In der aktuelle Ausstellung PHANTOMAK präsentiert CastYourArt in Kooperation mit der TU Wien und der Galerie Heike Curtze die neue Skulpturenreihe des Künstlers Tomak. Darüber hinaus gibt es in der Ausstellung auch den neuen Werkkatalog des Künstlers zu sehen. Die Ausstellung hat vom 4.-14. Februar 2012 Mo-Sa von 11.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Ort ist die TU Wien, Kuppelsaal (4. Stock), Karlsplatz 13, 1040 Wien. Wir haben für Sie vorab einen Filmbeitrag zum Projekt PHANTOMAK veröffentlicht.
Ausstellung - Aron Demetz. La Natura Umana
26. Oktober 2011, 18:41:07 unter Ankündigung, Ausstellungen, CastYourArt, Galerien, Wien, ÖsterreichCastYourArt lädt ein:
Aron Demetz
La Natura Umana | Die menschliche Natur
Eröffnung: Donnerstag, 17. Nov. 2011 | 19.00 - 22.00 Uhr
Ausstellung verlängert!: 18. Nov. 2011 - 02. Feb. 2012 | Mo-Fr 13.00-19.00 Uhr (18. u. 19. Jänner 2012 geschlossen)
Ort: Gumpendorfer Straße 55, 1060 Wien

Mit der Ausstellung “La Natura Umana | Die menschliche Natur” zeigt CastYourArt in Wien eine außergewöhnliche Position moderner figurativer Bildhauerei: Die Skulpturen des italienischen Künstlers Aron Demetz. Luca Beatrice, die Kuratorin des italienischen Pavillons der Biennale Venedig, nennt Aron Demetz in einer Reihe mit zeitgenössischen Superstars wie Stephan Balkenhol, Marc Quinn oder Thomas Schütte. Dass der Künstler seine Herkunft, die Tradition der Südtiroler Holzschnitzerkunst nicht verborgen, sondern sich in der Auseinandersetzung damit eine eigenständige zeitgenössische Position erarbeitet habe, sei ein riskanter aber lohnenswerter Weg gewesen. In dieser Auseinandersetzung haben seine figurativen Arbeiten unglaubliche Direktheit, Stärke und Fragilität gewonnen. In der Ausstellung bei CastYourArt sind lebensgroße mit Baumharz übergossenen Skulpturen des Künstlers zu sehen sowie Arbeiten aus der Serie der verkohlten Skulpturen und der neuesten Serie der Roboterfräsungen. Kleinere Objekte aus der Serie der menschliche Verwachsungen runden die Ausstellung ab.
Aron Demetz (geb. 1972 in Vipiteno) lebt und arbeitet in Carrara und Wolkenstein. (wh)
Mirabilia, Furien, Kuriosa - Die Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien
25. November 2009, 12:10:52 unter Ausstellungen, Channel, Deutsch, Interviews, Kunsthistorisches Museum Wien, Museen, Podcast, UNIQA, Unternehmen, Video, Wien, ÖsterreichEine der wichtigsten heute noch bestehenden Kunstkammern, jene des Kunsthistorischen Museums in Wien, wird Ende 2012 wiedereröffnet. Dieser Beitrag konnte mit freundlicher Unterstützung des UNIQA ArtCercles verwirklicht werden.

“And if there ever was an age when one sees varied and wondrous things I believe that ours is one” (Mateo Bandello, 1554) Weiterlesen »
Michael Kienzer - Zwischen Dingen und Materialien
12. August 2009, 10:13:39 unter Deutsch, Podcast, Portraits, Video, Wien, ÖsterreichDer Blick ist ein pragmatisch-ironischer, das Kunstwerk bar jeder Narrativität. Ein Portrait des Künstlers Michael Kienzer.

Ein rasterartiges Strebewerk aus mehreren vertikalen und horizontalen Aluminiumstangen steht im Raum, wird zusammen- und aufrechtgehalten mittels eines chaotischen Geflechts schwarzer Gummibänder ohne sichtbarem Anfang und Ende. Die Skulptur vermittelt eine prekäre Stabilität, die auf dem Wirken von Schwerkraft, Zug, Druck, Reibung beruht. Das Spürbarmachen von Kräften, die ein Werk konstituieren, ist ein zentrales Anliegen des Künstler Michael Kienzer. Weiterlesen »
Markus Wilfling – A Sculpture Is Something That Is Here
30. Juli 2008, 17:16:25 unter Englisch, Graz, Podcast, Portraits, Video, ÖsterreichFlaches ins Räumliche rücken. Dreidimensionalität entwerfen, die unter unserem Blick verflacht. Die Übertragung von Räumlichem ins Bildliche und umgekehrt eröffnet Möglichkeiten des Skulpturalen, die den Künstler Markus Wilfling faszinieren.
Für ihn sind es die tagtäglichen Dinge und der Blick mit seinen Gewohnheiten, die ihn künstlerisch herausfordern. Mit seinen Arbeiten gib er einer auf Normalisierung abzielenden Wahrnehmung Aufregendes gerade da zur Hand, wo wir uns routinehaft nichts erwarten: In Handlungsabläufen, wie dem allmorgendlichen Blick in den Spiegel. Auf Wegen, die wir tagtäglich gehen. Im Umgang mit Objekten unseres täglichen Gebrauchs.

Markus Wilfling lebt in Graz, Österreichs zweitgrößter Stadt. 2003 hat er den Grazer Uhrturm, das Wahrzeichen der Stadt, mit einem Schatten seiner selbst – gebaut im Verhältnis 1:1 – dupliziert. Die Stadt wurde plötzlich comic-haft, wie eine riesige Fassade vor einer noch größeren gemalten Wand stehend, denn Schattenwurf, sagt uns die Wahrnehmung, wird erst sichtbar, wenn er auf eine greifbare Oberfläche trifft.
Eine Vielzahl Projekte sind auf dieses Kulturhauptstadt Projekt gefolgt: Spiegelräume, die sich unter unserer Wahrnehmung zu Flächen verbiegen, Raumspiegelungen, die sich bei genauer Betrachtung nicht als Spiegelungen, sondern als exakte Nachbauten erweisen, Badewannen, Sitzreihen, Tische und Parkbänke, die allmählich in einem Boden versinken, von dem wir wissen, das er dafür nicht weich genug ist, auch wenn uns unsere Wahrnehmung das Gegenteil nahe legt.
Die Irritation der Täuschung bereitet Freude, mehr noch, sie fasziniert. Aber das ist ein Nebeneffekt, betont der Künstler, wie es ihm mit seiner Kunst auch nicht um die Schattenseiten des Lebens oder andere psychologische Deutbarkeiten geht. Wohl aber betont er die politische Seite seiner Interventionen. Im öffentlichen Raum stoßen seine Skulpturen ans Gängige und reiben am Gewohnten – beides aber ist von Konsum und Macht, von Mehrheitsmeinung und Fraglosigkeit durchsetzt. (wh)




