Unsere Künstlerportraits über Michel de Broin und Shary Boyle wurden am Reel Artists Film Festival Toronto 2012 sowie am Canadian Art Reel Artists Film Festival 2012 in Calgary gezeigt. Für alle, die nicht in Kanada sein können, gibt es die beiden Künstlerportraits auch bei uns zu sehen: Michel de Broin - Matters of Circulation und Shary Boyle - Manufaktur des Fragilen.
Edgar Lissel - Vom Werden und Vergehen der Bilder
18. November 2009, 10:29:46 unter Deutsch, Podcast, Portraits, Video, Wien, ÖsterreichWer antritt ein Bild seiner selbst zurückzulassen, aufzuzeichnen, dass er existiert habe, reflektiert sich in diesem Tun selbst. Fotografie und Biografie, die bildgebende Kunst Edgar Lissels.

Nicht nur das Werden der Bilder, auch ihr Vergehen beschäftigt den Künstler. Und, mit Blick auf das was dazwischen liegt: Wie kann man sie festhalten? Wie sie abbilden? Weiterlesen »
Helmut Grill - Sein oder Schein
14. Oktober 2009, 10:34:08 unter Deutsch, Englisch, Podcast, Portraits, Video, Wien, ÖsterreichAls Künstler reizt Helmut Grill die Komplizenschaft zwischen Bildermacher und Betrachter aus. Ein Portrait.

In unserer Hightech-Zeit ist das Verhältnis zwischen Künstler und Betrachter kompliziert. Die stille Übereinkunft, Misstrauen gegenüber dem Gesehenen und seiner etwaigen Manipulation aufzuschieben, da die künstlerische Intention ohnehin darin bestehe, eine Art Wahrheit aufzudecken, ist einer allgemeinen Lust am Manipulierten gewichen. Weiterlesen »
Julius von Bismarck - alles und keines
26. August 2009, 14:59:43 unter Berlin, Deutsch, Deutschland, Podcast, Portraits, VideoWas er produziert ist technisch ebenso ausgeklügelt wie ideenreich, sozial intervenierend, gesellschaftskritisch und es erstaunt zugleich. Ein Portrait des Künstlers Julius von Bismarck.

Seine Arbeiten sind Erfindungen, die Technik und Software zu meist interaktiven Kunstwerken verbinden. Für manche, sagt Julius von Bismarck, ist er ein Designer, für andere ein Künstler, für dritte wiederum ein erfindungsreicher Aristokrat. Weiterlesen »
Maria Teresa Ponce - Die anwesende Abwesenheit
27. Mai 2009, 08:45:16 unter Ecuador, Englisch, Podcast, Portraits, Quito, VideoMaria Teresa Ponce sagt, sie kennt das, wenn Menschen nostalgische Gefühle für ihr Land entwickeln, das sie verlassen haben und in dem Freunde, Familie, Orte, Erlebnisse und die eigene Geschichte zurückgeblieben sind. Mit neun hat sie Ecuador verlassen, ist in die USA gezogen, hat dort ihre Jugend verbracht, hat Architektur studiert. Dann, als fertige Architektin, ist sie zurückgezogen nach Ecuador. Im Land war Wirtschaftskrise, keine Arbeit für junge Architekten.
Diese Krise war für sie die Schwelle zur Kunst. Sie hat begonnen zu Fotografieren. Hat erlebt, dass sie sich mit Fotografie neue Welten erschließen kann, solche, die sie interessiert haben, aber zu denen sie kaum Zugang hatte. Angefangen von ihrer fotografischen Arbeit, die die Gefängnisinnenwelt samt ihrer Bewohner erforscht, und die sie anschließend digital in ein abbruchreifes Spitalsgebäude, in die Ruinen öffentlicher Gesundung montiert, bis hin zu ihren Landschaftsaufnahmen entlang einer Pipeline auf dem Weg vom Amazonas Regenwald an die Pazifikküste, die den Eindruck wecken, dass Reichtum und wirtschaftlicher Prosperität in einem hermetisch dichten Rohr durch und außer Landes geführt werden. Das Aufsuchen von Lebensräumen und die Bereitschaft sich diesen Räumen samt ihren Bewohnern auszusetzen ist für die Arbeiten der Künstlerin charakteristisch geblieben.

Dem dokumentierenden Moment ist das Bewusstsein für Inszenierung hinzugekommen, in manchen ihrer Projekte zeichnet sich ein intervenierender Zugang ab. Maria Teresa Ponce arbeitet mit dem Medium Fotografie, das heißt sie setzt es ein, nicht nur um Bilder zu produzieren, sondern um zu erfahren und ein Gefühl für Zusammenhänge zu wecken, die leicht übersehen werden. Manchmal sagt die Künstlerin, befinde sie sich an der Grenze zum Aktivismus, der Begriff Fotografin jedenfalls greift ihr zur künstlerischen Selbstverortung zu kurz. (wh)
Francisca Benitez - Flüchtige Stadt
18. März 2009, 11:28:36 unter Englisch, New York, Podcast, Portraits, USA, VideoAls Architektin im Ruhestand bezeichnet sich die 36 jährige Künstlerin Francisca Benitez. Das erste mal als sie von Chile nach New York kam, vor 10 Jahren, war es ihr architektonischer Background, der ihre Vorstellungen vom Leben von dieser Stadt prägte. Was sie sich als kreative, intellektuelle und herausfordernde Berufserfahrung ausgemalt hatte, entpuppte sich als Lektion in städtischer Bürokratie – auslegen von Gebäudecodierungen und Zonenbeschränkungen, seinen Weg finden durch den Behördenkram, Konfrontation mit den Herausforderungen eines komplexen Systems aus Regeln, Regulierungen und Protokollen.

Letztlich dienten ihr die Hindernisse, eine einzigartige Perspektive und Konzeption einer überbordenden, städtischen Landschaft herauszubilden. Sie entdeckte, dass ihre Aufmerksamkeit mehr und mehr von jenen Aspekten und Bereichen in ihrer Umgebung angezogen wurde, die leicht zu übersehen sind, oder einfach für selbstverständlich gehalten werden, und damit dem Blick entgehen. Intellektuell geformt und inspiriert von ihren Vorbildern, dem Architekten Gordon Matta-Clark und dem Maler, Grafiker, Fotografen und Filmemacher Ed Ruscha, verlor sie nie den Blick für das Wichtige – dass das Rechtssystem der Grenzziehungen, -linien und Auseinandersetzungen ein Prozess ist, in dem ständig festgelegt wird, egal ob die Ergebnisse Richtlinien folgten oder nicht.
In einer Stadt von der Dichte New Yorks, ist öffentlicher Raum ständig ein Thema. Die endlose Prozession aus abreißen und neubauen, einziehen und ausziehen, rumpelnden Bahnen im Untergrund und in die Höhe schießenden Geschichten von Hochhäusern ist begleitet von einer ebenso endlosen Serie der Verhandlungen zwischen Menschen, Institutionen und Grundeignern. Es handelt sich um eine fließende, flexible Einheit, und doch werden Linien gezogen und Formen auf Landkarten fixiert. In einer Zeit in der Erforschungen ein hoffnungsloses Unternehmen zu sein scheinen, sucht die Künstlerin dennoch nach neuen, noch unbekannten Landstrichen.
Möglichkeiten für ihre Entdeckungsunternehmungen sieht Francisca Benitez überall. Ihre Arbeit hat weniger mit Konfrontation oder Intervention zu tun als mit beobachten, erfassen, notieren. Ein Ausflug mit dem Fahrrad im Stadtteil Williamsburg wird zur Entdeckungsreise historischer religiöser architektonischer Rituale, die auf subtile Weise Alleen, Hinterhöfe und Balkone verändern. Ein Ausflug aufs Dach ihres Studiogebäudes offenbart faszinierende Formationen von Taubenschwärmen am Himmel. Sie sind Ausdruck eines Machtkampfs früherer Mitglieder von Straßenbanden. Mit einem einfachen Experiment, in dem sie Flächen im öffentlichen Raum mit Papierbögen belegt und abrubbelt stöbert sie ein enormes Netz zuvor unbemerkt gebliebener Eigentumsmarkierungen auf.
Aber ihre Bemühungen drehen sich nicht nur um die Entdeckung verborgener Territorien und abgeschiedener Plätze. Es geht dabei auch um persönliche Treffen, Zufallsbegegnungen, gegenseitiges Einverständnis für Positionen und Neupositionierungen. Am Ende des Tages ist öffentlicher Raum nicht mehr nur eine Sache von freien Parkplätzen, “Betreten verboten” Schildern oder Eigentumsfragen. Er ist eine Sache der Menschlichkeit geworden, die ihm zugrunde liegt. (jn/wh)
Miguel Alvear - Tableaux popular
25. Februar 2009, 10:16:51 unter Ecuador, Englisch, Podcast, Portraits, Quito, Spanisch, VideoIn seinen Arbeiten greift der ecuadorianische Künstler Miguel Alvear Motive auf, die südamerikanischen Populärkulturwelten entspringen. Die Ikonen des populären mischt er mit historischen und mythologischen, auch mit kunsthistorischen Vorbildern. Manchmal führt er den Bilderschatz unterschiedlicher sozialer Milieus zusammen und vermengt, was sich im wirklichen Leben aus Gründen des guten Geschmacks um Distanz bemüht. Solche Kunst, die die Berührungsängste Voreingenommener missachtet, schafft Reibung. In seiner vom City Museum of Quito in Auftrag gegebenen Arbeit “Popular Mechanics” hat Miguel Alvear eine übersteigerte Wiederherstellung weiblichen Tecnocumbia-Stardoms in der Bildsprache der Busfahrer des örtlichen öffentlichen Verkehrs in Angriff genommen. Wo Reibung herrscht, herrscht auch Reibungsverlust. Die Annahme der Arbeit als einem Aushängeschild ecuadorianischer Kultur wurde vom Museum verweigert – Bild ist, was sich im Rahmen hält.

Miguel Alvear kommt aus dem Film- und Videogenre. Studiert hat er am Institut des Arts de Diffusion in Belgien und anschließend am San Francisco Art Institute in Kalifornien. In seinen Fotografien ist sein filmischer Background spürbar. Sie sind zum Stehen gekommene Bilder. Tableaux vivants, die das Sakrale ihrer Vorbilder mit Groteskem, das Fließende mit Statischem, Wahrzeichen mit Trash und – wie in den Tecnocumbia Songs – religiös verbrämtes, gesprochenes Wort mit einer visuellen Überdosis Sex mischen.
In seinem jüngsten Film Blak Mama folgt Miguel Alvear der hybriden Bildsprache religiös-heidnischer Festivals ausgehend vom alljährlich in Latacunga stattfindenden Fest zu Ehren von “Mama Negra”. Die Parade anlässlich der Feier referenziert nicht nur auf die Rettung der Stadt durch die Heilige. In ihrer Bildsprache gelangt auch die Unterdrückung der einheimischen Bevölkerung durch die spanischen Kolonialherren zum Ausdruck, eine nicht zur Gänze gelungene Christianisierung und die Vermischung dieses Glaubensgemisches mit religiösen Vorstellungen der aus Afrika verschleppten Sklaven, bolivianischen sowie guatemaltekischen Gastarbeitern und den Notwendigkeiten ausgelassenen Feierns.
In seinem Film geht der Künstler nicht dokumentierend vor. Er nutzt die Vorlage des Festivals, seine Figuren, ihre visuelle symbolische Kraft, und setzt sie in Handlungszusammenhänge, die eine Tiefenschicht des kollektiv Unbewussten oder Verdrängten zum Sprechen bringen, das in der Bildsprache der Parade zwar mitgeführt wird, aber nur unterschwellig zu Wort kommt. “Die Verwandlung der Menschen während der Parade rührt von Unzufriedenheit, Begehren und Fantasie. Um das andere zu werden, ist die Travestie ein erster Schritt. Kleide dich wie sie, kleide dich wie er. Dann tanze.” (wh)
Der Film Blak Mama hat am 6. März im Kino OchoMedio in Quito und Tumbaco Premiere.
The Sanchez Brothers - Das Dunkle belichten
4. Februar 2009, 09:06:36 unter Englisch, Kanada, Montreal, Podcast, Portraits, VideoCarlos, geboren 1976, Jason, geboren 1981, Nachname Sanchez, gemeinsam “The Sanchez Brothers”, ein viel versprechendes, junges Fotografenkollektiv. Gezeigt wurden die Arbeiten der beiden jungen Künstler aus Kanada bereits in zahlreichen Soloausstellungen in Kanada, den USA und Europa.
Ihre Fotografien, produziert in einem Atelier in den Fabrikhallen ihres Onkels in Montreal, haben Erfolg, obwohl sie oder vielleicht auch gerade weil sie die dunklen Seiten des Lebens und des menschlichen Tuns beleuchten. Schmerz, Wahnsinn, Tod, Selektion, Ungerechtigkeit, Missbrauch, Katastrophe, Trauer, Erniedrigung, Einsamkeit, Ausbeutung. Man kann es sich aussuchen, wovor man im Leben die Augen verschließt.

Was Carlos und Jason Sanchez verbildlichen sind Inszenierungen des Stattgefundenen, basierend auf Medienberichten und Geschichten, die man hört. Ihre Fotografien komprimieren die Handlung. Sie sind gefrorene Schlüsselszenen, in die man auch ob der Größe eintaucht und es ist in ihnen die Herausforderung der Fotografen erlebbar, mit Mitteln der Fotografie einen komplexen Zusammenhang weitergeben zu wollen, in einem einzigen filmischen Bild.
Solche Komprimierung ist teuer und wäre den beiden jungen Künstlern ohne staatliche Förderung und die Unterstützung durch die Provinz Quebec nicht möglich. Recherche, das Suchen und Aufsuchen von Orten, die die Aura der Szenerie tragen, die Verbildlichung des Vorgestellten in einem Studio-Set … Zum Teil wird das Interieur, in Einrichtungshäusern und Shops gekauft, nach dem Shooting wieder fein säuberlich verpackt und vom Recht auf Rückgabe Gebrauch gemacht. Das spart Geld, denn unter zeitlichen Gesichtspunkten ist die fotografische Arbeit der beiden verschwenderisch. Zwei Monate vergehen im Durchschnitt mit Vorbereitungszeit.
Entwicklung sehen die Brüder in der Erweiterung ihrer Arbeit in Richtung Installation, ein Weg, den sie in den letzten Jahren mit Installationen wie “Between Life and Death”, “Natural Selection” und “Buried Alive” bereits gegangen sind. Künstlerische Zukunft hat für Carlos und Jason Sanchez auf längere Sicht auch der Film. (wh)
Die nächste Soloausstellung mit den Arbeiten der beiden zeigt im Februar die Galerie DNJ in Los Angeles.
Christian Niccoli - Einsamkeit ist die Gemeinsamkeit, die uns trennt
23. Dezember 2008, 18:16:35 unter Berlin, Deutschland, Englisch, Kunsträume, Künstlerhaus Bethanien, Podcast, Portraits, VideoDie Arbeiten des italienischen Künstlers Christian Niccoli spüren der sozialen Befindlichkeit urbaner Menschen unserer Zeit nach. Die Rede ist von einer landflüchtigen Generation junger Erwachsener, die aufs Einzelkämpfertum trainiert durchs Leben ziehen, stets bereit das Beste zu geben, für sich selbst verantwortlich und insgeheim von der Frage bedrückt, wer sie auffängt, wenn einmal etwas nicht mehr funktioniert.
Was diesen Einzelnen gemeinsam ist, ist zugleich auch, was sie trennt. Ihr auf Flexibilität und Offenhalten trainiertes Dasein, ihre Vereinzelung, die sie, auch wenn sie sie mit anderen teilen, nicht zusammenführt, nur miteinander vergleichbar und gegeneinander ausspielbar macht.

In seinen Fotografien und Videoarbeiten arbeitet Christian Niccoli dokumentierend, aber nicht dokumentarisch. Er greift Ungereimtheiten auf und hebt in unsere Lebensweise eingebettetes, verborgen gehaltenes Spannungspotential hervor. Gemeinsames wird in seinen Arbeiten stets als Individuelles, von konkreten Individuen Wahrgenommenes, sichtbar gemacht – selbst dort, wo es sich nur um soziologisch auszumachende Verbindlichkeiten handelt. Der Druck, strukturell bedingte, von vielen geteilte Lebensbedingungen individuell abarbeiten und damit leben zu müssen, erzeugt Spannung, im richtigen Leben, wie in seiner Kunst.
Christian Niccoli, aufgewachsen im Badia Tal und ausgebildet in Wien, Mailand und Florenz, lebt und arbeitet in Deutschlands Hauptstadt Berlin. (wh)
Noah Fischer – Am Stand der Technik
5. November 2008, 08:43:20 unter Englisch, New York, Podcast, Portraits, USA, VideoWer sich unseren Podcast ansieht, auf dem Laptop, einem iPod oder dem Handy, blickt in einen Monitor. Menschen verbringen Stunden, um sich Inhalte am Bildschirm anzusehen. Der Blick fällt nur selten auf den Monitor selbst, die Anwesenheit dieses physikalischen Objekts ist selbstverständlich. Dass die greifbaren Objekte, durch die wir mit der Informationswelt verbunden bleiben, austauschbar sind, ist essentieller Bestandteil unserer mobilen Welt. Wir schaffen sie an. Sie sind Spielzeuge, die uns kurzfristig begeistern um anschließend in den toten Blickwinkeln unserer Aufmerksamkeit zu verstauben.
Noah Fischers lenkt Aufmerksamkeit auf die verwaisten Objekte des Informationszeitalters, jener Ära, die erst vor dreißig Jahren begann. Aufmerksam wurde der Künstler auf die ausgedienten Computerbildschirme durch die häufiger werdenden Elektronikmüllberge in den Straßen New Yorks. Was gestern noch state of the art des Möglichen und für viele Grund genug war, sich vor Geschäften in Warteschlangen zu reihen, ist schon heute wertloser Elektronikschrott – die Halbwärtszeit der Wertschätzung sinkt beständig.

Mit seiner Arbeit “Monitor” führt Noah Fischer die in immer hektischeren Erneuerungszyklen produzierten Warenauswürfe unserer Hi-Tech Gesellschaft auf Lo-Tech Wurzeln zurück. Bildschirme werden zu Relikten, Möbelstücken, Lampen umfunktioniert. Zu Stücken, die unsere Sinne erfreuen und uns einladen, ihre zu aktiven Zeiten unbeachtet gebliebene Form, Materialität und Farbe zu begreifen. Neben ihren superschlanken Nachfolgern erscheinen die dicklichen alten Stücke als Zeugen einer längst vergangenen Zeit. Einige von ihnen – man kann es kaum glauben – tragen die Namen ihrer stolzen Designer ins Plastik eingraviert.
In einer Phase, in der Videoproduktionen den Puls der Zeit junger künstlerischer Medienproduktion darstellen, stellt Noah Fischer mit seinen Arbeiten die Monitorkunst buchstäblich auf den Kopf und bringt eine ausgesprochen moderne Duchamp-hafte Geste ein –die Unterschrift auf den ausgewählten Massenobjekten stammt von ihm. (jn/wh)




