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CastYourArt News


Unsere Künstlerportraits über Michel de Broin und Shary Boyle wurden am Reel Artists Film Festival Toronto 2012 sowie am Canadian Art Reel Artists Film Festival 2012 in Calgary gezeigt. Für alle, die nicht in Kanada sein können, gibt es die beiden Künstlerportraits auch bei uns zu sehen: Michel de Broin - Matters of Circulation und Shary Boyle - Manufaktur des Fragilen.

CastYourArt Video- und Audiobeiträge


Michael Maier - Bilder von Recht und Gerechtigkeit

11. November 2010, 18:27:06 unter Ankündigung, Ausstellungen, CastYourArt, Deutsch, Graz, Österreich

CastYourArt präsentiert

Michael Maier
Rechtsbilder - BILDER von RECHT und GERECHTIGKEIT

Eröffnung: Donnerstag, 18. November 2010 um 19.00 Uhr
Party: Freitag, 26. November 2010, Start Warm Up um 17.00 Uhr
Ausstellung: 19.11. - 16.12.2010 | Di-Fr 13.00 - 19.00 Uhr | Sa 10.00 - 14.00 Uhr
Ort: Leonhardstraße 41, 8010 Graz (ehemaliges Stross Haus)

Ausstellungseinladung

Am Donnerstag, den 18. November 2010 um 19.00 Uhr eröffnet CastYourArt in den Räumlichkeiten der ehemaligen Stross Wäscherei in der Leonhardstraße 41 in Graz die Ausstellung “Bilder von Recht und Gerechtigkeit” mit Arbeiten des Künstlers Michael Maier. Weiterlesen »



PHANTOMAK - Die erste Serie.

10. September 2010, 00:54:41 unter Ankündigung, Ausstellungen, CastYourArt, Englisch, Galerien, Interviews, Podcast, Technische Universität Wien, Universitäten, Video, Wien, Österreich

“The First Hit of PHANTOMAK: The Ear Problem. No Problem.”
Maskerade, Demaskerade, Rolle, Rollenbild, Verdeckung, Überlagerung, Zusammensetzung, Entkernung. CastYourArt zeigt die erste Serie von Arbeiten der Künstler TOMAK (Malerei, Collage, Grafik) und Alek Kawka (Photographie), die im Kontext des PHANTOMAK Projekts entstanden sind. Zu sehen vom 14. September bis zum 8. Oktober 2010, 12.00-17.00 Uhr in der Gumpendorfer Straße 55 in Wien. Eröffnung 13. September, 18.00 Uhr.


[8:08 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

PHANTOMAK: Nach seiner Einzelausstellung im Museum der Moderne in Salzburg verwirklicht TOMAK für CastYourArt die Skulpturenreihe PHANTOMAK. Diese Arbeiten sind die erste große Bewegung TOMAKs in die Welt der Skulptur. Dabei handelt es sich um zehn Köpfe, 3D gescannt und gefräst von einem Roboter am Institut für Kunst und Gestaltung der Technischen Universität Wien, bearbeitet vom Künstler – Objekte am Limit des Machbaren: PHANTOMAK, Hard Licker, Night Rider, … Weiterlesen »



Is it really true? - The Ear Problem. No Problem? (Episode2)

5. September 2010, 17:55:00 unter Ankündigung, Ausstellungen, Englisch, Interviews, Podcast, Video, Wien, Österreich


[0:57 min] | Feedback senden

The First Hit of PHANTOMAK: The Ear Problem. No Problem.
Eröffnung am 13. September 18.00 Uhr, Gumpendorfer Straße 55, Wien



Prinz Eugen von Savoyen - Abwehr und Integration

17. Februar 2010, 13:48:51 unter Ausstellungen, Belvedere, Channel, Deutsch, Interviews, Museen, Podcast, Portraits, UNIQA, Unternehmen, Video, Wien, Österreich

Es scheint als hätte der militärische Stratege mit Sinn fürs Repräsentative im feinsinnigen Kunstfreund ein inneres Gegenüber gehabt. Marie-Louise von Plessen, Kuratorin, und Ilber Ortayli, Direktor des Topkapi Palast Museums, über Prinz Eugen von Savoyen anlässlich der Ausstellung im Belvedere. Dieser Beitrag konnte mit freundlicher Unterstützung des UNIQA ArtCercles verwirklicht werden.


[6:14 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

Eugen, wie der zum Helden stilisierte und zum Zwecke der Identifikation volksnah aufs Vornämliche gekürzte Prinz in Österreich auch gern genannt wird, war ein ausgewiesener Kunstliebhaber und hinterließ eine enorme Sammlung hochkarätiger Bilder, Kupferstiche, Bücher und Handschriften. Seine Kunst hat er sich als Kriegsherr der Habsburger verdient, Weiterlesen »



Augenschmaus - Vom Essen im Stillleben

10. Februar 2010, 13:56:26 unter Ausstellungen, Bank Austria Kunstforum, Channel, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Podcast, Portraits, Video, Wien, Österreich

Wenn das Auge mit isst, muss man damit rechnen, mehr vor Augen geführt zu bekommen als nur Essen? Ein Beitrag zur Augenschmaus Ausstellung im Bank Austria Kunstforum in Wien.


[2:18 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

Die Tatsache, dass wir bei der Nahrungsaufnahme die Dinge in Augenschein nehmen, birgt kulturelles Potential. Der Mensch frisst nicht, sondern er isst, nicht zuletzt weil und sofern er Wert legt auf das Aussehen dessen, was er sich einverleibt. Weiterlesen »



Esra Ersen - Kurzinterview anlässlich der tanzimat Ausstellung

5. Februar 2010, 21:01:10 unter Augarten Contemporary, Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Kunstwerke, Podcast, Video, Wien, Österreich


[2:18 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

In ihrer Kunst interessiert sich Esra Ersen für Formen der Identität und ihrer Veränderung unter dem Einfluss unterschiedlicher politischer Machtstrukturen. Ihre Arbeit “Karussell”, die sie in der Ausstellung tanzimat im Augarten Contemporary (21.1.-16.5.2010) zeigt hat sie mit Studierenden der Hochschule Köln produziert. Diese wurden von der Künstlerin aufgefordert Modelle türkischer Köpfe aus Ton zu formen.



Gulsun Karamustafa - Kurzinterview anlässlich der tanzimat Ausstellung

4. Februar 2010, 19:30:40 unter Augarten Contemporary, Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Podcast, Video, Wien, Österreich


[2:33 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

Gülsün Karamustafa ist eine zeitgenössische Künstlerin und Filmemacherin aus der Türkei. Im Jahr 2009 war sie als artist in residence am Augarten Contemporary in Wien. Für die Ausstellung tanzimat im Augarten Contemporary (21.1.-16.5.2010) hat die Künstlerin eine Arbeit mit dem Titel “modernity unveiled/interweaving histories” produziert. Im Interview mit CastYourArt spricht Karamustafa über ihre neue Arbeit.



tanzimat - Gegenwart ist der Ort von Geschichte

27. Januar 2010, 09:06:57 unter Augarten Contemporary, Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Podcast, Video, Wien, Österreich

Wo und wie wird eigentlich Geschichte gemacht und warum bleiben manche Bilder von dem was war so nachhaltig in unseren Köpfen haften? Ein Beitrag zur Ausstellung „tanzimat“ im Augarten Contemporary in Wien.


[7:26 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

Der Fez, ein karminroter, kegelförmiger, oben abgeflachter Hut mit goldener Quaste – man kennt ihn beispielsweise vom Meinl Logo – verbinden wir in unserer Vorstellung meist mit einer längst vergangenen, orientalischen Welt. In Wirklichkeit wurde dieser Hut erst spät, im 19. Jahrhundert unter Sultan Mahmud II im Zuge der Modernisierung des türkischen Staatswesens zur charakteristischen Kopfbedeckung der Osmanen. Weiterlesen »



Grenzsignale - aus dem offenen Kunstraum.

13. Januar 2010, 16:40:40 unter Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Open Space, Podcast, Wien, Österreich

Das Grenzsignal als konzeptueller Ausgangspunkt einer Genre übergreifenden Ausstellung im Open Space Wien. Ein Interview mit dem Kurator der Ausstellung Fatih Aydogdu.


[6:07 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

Seit Anfang des Jahres 2008 ist der Open Space, das Zentrum für Kunstprojekte, mit seinem ambitionierten Programm in der Kunstwelt Wiens zu Gange. Inhaltlicher Erforschung künstlerischer Vielfalt und Vielschichtigkeit entspricht das Selbstverständnis als offenem Raum internationaler Vernetzung. Weiterlesen »



Oswald Oberhuber - Die Leidenschaften des Prinzen Eugen.

10. Juni 2009, 09:09:19 unter Ausstellungen, Belvedere, Deutsch, Kunstwerke, Museen, Podcast, Video, Wien, Österreich

Die frühen Arbeiten des 1931 in Meran geborenen Künstlers werden der informellen Plastik zugerechnet. Sich künstlerisch als Vertreter eines Stils zu entwickeln, empfindet er als Einschränkung. Bereits Ende der fünfziger Jahre wendet sich Oswald Oberhuber gegen ein an Stilen orientiertes Kunstverständnis und verfolgt eine Theorie und Praxis permanenter Veränderung. Neue Wege zu gehen und gewohnheitsmäßige Festschreibungen zu durchbrechen, kennzeichnet die Arbeit Oberhubers als Lehrender und Rektor der Universität für Angewandte Kunst in Wien, als Leiter der Wiener Galerie nächst St. Stephan und eben auch als Künstler. Anfang der siebziger Jahre realisiert er im Innsbrucker Krankenhaus eine abstrakte Skulptur aus industriell gefertigten Entlüftungsröhren. Die Arbeit, die die gängige Vorstellungen von Kunst durchbricht, wird zum landesweiten Aufreger und landet schließlich bei einem Installateur. Nur ein Künstlerprotest rettet das Kunstwerk davor, in Einzelteile zerlegt und als Gebrauchsware verkauft zu werden.

Für das Belvedere in Wien hat Oswald Oberhuber eine raumgreifende Installation aus Zeichnungen, Gemälden und Skulpturen verwirklicht, die sich thematisch mit Prinz Eugen von Savoyen, dem Errichter des Belvedere auseinandersetzen. Thematische Ausstellungen liegen dem Künstler. Der thematische Zugang, komme seinem Vorsatz permanenter Veränderung entgegen, er lasse künstlerische Bewegung nicht nur zu, sondern fordere sie heraus.


[8:52 min] herunterladen auf: Handy | Computer & iPod | Feedback senden

Oswald Oberhuber betont, er betrachte die eigens für die Ausstellung im Belvedere gefertigten Arbeiten als Gesamtkomposition. Das Bild stehe nicht für sich alleine, sondern interessiere ihn in Bezug auf die Ausstellung, die Interpretation.

Für ein Thema aus dem 18. Jahrhundert eine künstlerische Sprache zu finden, die Anschluss bietet an die heutige Zeit, ist ihm wichtig. Die helle Farbigkeit überwiegt, oft sind die Arbeiten zeichnerisch und im Einzelnen reduziert. Trifft diese Buntheit und zeichnerische Reduktion auf die gewohnten Vorstellungen, die sich Besucher von Herscherportraits machen, wirkt sie lustig und ironisch, nahezu comic-haft. Dabei geht es Oswald Oberhuber nicht darum, gefällig zu sein, sondern beim Betrachter Anknüpfungspunkte für dessen Verständnis zu schaffen. Ihre Stärke zeigen die Arbeiten nicht zuletzt darin, dass das, was da reduziert, mit wenigen “Worten” hervorgehoben wird, die Dinge oft grundlegend erfasst und zugleich der heute weit verbreiteten Ansicht widersteht, dass das Ausmaß an Deutlichkeit damit einhergeht, wie dick aufgetragen wird.

Mit Blick auf die Gruppe der Bilder vom Kriegsgeschehen kommentiert Oswald Oberhuber diesen seinen Zugang so: Es gebe dort auch einen Teil kritische Haltung gegenüber den Vorkommnissen – natürlich in milderer Sprache, weil er nur milde sprechen könne, und nicht so gern brutal etwas aussage. (wh)

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