Ausstellung Aron Demetz - La Natura Umana verlängert!
Unsere Ausstellung "La Natura Umana" mit Arbeiten des Bildhauers und Biennale Venedig (2009) Teilnehmers Aron Demetz geht in die Verlängerung. Zu sehen sind die Arbeiten in unseren Räumlichkeiten in der Gumpendorfer Straße 55, 1060 Wien noch bis 3. Februar 2012. Geöffnet ist die Ausstellung Mo-Fr von 13.00-19.00 Uhr (18. u 19. Januar haben wir geschlossen). Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Hier gehts zum Künstlerportrait von Aron Demetz
PHANTOMAK lebt! Skulpturen des Künstlers Tomak an der TU Wien
Die nächste Ausstellung PHANTOMAK mit Arbeiten des Künstlers Tomak steht bereits in den Startlöchern. Am 1. Februar 2012 um 19.00 Uhr wird im Rahmen einer feierlichen Eröffnung an der Technischen Universität Wien die Skulpturenreihe PHANTOMAK der Öffentlichkeit präsentiert. Darüber hinaus wird auch der neue Werkkatalog des Künstlers Tomak vorgestellt. Die Ausstellung hat vom 4.-14. Februar 2012 Mo-Sa von 11.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Ort ist die TU Wien, Kuppelsaal, Karlsplatz 13, 1040 Wien. Wir haben für Sie vorab einen Filmbeitrag zum Projekt PHANTOMAK veröffentlicht.
Christian Niccoli - Einsamkeit ist die Gemeinsamkeit, die uns trennt
23. Dezember 2008, 18:16:35 unter Berlin, Deutschland, Englisch, Kunsträume, Künstlerhaus Bethanien, Podcast, Portraits, VideoDie Arbeiten des italienischen Künstlers Christian Niccoli spüren der sozialen Befindlichkeit urbaner Menschen unserer Zeit nach. Die Rede ist von einer landflüchtigen Generation junger Erwachsener, die aufs Einzelkämpfertum trainiert durchs Leben ziehen, stets bereit das Beste zu geben, für sich selbst verantwortlich und insgeheim von der Frage bedrückt, wer sie auffängt, wenn einmal etwas nicht mehr funktioniert.
Was diesen Einzelnen gemeinsam ist, ist zugleich auch, was sie trennt. Ihr auf Flexibilität und Offenhalten trainiertes Dasein, ihre Vereinzelung, die sie, auch wenn sie sie mit anderen teilen, nicht zusammenführt, nur miteinander vergleichbar und gegeneinander ausspielbar macht.

In seinen Fotografien und Videoarbeiten arbeitet Christian Niccoli dokumentierend, aber nicht dokumentarisch. Er greift Ungereimtheiten auf und hebt in unsere Lebensweise eingebettetes, verborgen gehaltenes Spannungspotential hervor. Gemeinsames wird in seinen Arbeiten stets als Individuelles, von konkreten Individuen Wahrgenommenes, sichtbar gemacht – selbst dort, wo es sich nur um soziologisch auszumachende Verbindlichkeiten handelt. Der Druck, strukturell bedingte, von vielen geteilte Lebensbedingungen individuell abarbeiten und damit leben zu müssen, erzeugt Spannung, im richtigen Leben, wie in seiner Kunst.
Christian Niccoli, aufgewachsen im Badia Tal und ausgebildet in Wien, Mailand und Florenz, lebt und arbeitet in Deutschlands Hauptstadt Berlin. (wh)




