, die Bereitschaft zu scheitern und die Freude am Unbestimmten verbinden den Künstler mit der Romanfigur Flemings. Die Auseinandersetzung mit Raumwahrnehmung und Raumproduktion, der Entwurf maschineller Schnittstellen zwischen medialen Welten, aber auch die Objekthaftigkeit und besondere Ästhetik von Maschinen und Maschinenteilen bilden künstlerische Anliegen, die seine Arbeiten darüber hinaus verbinden. Zur Kunst ist Leo Peschta über Umwege gekommen. Zunächst steht eine Karriere als Werbegrafiker im Raum. Mit der Erfahrung monotoner Produktionsbedingungen steigt in ihm die Überzeugung fortan künstlerisch tätig zu sein. Peschta besucht die Klasse für digitale Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien und das WDKA in Rotterdam. Statt maschinenhaften Funktionierens widmet er sich nun dem Entwurf maschinell anmutender Objekte und er beginnt sich mit Physical Computing auseinanderzusetzen. Wie Flemings Erfinder greift Leo Peschta für seine Objekte auf industriell gefertigte, funktionale Teile aus der Industrie zurück. In ihrer künstlerischen Zusammenfügung enthebt er diese Gebrauchsobjekte ihres ursprünglichen Funktionszusammenhangs und schafft zugleich Möglichkeitsraum für Erfahrung. Überraschendes, veränderte ästhetische Blicke auf die Dinge des Alltags, spielerische Aufforderung. Seine Arbeiten sind wie Vehikel, die Reise beginnt. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Ästhetik, digitale Kunst, experimentelle Kunst, Ian Fleming, Installation, Interaktion, James Bond, Leo Peschta, Maschinen, Medien, Meisterklasse, Physical Computing, Raum, Roboter, Rotterdam, SpielUniversität für angewandte Kunst, Wien</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 23 Apr 2008 21:30:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Hans Knoll, Kunst im Zeichen der Vermittlung. Teil 4</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[Türen öffnen zu Kunst und sich dabei selbst entwickeln - damit hat der Galerist Hans Knoll begonnen und von diesem Anspruch ist seine Galerietätigkeit auch heute noch getragen. ]]></description>
      <itunes:subtitle>Türen öffnen zu Kunst und sich dabei selbst entwickeln - damit hat der Galerist Hans Knoll begonnen und von diesem Anspruch ist seine Galerietätigkeit auch heute noch getragen.  </itunes:subtitle>
      <itunes:duration>09:22</itunes:duration>
      <itunes:summary>Türen öffnen zu Kunst und sich dabei selbst entwickeln - damit hat Hans Knoll begonnen und von diesem Anspruch ist seine Galerietätigkeit auch heute noch getragen. Anfang der achtziger Jahre startete er mit einem Raum, einem wöchentlichen Abendessen für Freunde, Künstler und Gäste und der Möglichkeit in dieser Runde seine Kunst in Form von Ausstellungen, Performances oder Musik anderen vorzustellen. Die Treffen waren mehr eine freundschaftliche Sache. Nach und nach entwickelte sich daraus jedoch  ernsthafte Galerietätigkeit und auch der Eindruck, dass Wien zu eng werden kann, für einen, der Türen öffnen möchte zu Kunst und sich selbst entwickeln. Noch in der ersten Hälfte der achtziger Jahre engagiert sich der junge Galerist in Ungarn. Er gründet in Budapest eine Künstlerkooperative als kommunistisches Pendant zur Galerie und setzt sich intensiv mit Kunst aus den umliegenden Oststaaten Europas auseinander. Dass sich an der Schwelle zwischen Ost und West die Tür in beide Richtungen öffnen lässt und innen und außen relativ sind zur Seite auf der man steht, ist ihm dabei sehr bald klar geworden. Knoll kuratiert Ausstellungen, die Kunst in beide Richtungen vermitteln wollen und er lernt Anfang der neunziger Jahre, dass die Öffnung und das plötzlich massive  Interesse des Westens für Kunst aus bislang unentdeckten Ländern den Entdeckten zumindest vorübergehend auch schadet. Neben Begeisterungsfähigkeit brauchte es in dieser Zeit vor allem auch Durchhaltevermögen, reflektiert er diese Zeit in Ungarn. Er habe damals öfter daran gedacht seine Galerie in Ungarn zu schließen, letztlich aber habe ihn die Herausforderung gereizt und er habe begonnen sich auch in Moskau zu engagieren. Heute, sagt er, finde er auch St. Petersburg extrem spannend. Knolls Lust, sich zu entwickeln, zu vermitteln, seine Standfestigkeit und seine Transparenz hinsichtlich der eigenen Möglichkeiten haben ihm Türen zu Künstlern geöffnet. Knoll arbeitet intensiv mit Blue Noses und AES+F aus Russland zusammen, Ákos Birkás und Csaba Nemes  sind ungarische Künstler, die die Galerie vertritt, aus Österreich sind beispielsweise Mara Mattuschka und Wilhelm Scherübl beim Galeristen Hans Knoll im Programm. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>AES+F, Akos Birkas, bildende Kunst, Blue Noses, Csaba Nemes, Galerie, Galerie Knoll, Hans Knoll, Jiri Valoch, Joseph Kosuth, Konzeptkunst, Malerei, Mara Mattuschka, Moskau, Nekrorealismus, Russland, Ungarn, Videokunst, Wien, Wilhelm Scherübl</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Sat, 19 Apr 2008 07:00:00 +0000</pubDate>
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<item>
      <title>CastYourArt - Hans Knoll, Kunst im Zeichen der Vermittlung. Teil 3</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[Türen öffnen zu Kunst und sich dabei selbst entwickeln - damit hat der Galerist Hans Knoll begonnen und von diesem Anspruch ist seine Galerietätigkeit auch heute noch getragen. ]]></description>
      <itunes:subtitle>Türen öffnen zu Kunst und sich dabei selbst entwickeln - damit hat der Galerist Hans Knoll begonnen und von diesem Anspruch ist seine Galerietätigkeit auch heute noch getragen.  </itunes:subtitle>
      <itunes:duration>12:07</itunes:duration>
      <itunes:summary>Türen öffnen zu Kunst und sich dabei selbst entwickeln - damit hat Hans Knoll begonnen und von diesem Anspruch ist seine Galerietätigkeit auch heute noch getragen. Anfang der achtziger Jahre startete er mit einem Raum, einem wöchentlichen Abendessen für Freunde, Künstler und Gäste und der Möglichkeit in dieser Runde seine Kunst in Form von Ausstellungen, Performances oder Musik anderen vorzustellen. Die Treffen waren mehr eine freundschaftliche Sache. Nach und nach entwickelte sich daraus jedoch  ernsthafte Galerietätigkeit und auch der Eindruck, dass Wien zu eng werden kann, für einen, der Türen öffnen möchte zu Kunst und sich selbst entwickeln. Noch in der ersten Hälfte der achtziger Jahre engagiert sich der junge Galerist in Ungarn. Er gründet in Budapest eine Künstlerkooperative als kommunistisches Pendant zur Galerie und setzt sich intensiv mit Kunst aus den umliegenden Oststaaten Europas auseinander. Dass sich an der Schwelle zwischen Ost und West die Tür in beide Richtungen öffnen lässt und innen und außen relativ sind zur Seite auf der man steht, ist ihm dabei sehr bald klar geworden. Knoll kuratiert Ausstellungen, die Kunst in beide Richtungen vermitteln wollen und er lernt Anfang der neunziger Jahre, dass die Öffnung und das plötzlich massive  Interesse des Westens für Kunst aus bislang unentdeckten Ländern den Entdeckten zumindest vorübergehend auch schadet. Neben Begeisterungsfähigkeit brauchte es in dieser Zeit vor allem auch Durchhaltevermögen, reflektiert er diese Zeit in Ungarn. Er habe damals öfter daran gedacht seine Galerie in Ungarn zu schließen, letztlich aber habe ihn die Herausforderung gereizt und er habe begonnen sich auch in Moskau zu engagieren. Heute, sagt er, finde er auch St. Petersburg extrem spannend. Knolls Lust, sich zu entwickeln, zu vermitteln, seine Standfestigkeit und seine Transparenz hinsichtlich der eigenen Möglichkeiten haben ihm Türen zu Künstlern geöffnet. Knoll arbeitet intensiv mit Blue Noses und AES+F aus Russland zusammen, Ákos Birkás und Csaba Nemes  sind ungarische Künstler, die die Galerie vertritt, aus Österreich sind beispielsweise Mara Mattuschka und Wilhelm Scherübl beim Galeristen Hans Knoll im Programm. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>AES+F, Akos Birkas, bildende Kunst, Blue Noses, Csaba Nemes, Galerie, Galerie Knoll, Hans Knoll, Jiri Valoch, Joseph Kosuth, Konzeptkunst, Malerei, Mara Mattuschka, Moskau, Nekrorealismus, Russland, Ungarn, Videokunst, Wien, Wilhelm Scherübl</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Fri, 18 Apr 2008 09:30:00 +0000</pubDate>
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<item>
      <title>CastYourArt - Hans Knoll, Kunst im Zeichen der Vermittlung. Teil 2</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[Türen öffnen zu Kunst und sich dabei selbst entwickeln - damit hat der Galerist Hans Knoll begonnen und von diesem Anspruch ist seine Galerietätigkeit auch heute noch getragen. ]]></description>
      <itunes:subtitle>Türen öffnen zu Kunst und sich dabei selbst entwickeln - damit hat der Galerist Hans Knoll begonnen und von diesem Anspruch ist seine Galerietätigkeit auch heute noch getragen.  </itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>Türen öffnen zu Kunst und sich dabei selbst entwickeln - damit hat Hans Knoll begonnen und von diesem Anspruch ist seine Galerietätigkeit auch heute noch getragen. Anfang der achtziger Jahre startete er mit einem Raum, einem wöchentlichen Abendessen für Freunde, Künstler und Gäste und der Möglichkeit in dieser Runde seine Kunst in Form von Ausstellungen, Performances oder Musik anderen vorzustellen. Die Treffen waren mehr eine freundschaftliche Sache. Nach und nach entwickelte sich daraus jedoch  ernsthafte Galerietätigkeit und auch der Eindruck, dass Wien zu eng werden kann, für einen, der Türen öffnen möchte zu Kunst und sich selbst entwickeln. Noch in der ersten Hälfte der achtziger Jahre engagiert sich der junge Galerist in Ungarn. Er gründet in Budapest eine Künstlerkooperative als kommunistisches Pendant zur Galerie und setzt sich intensiv mit Kunst aus den umliegenden Oststaaten Europas auseinander. Dass sich an der Schwelle zwischen Ost und West die Tür in beide Richtungen öffnen lässt und innen und außen relativ sind zur Seite auf der man steht, ist ihm dabei sehr bald klar geworden. Knoll kuratiert Ausstellungen, die Kunst in beide Richtungen vermitteln wollen und er lernt Anfang der neunziger Jahre, dass die Öffnung und das plötzlich massive  Interesse des Westens für Kunst aus bislang unentdeckten Ländern den Entdeckten zumindest vorübergehend auch schadet. Neben Begeisterungsfähigkeit brauchte es in dieser Zeit vor allem auch Durchhaltevermögen, reflektiert er diese Zeit in Ungarn. Er habe damals öfter daran gedacht seine Galerie in Ungarn zu schließen, letztlich aber habe ihn die Herausforderung gereizt und er habe begonnen sich auch in Moskau zu engagieren. Heute, sagt er, finde er auch St. Petersburg extrem spannend. Knolls Lust, sich zu entwickeln, zu vermitteln, seine Standfestigkeit und seine Transparenz hinsichtlich der eigenen Möglichkeiten haben ihm Türen zu Künstlern geöffnet. Knoll arbeitet intensiv mit Blue Noses und AES+F aus Russland zusammen, Ákos Birkás und Csaba Nemes  sind ungarische Künstler, die die Galerie vertritt, aus Österreich sind beispielsweise Mara Mattuschka und Wilhelm Scherübl beim Galeristen Hans Knoll im Programm. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>AES+F, Akos Birkas, bildende Kunst, Blue Noses, Csaba Nemes, Galerie, Galerie Knoll, Hans Knoll, Jiri Valoch, Joseph Kosuth, Konzeptkunst, Malerei, Mara Mattuschka, Moskau, Nekrorealismus, Russland, Ungarn, Videokunst, Wien, Wilhelm Scherübl</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Thu, 17 Apr 2008 10:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Hans Knoll, Kunst im Zeichen der Vermittlung. Teil 1</title>
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      <itunes:subtitle>Türen öffnen zu Kunst und sich dabei selbst entwickeln - damit hat der Galerist Hans Knoll begonnen und von diesem Anspruch ist seine Galerietätigkeit auch heute noch getragen.  </itunes:subtitle>
      <itunes:duration>14:31</itunes:duration>
      <itunes:summary>Türen öffnen zu Kunst und sich dabei selbst entwickeln - damit hat Hans Knoll begonnen und von diesem Anspruch ist seine Galerietätigkeit auch heute noch getragen. Anfang der achtziger Jahre startete er mit einem Raum, einem wöchentlichen Abendessen für Freunde, Künstler und Gäste und der Möglichkeit in dieser Runde seine Kunst in Form von Ausstellungen, Performances oder Musik anderen vorzustellen. Die Treffen waren mehr eine freundschaftliche Sache. Nach und nach entwickelte sich daraus jedoch  ernsthafte Galerietätigkeit und auch der Eindruck, dass Wien zu eng werden kann, für einen, der Türen öffnen möchte zu Kunst und sich selbst entwickeln. Noch in der ersten Hälfte der achtziger Jahre engagiert sich der junge Galerist in Ungarn. Er gründet in Budapest eine Künstlerkooperative als kommunistisches Pendant zur Galerie und setzt sich intensiv mit Kunst aus den umliegenden Oststaaten Europas auseinander. Dass sich an der Schwelle zwischen Ost und West die Tür in beide Richtungen öffnen lässt und innen und außen relativ sind zur Seite auf der man steht, ist ihm dabei sehr bald klar geworden. Knoll kuratiert Ausstellungen, die Kunst in beide Richtungen vermitteln wollen und er lernt Anfang der neunziger Jahre, dass die Öffnung und das plötzlich massive  Interesse des Westens für Kunst aus bislang unentdeckten Ländern den Entdeckten zumindest vorübergehend auch schadet. Neben Begeisterungsfähigkeit brauchte es in dieser Zeit vor allem auch Durchhaltevermögen, reflektiert er diese Zeit in Ungarn. Er habe damals öfter daran gedacht seine Galerie in Ungarn zu schließen, letztlich aber habe ihn die Herausforderung gereizt und er habe begonnen sich auch in Moskau zu engagieren. Heute, sagt er, finde er auch St. Petersburg extrem spannend. Knolls Lust, sich zu entwickeln, zu vermitteln, seine Standfestigkeit und seine Transparenz hinsichtlich der eigenen Möglichkeiten haben ihm Türen zu Künstlern geöffnet. Knoll arbeitet intensiv mit Blue Noses und AES+F aus Russland zusammen, Ákos Birkás und Csaba Nemes  sind ungarische Künstler, die die Galerie vertritt, aus Österreich sind beispielsweise Mara Mattuschka und Wilhelm Scherübl beim Galeristen Hans Knoll im Programm. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>AES+F, Akos Birkas, bildende Kunst, Blue Noses, Csaba Nemes, Galerie, Galerie Knoll, Hans Knoll, Jiri Valoch, Joseph Kosuth, Konzeptkunst, Malerei, Mara Mattuschka, Moskau, Nekrorealismus, Russland, Ungarn, Videokunst, Wien, Wilhelm Scherübl</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 16 Apr 2008 10:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Thomas Reinhold, Empirische Wissenschaft</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[Thomas Reinhold malt erforschend konzentriert. Sein Weg in die Malerei war eine Reaktion auf den künstlerischen Aktionismus. Er habe bewusst einen Kontrapunkt gesetzt. ]]></description>
      <itunes:subtitle>Thomas Reinhold malt erforschend konzentriert. Sein Weg in die Malerei war eine Reaktion auf den künstlerischen Aktionismus. Er habe bewusst einen Kontrapunkt gesetzt.  </itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>Im Gegensatz zu anderen Medien wie dem Film oder der Musik hat die Malerei im Grunde nicht so viele Möglichkeiten, erklärt der Maler Thomas Reinhold. Es hat deshalb in der Geschichte immer wieder Maler gegeben, die versuchten, die Möglichkeiten der Malerei zu erweitern. Im Falle des Aktionismus, des Action Paintings oder auch der Happening- bzw. Fluxus-Kunst seien jedoch nicht die Möglichkeiten der Malerei erweitert worden, es sei vielmehr immer etwas anderes daraus geworden. Mitte der siebziger Jahre, Thomas Reinhold studiert an der Universität für angewandte Kunst, ist das künstlerische Klima noch aktionistisch gestimmt. Das Medium Malerei erscheint vielen nicht performativ genug, so wird auch in der Ausbildung wenig gemalt und vornehmlich mit anderen Medien gearbeitet. Reinhold fotografiert. Seine Arbeiten sind erfolgreich. Sie werden im Grazer Forum Stadtpark aber auch auf Kunstmessen in Basel und New York gezeigt. Den Weg zur Malerei bezeichnet Thomas Reinhold als eine Reaktion auf den künstlerischen Tenor dieser Zeit. Er habe bewusst einen Kontrapunkt gesetzt. Auch gegen das Meisterklassen Ausbildungssystem, in dem die jungen Künstler stets gleich arbeiteten wie ihre Lehrer. Zunächst malt Reinhold figurativ. In Odysseus, einer Arbeit aus dem Jahr 1981, malt er sich selbst. Nackt, in der Hand ein Schwert, am Anfang eines Säulengangs. Vor ihm eine Esse, im Hintergrund eine futuristisch kubistisch anmutende Figur, ein Alter Ego seiner selbst. Der Maler nennt diese Zusammenstellungen "ikonographische Verwicklungen". Zu dieser Zeit sei seine Malerei bereits formal und weniger erzählerisch geworden – der Weg, den er dann binnen weniger Jahre geht, kündigt sich bereits an. Seine anschließenden Arbeiten entwickeln sich zu einer rein malerischen Reflexion, Malerei wird für ihn zum empirischen Akt, zum Erkenntnisgewinn über ihr Vermögen. Thomas Reinhold malt erforschend konzentriert. Die Möglichkeiten, die Farbschichtung als Ausdruck der Zeitlichkeit des Malaktes auf dem Gemälde in ein Erlebnis räumlicher Tiefe zu verwandeln, beschäftigen ihn ebenso wie die Möglichkeiten der Wahrnehmung aufgrund der Anatomie des menschlichen Auges. Hinzu kommt in den letzten Jahren das Experiment mit der Selbständigkeit des Materials. Die Flüssigkeit der Farbe wird malerisches Mittel, ihr Verfließen erprobt Reinhold vor dem Hintergrund exakt berechneter Bildkompositionen. Seine Suche nach den Wesenszügen fließender Farben unter den Bedingungen exakter kompositorischer Berechnungen zwingen ihn zur Reduktion. Weg fällt, was ablenken, die Natur des Materials verfälschen könnte. Es entstehen Gemälde, in denen der Forscher erfährt, was das malerische Material von sich aus hervorbringt. Nicht immer lassen sich die fließenden Farben lenken, manchmal gehen sie ihren eigenen Weg. Der Einsatz fließender Farben unter den Laborbedingungen der Komposition hält kleinere oder größere Katastrophen bereit. Reinhold malt nicht um aktionistisch zu sein, aber er integriert die aktionistische Dimension des Materials in seine Malerei. So gelingt ihm eine Erweiterung der Malerei, jenes Mediums, das im Prinzip wenige Möglichkeiten hat, in einem anderen Sinne als es der Aktionismus der siebziger Jahre ermöglichte. Sie bleibt immanent, ohne aus der Malerei etwas anderes zu machen. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Thomas Reinhold, Malerei, Action Painting, Aktionismus, Basel, bildende Kunst, experimentelle Kunst, Fluxus-Kunst, Futurismus, Graz, Happening, Ikonografie, Komposition, Kubismus, Medien, Universität für angewandte Kunst, Wien</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 09 Apr 2008 14:00:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - 4shrooms, Analog Synergy in a Digital World</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[4shrooms nennen sich die Performancer analoger Visuals im Zeitalter digitaler visueller Produktion. ]]></description>
      <itunes:subtitle>4shrooms nennen sich die Performancer analoger Visuals im Zeitalter digitaler visueller Produktion.  </itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>Unter sich drehenden Kuchentellern mit Sternenmotiven lagern Bildausschnitte vergangener Epochen. Schatten von Händen ordnen Buchstaben über Fotografien und Textilien werfen Falten über 16-Millimeter Filmschleifen, die allmählich in Flammen aufgehen. Umlaufpumpen aus Aquarien treiben bunte Öltropfen auf Wasseroberflächen im Kreis, Instrumentenklänge vermischen sich mit Stimmexperimenten. Visueller und akustischer Widerhall geworfen an Wände, Fließen, Treppen, Decken und Säulen über Mikrofone, Dia-, Overhead- und ratternde Filmprojektoren. Gelingt die projizierte Zusammenschau, umflutet Vielfalt den Betrachter als ein gemeinsames audiovisuelles Bild, als audiovisuelle Synergie. 4shrooms nennen sich die Akteure so beschriebener audiovisueller Performance. Gemeinsam ist ihnen Erfindungsreichtum, Experiment und analoge Kooperation. Die Gruppe rund um Doris Steinbichler, Anna Graf, Georg Eisnecker, Jan von Krieg und Andi Punz umhüllen den Zuseher nicht nur mit ungewöhnlichen Projektionen, sondern sie geben immer auch das Geheimnis ihres Entstehens preis. Ihre Visuals sind performativ. Produziert wird vor Ort, oftmals mitten im Raum, im Bild werden Hände und Gerätschaften sichtbar. Man kann hingehen und zusehen. und wenn das Gemeinsame überwiegt auch teilnehmen. Denn mit der Zahl der visualisierenden Akteure in der Gruppe steigt die Vielschichtigkeit der Projektionsarbeit, aber das gilt nicht nur in Hinblick auf das visuelle Ergebnis, sondern auch in Hinblick auf die soziale Dimension künstlerischer Zusammenarbeit.</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>4shrooms, analoge Kunst, Andi Punz, Anna Graf, digitale Kunst, Doris Steinbichler, Georg Eisnecker, Jan von Krieg, Performance, Super-8, Visuals, Wien</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 02 Apr 2008 19:10:00 +0000</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Alfred Weidinger, Oskar Kokoschkas expressive Kunst. Teil 3</title>
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      <description><![CDATA[Kokoschka war expressiv, als Maler und Schriftsteller, als aufstrebender Künstler wie auch als Liebender. Alfred Weidinger, Chefkurator des Museums Belvedere über den Künstler. ]]></description>
      <itunes:subtitle>Kokoschka war expressiv, als Maler und Schriftsteller, als aufstrebender Künstler wie auch als Liebender. Alfred Weidinger, Chefkurator des Museums Belvedere über den Künstler.  </itunes:subtitle>
      <itunes:duration>11:01</itunes:duration>
      <itunes:summary>"Er wurde in der Kunstschau entdeckt. Er ist seit dem der Outsider, der von der Kritik beschmutzt wird. Er ist der einzige Moderne in Wien. Er sieht Gespenster, geheimste Seelenleiden. Er wühlt mit Vorliebe in Wunden. Er wird im Irrsinn enden. Das ist alles zusammengetragen aus meinen Kritiken ..." schreibt Oskar Kokoschka 1911 an seinen Berliner Freund Herwarth Walden. Den Herausgeber der expressionistischen Zeitschrift "Der Sturm" hatte er auf Vermittlung des Schriftstellers und Publizisten Karl Kraus zuvor kennen gelernt. Seit einem Jahr arbeitete er gelegentlich mit Walden zusammen. Kokoschka, zur Zeit dieses Briefes gerade fünfundzwanzig, hatte schon in jungen Jahren großen Erfolg. Er war expressiv, als Maler und Schriftsteller, als aufstrebender Künstler wie auch als Liebender. Sein zügelloser Ausdruck, seine Distanzierung vom Jugendstil, seine Direktheit polarisierten und provozierten das künstlerische Establishment und die Gesellschaft, nicht nur in Wien, zu heftigen Reaktionen. Die Presse hieß ihn den "Oberwildling von Wien", als 1909 sein Drama "Mörder - Hoffnung der Frauen" aufgeführt wurde, führte das zu seiner Verweisung von der Kunstgewerbeschule. Sein Genie forderte aber auch Anerkennung. Adolf Loos hatte sein künstlerisches  Potential früh erkannt und ermutigte ihn zu ersten Schritten in die Malerei. Karl Kraus war ihm freundschaftlich nahe, ebenso der Kunsthändler und Galerist Wolfgang Gurlitt. Aus seiner leidenschaftlichen Beziehung mit Alma Mahler fand Kokoschka Antrieb für zahlreiche seiner Werke. Als Alma Mahler von ihm schwanger wurde und der Künstler in seiner wahnsinnigen Verliebtheit auf Ablehnung stieß, trieb es ihn in Todesabsicht als Freiwilligen in den ersten Weltkrieg. Erst nach und nach hat sich Oskar Kokoschka vom Trauma verlorener Liebe und von seinen Kriegsverletzungen erholt, berichtet Alfred Weidinger, ausgewiesener Kokoschka Kenner und Chefkurator des österreichischen Museums Belvedere. Wir haben ihn um eine Einschätzung der Person und des Maler Oskar Kokoschka, seines Umfelds und seiner Entwicklung gebeten. Das Ergebnis unserer Unterhaltung hören Sie in unserer dreiteiligen Podcastserie über Oskar Kokoschka. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Oskar Kokoschka, Alfred Weidinger, Belvedere, Alma Mahler-Werfel, Adolf Loos, Arnold Schönberg, bildende Kunst, Expressionismus, Malerei, Grafik, Malerei, Museum, Schriftsteller, Theater, Wien, Zeichnung </itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Sat, 29 Mar 2008 02:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Alfred Weidinger, Oskar Kokoschkas expressive Kunst. Teil 2</title>
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      <description><![CDATA[Kokoschka war expressiv, als Maler und Schriftsteller, als aufstrebender Künstler wie auch als Liebender. Alfred Weidinger, Chefkurator des Museums Belvedere über den Künstler. ]]></description>
      <itunes:subtitle>Kokoschka war expressiv, als Maler und Schriftsteller, als aufstrebender Künstler wie auch als Liebender. Alfred Weidinger, Chefkurator des Museums Belvedere über den Künstler.  </itunes:subtitle>
      <itunes:duration>08:19</itunes:duration>
      <itunes:summary>"Er wurde in der Kunstschau entdeckt. Er ist seit dem der Outsider, der von der Kritik beschmutzt wird. Er ist der einzige Moderne in Wien. Er sieht Gespenster, geheimste Seelenleiden. Er wühlt mit Vorliebe in Wunden. Er wird im Irrsinn enden. Das ist alles zusammengetragen aus meinen Kritiken ..." schreibt Oskar Kokoschka 1911 an seinen Berliner Freund Herwarth Walden. Den Herausgeber der expressionistischen Zeitschrift "Der Sturm" hatte er auf Vermittlung des Schriftstellers und Publizisten Karl Kraus zuvor kennen gelernt. Seit einem Jahr arbeitete er gelegentlich mit Walden zusammen. Kokoschka, zur Zeit dieses Briefes gerade fünfundzwanzig, hatte schon in jungen Jahren großen Erfolg. Er war expressiv, als Maler und Schriftsteller, als aufstrebender Künstler wie auch als Liebender. Sein zügelloser Ausdruck, seine Distanzierung vom Jugendstil, seine Direktheit polarisierten und provozierten das künstlerische Establishment und die Gesellschaft, nicht nur in Wien, zu heftigen Reaktionen. Die Presse hieß ihn den "Oberwildling von Wien", als 1909 sein Drama "Mörder - Hoffnung der Frauen" aufgeführt wurde, führte das zu seiner Verweisung von der Kunstgewerbeschule. Sein Genie forderte aber auch Anerkennung. Adolf Loos hatte sein künstlerisches  Potential früh erkannt und ermutigte ihn zu ersten Schritten in die Malerei. Karl Kraus war ihm freundschaftlich nahe, ebenso der Kunsthändler und Galerist Wolfgang Gurlitt. Aus seiner leidenschaftlichen Beziehung mit Alma Mahler fand Kokoschka Antrieb für zahlreiche seiner Werke. Als Alma Mahler von ihm schwanger wurde und der Künstler in seiner wahnsinnigen Verliebtheit auf Ablehnung stieß, trieb es ihn in Todesabsicht als Freiwilligen in den ersten Weltkrieg. Erst nach und nach hat sich Oskar Kokoschka vom Trauma verlorener Liebe und von seinen Kriegsverletzungen erholt, berichtet Alfred Weidinger, ausgewiesener Kokoschka Kenner und Chefkurator des österreichischen Museums Belvedere. Wir haben ihn um eine Einschätzung der Person und des Maler Oskar Kokoschka, seines Umfelds und seiner Entwicklung gebeten. Das Ergebnis unserer Unterhaltung hören Sie in unserer dreiteiligen Podcastserie über Oskar Kokoschka. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Oskar Kokoschka, Alfred Weidinger, Belvedere, Alma Mahler-Werfel, Adolf Loos, Arnold Schönberg, bildende Kunst, Expressionismus, Malerei, Grafik, Malerei, Museum, Schriftsteller, Theater, Wien, Zeichnung </itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate> Fri, 28 Mar 2008 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Alfred Weidinger, Oskar Kokoschkas expressive Kunst. Teil 1</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[Kokoschka war expressiv, als Maler und Schriftsteller, als aufstrebender Künstler wie auch als Liebender. Alfred Weidinger, Chefkurator des Museums Belvedere über den Künstler. ]]></description>
      <itunes:subtitle>Kokoschka war expressiv, als Maler und Schriftsteller, als aufstrebender Künstler wie auch als Liebender. Alfred Weidinger, Chefkurator des Museums Belvedere über den Künstler.  </itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>"Er wurde in der Kunstschau entdeckt. Er ist seit dem der Outsider, der von der Kritik beschmutzt wird. Er ist der einzige Moderne in Wien. Er sieht Gespenster, geheimste Seelenleiden. Er wühlt mit Vorliebe in Wunden. Er wird im Irrsinn enden. Das ist alles zusammengetragen aus meinen Kritiken ..." schreibt Oskar Kokoschka 1911 an seinen Berliner Freund Herwarth Walden. Den Herausgeber der expressionistischen Zeitschrift "Der Sturm" hatte er auf Vermittlung des Schriftstellers und Publizisten Karl Kraus zuvor kennen gelernt. Seit einem Jahr arbeitete er gelegentlich mit Walden zusammen. Kokoschka, zur Zeit dieses Briefes gerade fünfundzwanzig, hatte schon in jungen Jahren großen Erfolg. Er war expressiv, als Maler und Schriftsteller, als aufstrebender Künstler wie auch als Liebender. Sein zügelloser Ausdruck, seine Distanzierung vom Jugendstil, seine Direktheit polarisierten und provozierten das künstlerische Establishment und die Gesellschaft, nicht nur in Wien, zu heftigen Reaktionen. Die Presse hieß ihn den "Oberwildling von Wien", als 1909 sein Drama "Mörder - Hoffnung der Frauen" aufgeführt wurde, führte das zu seiner Verweisung von der Kunstgewerbeschule. Sein Genie forderte aber auch Anerkennung. Adolf Loos hatte sein künstlerisches  Potential früh erkannt und ermutigte ihn zu ersten Schritten in die Malerei. Karl Kraus war ihm freundschaftlich nahe, ebenso der Kunsthändler und Galerist Wolfgang Gurlitt. Aus seiner leidenschaftlichen Beziehung mit Alma Mahler fand Kokoschka Antrieb für zahlreiche seiner Werke. Als Alma Mahler von ihm schwanger wurde und der Künstler in seiner wahnsinnigen Verliebtheit auf Ablehnung stieß, trieb es ihn in Todesabsicht als Freiwilligen in den ersten Weltkrieg. Erst nach und nach hat sich Oskar Kokoschka vom Trauma verlorener Liebe und von seinen Kriegsverletzungen erholt, berichtet Alfred Weidinger, ausgewiesener Kokoschka Kenner und Chefkurator des österreichischen Museums Belvedere. Wir haben ihn um eine Einschätzung der Person und des Maler Oskar Kokoschka, seines Umfelds und seiner Entwicklung gebeten. Das Ergebnis unserer Unterhaltung hören Sie in unserer dreiteiligen Podcastserie über Oskar Kokoschka. (wh)</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Oskar Kokoschka, Alfred Weidinger, Belvedere, Alma Mahler-Werfel, Adolf Loos, Arnold Schönberg, bildende Kunst, Expressionismus, Malerei, Grafik, Malerei, Museum, Schriftsteller, Theater, Wien, Zeichnung </itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Thu, 27 Mar 2008 11:20:00 +0100</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Mara Mattuschka, Du meines Herzens Vibrator</title>
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      <description><![CDATA[Ihr Werk lebt von Fülle, ihre Charaktere sind meist nackt, psychologisch offenherzig. Ein Portrait der Künstlerin Mara Mattuschka. ]]></description>
      <itunes:subtitle>Ihr Werk lebt von Fülle, ihre Charaktere sind meist nackt, psychologisch offenherzig. Ein Portrait der Künstlerin Mara Mattuschka.  </itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>Sie produziert jährlich Filme. Sie steht vor der Kamera. Sie führt Regie, in den letzten Jahren zusammen mit dem Choreografen Chris Haring. Dass sie Chris Haring getroffen hat, ist ein Segen, erzählt Mara Mattuschka. Er ist großzügig. Er hat ein offenes, Menschen und ihre Sichtweisen integrierendes Arbeitssystem. Haring inszeniert in nackten Räumen. Sie macht daraus einen Film, der in Setting und Dramaturgie den Filmgesetzen entspricht. Ihren Umgang mit Perspektive als Malerin erstreckt sie ins Filmische. Blicke nah am Körper, von unten, von oben. Blicke, die perspektivisch verzerren. In digitaler Nachbearbeitung entwirft sie Orte, Architekturen und Räumlichkeit. "Legal Errorist", "Part Time Heroes" und "Running Sushi" heißen die Filme ihrer Zusammenarbeit. Ein vierter folgt. Frühere filmische Arbeiten nennt sie psychologische Dramolette. Ihre Inhalte bewegen sich an der Grenze zwischen Tragik und Komik. Sie tritt als Performance-Künstlerin auf. Sie ist Madame Ping Pong, sie ist Mimi Minus, Mahatma Gobi und Ramses die II. Identität ist irgendwie lax, im Spielen, in der Selbstdarstellung wird das klarer. Man entwickelt im Spielen eine gewisse Lockerheit zu sich selbst und zu den Problemen im Alltag. Das sei das, was Otto Mühl im Prinzip wohl angestrebt habe. Mara Mattuschka macht Filme, spielt, singt, malt. Bulgaren, sagt sie, Bulgaren haben einen Hang dazu alles zu können. Mara Mattuschka stammt aus Bulgarien. Malerei und Animationsfilm hat sie bei Maria Lassnig gelernt. Ihre künstlerischen Ausdrucksformen sind vielfältig. Ihr Werk lebt von Fülle, ihre Charaktere sind meist nackt, psychologisch offenherzig. Wahrheit hat viele Seiten. Sie bezeichnet sich als post-postmodern – sie spielt und es geht ihr zugleich um Wahrheit. Das 20. Jahrhundert, der Zwang zum Experiment und Brechen von Regeln ist für sie vorbei. Es gebe eine neue Renaissance, eine Rückwendung zum Menschen, die eigentlich schon mit der Diskussion um die Geschlechterrollen begonnen habe. Diese neue Renaissance sei wunderbar, das Wort Kreativität hasst sie. So vielseitig sie arbeitet, so viel Energie hat sie. Erholung zwischen ihren Arbeiten gibt’s im Cafe. Das ist wienerisch, dort atmet sie durch vom Kasachok des Lebens.</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Animation, Architektur, bildende Kunst, Bulgarien, Chris Haring, darstellende Kunst, Dramaturgie, Film, Gender, Identität, Liquid Loft, Malerei, Mara Mattuschka, Maria Lassnig, Musik, Otto Mühl, Performance, Raum, Regie, Spiel, Tanz, Theater, Wien </itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 19 Mar 2008 15:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Teil 2, Juraj Carny, Slowakische Perspektiven</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[Juraj Carny, Galerist, Kurator und Kunstkritiker aus der Slowakei führt seit Ende der neunziger Jahre die Galerie Space. CastYourArt hat ihn in Bratislava besucht. ]]></description>
      <itunes:subtitle>Juraj Carny, Galerist, Kurator und Kunstkritiker führt seit Ende der neunziger Jahre die Galerie Space. CastYourArt hat ihn in Bratislava besucht und interviewt.  </itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>Juraj Carny ist Galerist, Kurator und Kunstkritiker. Seit Ende der neunziger Jahre führt er in Bratislava die Galerie Priestor, auch Gallery Space genannt, und setzt sich unter anderem für die Förderung von Kunst aus den Ländern der Visegrad Gruppe ein. Nicht nur sein frühes Engagement für Kunst aus und in den Oststaaten Europas begründet sein Standing in der internationalen Galeriekultur. Carny hat sich vor allem durch seine innovativen Zugänge bei der Präsentation junger und experimenteller Kunst einen Namen gemacht. Projekte wie Crazycurators, Nomadspace, Billboart Gallery Europe, Gallery Evolution de l' Art, die Herausgabe der slowakischen und tschechischen Ausgabe von Flash Art, RentArt oder sein Artist in Residence Programm der Galerie Space lassen gemeinsame Charakteristika seiner Arbeit erkennen: Die Öffnung zeitgenössischer Kunst für ein Publikum, das nicht als kunstaffin gilt. Die Vorliebe für Kunst mit experimentellem Charakter. Die Förderung künstlerischer Talente im internationalen Austausch. Ein grenzüberschreitendes, kooperatives Selbstverständnis. Die Bereitschaft, auch bei der finanziellen Sicherung seiner Arbeit auf verschiedene Standbeine zu bauen und einen auf Nachhaltigkeit bedachten Weg einzuschlagen. Insbesondere wenn es um den Kunstverleih RentArt geht wird deutlich, dass Carny seine Arbeit als langfristiges Handeln begreift. Im Gespräch mit CastYourArt hebt er den bildenden Aspekt dieses Projekts hervor. Als er angefangen hat, habe es in der Slowakei keinen Kunstmarkt gegeben. Mit RentArt reagiere er auf diesen Umstand. Menschen und Institutionen müssten möglichst niederschwellig mit Kunst in Kontakt treten können und den Umgang mit Kunst als etwas Alltäglichem erst erfahren und erlernen. So entwickle sich auf lange Sicht für Kunst ein neues Klientel und es steigen die Chancen für ökonomischen Erfolg. Was es bedeutet, wenn Künstlern die Möglichkeit genommen wird, von ihrer Arbeit finanziell zu profitieren, kennt Carny aus seiner eigenen Geschichte. Es gebe eine ganze Generation slowakischer Künstler, die während der kommunistischen Zeit aufgrund ihrer Unangepasstheit gezwungen waren ihre künstlerische Arbeit ertraglos zu bestreiten, erzählt er uns auf unserer Tour durch die Stadt. Viele von ihnen seien verarmt und aufgrund ihres Alters auch heute nicht mehr einfach im Kunstmarkt unterzubringen. Carny nennt sie eine verlorene Generation. Auch Ladislav Carny, sein Vater, gehört altersmäßig zu dieser Generation, er hatte jedoch Glück. In der Zeit nach dem Kommunismus reüssierte er international, heute ist er darüber hinaus Prorektor der Akademie der bildenden Künste in Bratislava.</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Juraj Carny, Billboart Gallery Europe, Bratislava, Crazycurators, experimentelle Kunst, Flash Art, Slowakei, Galerie Priestor, Galerie Space, Gallery Evolution de l' Art, Kunstkritik, Ladislav Carny, Nomadspace, Rentart, Slowakei </itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Thu, 13 Mar 2008 13:30:00 +0100</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Teil 1, Juraj Carny, Slowakische Perspektiven</title>
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      <itunes:subtitle>Juraj Carny, Galerist, Kurator und Kunstkritiker führt seit Ende der neunziger Jahre die Galerie Space. CastYourArt hat ihn in Bratislava besucht und interviewt.  </itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>Juraj Carny ist Galerist, Kurator und Kunstkritiker. Seit Ende der neunziger Jahre führt er in Bratislava die Galerie Priestor, auch Gallery Space genannt, und setzt sich unter anderem für die Förderung von Kunst aus den Ländern der Visegrad Gruppe ein. Nicht nur sein frühes Engagement für Kunst aus und in den Oststaaten Europas begründet sein Standing in der internationalen Galeriekultur. Carny hat sich vor allem durch seine innovativen Zugänge bei der Präsentation junger und experimenteller Kunst einen Namen gemacht. Projekte wie Crazycurators, Nomadspace, Billboart Gallery Europe, Gallery Evolution de l' Art, die Herausgabe der slowakischen und tschechischen Ausgabe von Flash Art, RentArt oder sein Artist in Residence Programm der Galerie Space lassen gemeinsame Charakteristika seiner Arbeit erkennen: Die Öffnung zeitgenössischer Kunst für ein Publikum, das nicht als kunstaffin gilt. Die Vorliebe für Kunst mit experimentellem Charakter. Die Förderung künstlerischer Talente im internationalen Austausch. Ein grenzüberschreitendes, kooperatives Selbstverständnis. Die Bereitschaft, auch bei der finanziellen Sicherung seiner Arbeit auf verschiedene Standbeine zu bauen und einen auf Nachhaltigkeit bedachten Weg einzuschlagen. Insbesondere wenn es um den Kunstverleih RentArt geht wird deutlich, dass Carny seine Arbeit als langfristiges Handeln begreift. Im Gespräch mit CastYourArt hebt er den bildenden Aspekt dieses Projekts hervor. Als er angefangen hat, habe es in der Slowakei keinen Kunstmarkt gegeben. Mit RentArt reagiere er auf diesen Umstand. Menschen und Institutionen müssten möglichst niederschwellig mit Kunst in Kontakt treten können und den Umgang mit Kunst als etwas Alltäglichem erst erfahren und erlernen. So entwickle sich auf lange Sicht für Kunst ein neues Klientel und es steigen die Chancen für ökonomischen Erfolg. Was es bedeutet, wenn Künstlern die Möglichkeit genommen wird, von ihrer Arbeit finanziell zu profitieren, kennt Carny aus seiner eigenen Geschichte. Es gebe eine ganze Generation slowakischer Künstler, die während der kommunistischen Zeit aufgrund ihrer Unangepasstheit gezwungen waren ihre künstlerische Arbeit ertraglos zu bestreiten, erzählt er uns auf unserer Tour durch die Stadt. Viele von ihnen seien verarmt und aufgrund ihres Alters auch heute nicht mehr einfach im Kunstmarkt unterzubringen. Carny nennt sie eine verlorene Generation. Auch Ladislav Carny, sein Vater, gehört altersmäßig zu dieser Generation, er hatte jedoch Glück. In der Zeit nach dem Kommunismus reüssierte er international, heute ist er darüber hinaus Prorektor der Akademie der bildenden Künste in Bratislava.</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Juraj Carny, Billboart Gallery Europe, Bratislava, Crazycurators, experimentelle Kunst, Flash Art, Slowakei, Galerie Priestor, Galerie Space, Gallery Evolution de l' Art, Kunstkritik, Ladislav Carny, Nomadspace, Rentart, Slowakei </itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 12 Mar 2008 12:20:00 +0100</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Eva Jiricka, If I Couldn't Do This, I Wouldn't Know What to Do"</title>
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      <description><![CDATA[Ein Interview mit der Video- und Performancekünstlerin aus Prag über ihre Arbeiten und ihr künstlerisches Selbstverständnis. ]]></description>
      <itunes:subtitle>Ein Interview mit der Video- und Performancekünstlerin aus Prag über ihre Arbeiten und ihr künstlerisches Selbstverständnis.  </itunes:subtitle>
      <itunes:duration>6:05</itunes:duration>
      <itunes:summary>"Wenn jemand käme und mein Auto waschen würde hätte ich Freude. Ich hätte Freude, dass es passiert, aber ich würde nicht dafür zahlen wollen. Manchmal denke ich, mit der Kunst ist es für viele dasselbe." Eva Jiricka, Video- und Performancekünstlerin aus Prag, überträgt in ihren Arbeiten kollektive gedankliche Vorstellungen ins Alltägliche. Dabei handelt es sich um Vorstellungen vom Anderen, von Sexualität, von der Gefahr des Fremden, von Städten, aber auch vom Dasein als Künstler. Meist sind es Gemeinplätze, deren bewusste oder unbewusste Träger wir sind und deren Spuren wir hinterlassen - in der Form von Handlungen, von Gegenständen, von Zuschreibungen, von visuellen Schablonen, derer wir uns bedienen und mit denen wir medial gefüttert werden. In ihren Videoarbeiten stellt Eva Jiricka diesen kollektiven Bildern nach. Sie stellt sie dar. Sie legt sie bloß. Sie realisiert sie für uns. Das ist erstaunlich Augen öffnend. Während ihres durch die Visegrad Foundation ermöglichten Aufenthalts als Artist in Residence der Galerie Space in Bratislava, ergab sich für uns die Gelegenheit mit Eva Jiricka über ihre Arbeiten und ihr künstlerisches Selbstverständnis zu sprechen. Die im Podcast gezeigten Videosequenzen wurden uns von der Künstlerin zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um Ausschnitte aus ihren Arbeiten "Drive", "House", "Merkmale", "Morning" und "Shit in the Garden" aus den Jahren 2004-2008.</itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Eva Jiricka, Videokunst, Performance, Wien, Bratislava, Prag, Space, Visegrad Foundation, Artist in Residence, Galerie Space </itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 05 Mar 2008 11:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Günther Brodàr, "[no] frames please"</title>
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      <description><![CDATA[Was der Bodyguard dem Star ist der Rahmen dem Bild. Rahmenmacher Günther Brodàr im Interview. ]]></description>
      <itunes:subtitle>Was der Bodyguard dem Star ist der Rahmen dem Bild. Rahmenmacher Günther Brodàr im Interview. </itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>Mit "[no] frames please" haben wir einen Schritt über das Kunstwerk hinaus gemacht. Dort, am künstlerischen Rand, leistet der Rahmen seinen Dienst. Er muss beschützen, vor den Gefahren des Alltags, vor unbedachten Zugriffen, vor Schäden, die nimmt, was ständig im Scheinwerferlicht steht. Kurz gesagt, was der Bodyguard dem Star ist der Rahmen dem Bild. Dass der professionelle Rahmen seine Arbeit mit Understatement verrichtet und nur am Rande ins Bild gerät, ist eine Frage der Mode, vielleicht auch ein Abbild unserer Zeit. Der Begleitschutz trat schon üppiger auf, bis ins achtzehnte Jahrhundert mit Vorliebe golden und pompös, der Hofstaat des Königs Kunst und repräsentatives Sinnbild seiner Macht. Mit der modernen Zeit hat die funktionale Professionalität der Aufgabe der Repräsentation den Rang abgelaufen, der Rahmen wechselte die Kleider. Niemals bin ich ein Künstler, rückt Günther Brodàr vom Atelier Brodàr das Selbstverständnis seiner Zunft zurecht. In seiner Werkstatt fertigt der Rahmenmacher handwerklich maßgeschneiderten Begleitschutz für die Glanzlichter der Museen und Galerie rund um die Welt. Wir haben ihn getroffen und gefragt wie er auf den Rahmen gekommen ist, was ihn mit Stolz erfüllt und ob es Grenzen gibt am Rande der Kunst, wo das Bild endet und der schlechte Geschmack beginnt. </itunes:summary>
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      <itunes:keywords>Günther Brodàr, Bilderrahmen, Handwerk, non framing policy, Rahmen, Werkstatt, Wien</itunes:keywords>
      <itunes:author>CastYourArt.com</itunes:author>
      <author>office@castyourart.com (CastYourArt)</author>
      <pubDate>Wed, 27 Feb 2008 17:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>CastYourArt - Andrea Kessler, Revolutions per Minute</title>
      <link>http://www.castyourart.com</link>
      <description><![CDATA[RPM, Revolutions per Minute zeigt eine interaktive Rauminstallation der Wiener Architektur- und Medienkünstlerin Andrea Kessler. ]]></description>
      <itunes:subtitle>RPM, Revolutions per Minute zeigt eine interaktive Rauminstallation der Wiener Architektur- und Medienkünstlerin Andrea Kessler. </itunes:subtitle>
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      <itunes:summary>RPM, Revolutions per Minute zeigt eine interaktive Installation der Wiener Architektur- und Medienkünstlerin Andrea Kessler. An dünnen Fäden schwebend, aufgespannt im Raum, reagieren übereinander liegende Flächen aus weißem, elastischem Stoff auf die Annäherungen der Betrachter. Sie driften auseinander und verengen sich, sie bilden Falten, sie werfen  fließend Räume auf. Die Ästhetik des lebendigen Raumes zieht an. Dass sich bewegt, was wir als statisch antizipieren, und dabei auch noch kreischende Geräusche von sich gibt, weckt aber auch Grausen. Bewegter Raum hat etwas von der Unheimlichkeit jener Pflanzen, die sich von selbst bewegen, oder Geräusche von sich geben. Mit Revolutions per Minute erprobt die Künstlerin architektonische Herausforderungen. Die fließende Adaption von Räumen, deren Reaktion auf soziale Prozesse sind Visionen für eine Welt, die  immer dichter, immer individueller, immer mobiler wird. Die Installation lädt zu spielerischem Umgang ein. Im Spiel erproben wir en miniatur mögliche Realitäten. Dabei gewöhnen wir uns nicht nur, wir stoßen auch auf Fragen - nach der Machbarkeit, nach der Sinnhaftigkeit, nach der Richtung unserer Dynamik.</itunes:summary>
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