Ausstellung Aron Demetz - La Natura Umana verlängert!
Unsere Ausstellung "La Natura Umana" mit Arbeiten des Bildhauers und Biennale Venedig (2009) Teilnehmers Aron Demetz geht in die Verlängerung. Zu sehen sind die Arbeiten in unseren Räumlichkeiten in der Gumpendorfer Straße 55, 1060 Wien noch bis 3. Februar 2012. Geöffnet ist die Ausstellung Mo-Fr von 13.00-19.00 Uhr (18. u 19. Januar haben wir geschlossen). Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Hier gehts zum Künstlerportrait von Aron Demetz
PHANTOMAK lebt! Skulpturen des Künstlers Tomak an der TU Wien
Die nächste Ausstellung PHANTOMAK mit Arbeiten des Künstlers Tomak steht bereits in den Startlöchern. Am 1. Februar 2012 um 19.00 Uhr wird im Rahmen einer feierlichen Eröffnung an der Technischen Universität Wien die Skulpturenreihe PHANTOMAK der Öffentlichkeit präsentiert. Darüber hinaus wird auch der neue Werkkatalog des Künstlers Tomak vorgestellt. Die Ausstellung hat vom 4.-14. Februar 2012 Mo-Sa von 11.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Ort ist die TU Wien, Kuppelsaal, Karlsplatz 13, 1040 Wien. Wir haben für Sie vorab einen Filmbeitrag zum Projekt PHANTOMAK veröffentlicht.
Herbert Brandl - Bilder aufladen bis sie (fast) platzen.
26. Januar 2012, 13:14:46 unter Ausstellungen, Bank Austria Kunstforum, Deutsch, Kunsträume, Podcast, Portraits, Video, Wien, ÖsterreichLibidinös aufgeladene Werke aus 3 Jahrzehnten bringt die von Florian Steininger und Ingried Brugger kuratierte Schau über Herbert Brandl im Bank Austria Kunstforum in Wien. CastYourArt hat anlässlich der vom 26.1.-15.4.2012 laufenden Ausstellung ein Künstlerportrait produziert.

Ständig verführen die Bilder unseren Blick, nehmen ihn gefangen und bewegen uns dazu, die bildliche Oberfläche zu transzendieren, hinter sie zu blicken und die Räume zu entdecken, die sich in ihren Inneren auftun. Herbert Brandl geht nicht vom Realen aus, um es zu abstrahieren, sondern entwickelt eine bildliche Grammatik des Erlebens – Empfindungen oder Gedanken - und bedient sich des musikalischen Vokabulars der Farbe und des persönlichen expressiven Gestus als Handschrift. Er kompensiert und kontrolliert diese Zugangsweise aber mit der Struktur der Komposition und einer gewissen Ironie. Systematisch dosiert er den Kontrast zwischen Emotion und Reflexion. Es werden Problemstellungen, die mit der Auslösung von Gefühlen der Räumlichkeit zusammenhängen gezeigt, Tiefe ohne Konkurrenz durch Perspektive oder Illusion, doch innerhalb der Grenzen des Vokabulars der Abstraktion. Er ergänzt den Sinngehalt mit seinen Assoziationen zur Intertextualität anderer Bildsprachen der aktuellen und traditionellen Malerei. Weiterlesen »
Wiener Secession - Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit.
6. Dezember 2011, 14:24:10 unter Deutsch, Englisch, Kunsträume, Podcast, Secession, Video, Wien, ÖsterreichDas Gebäude der Wiener Secession gilt als bauliche Manifestation der Ideen der Künstlervereinigung rund um Gustav Klimt, Koloman Moser, Carl Moll und anderen, die sich dem konservativen Kunstdiktat des damaligen Künstlerhauses verwehrten. Ein Beitrag über diesen ebenso historischen wie zeitgenössischen Ort der Kunst.

Die Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession ist heute weltweit das älteste unabhängige, der zeitgenössischen Kunst gewidmete Ausstellungshaus. Das von Architekt Joseph Maria Olbrich entworfene Gebäude, gilt als bauliche Manifestation der Ideen jener Künstlervereinigung rund um Gustav Klimt, Koloman Moser, Carl Moll, Josef Hoffmann, Olbrich und anderen, deren Mitglieder sich im Übergang zum zwanzigsten Jahrhundert dem konservativen Kunstdiktat des damaligen Künstlerhauses verwehrten. Weiterlesen »
Fernando Botero - Abu Ghraib
25. Oktober 2011, 17:20:59 unter Ausstellungen, Bank Austria Kunstforum, Deutschland, Festivals, Interviews, Kunsträume, Podcast, Video, Wien, ÖsterreichAnlässlich der Ausstellung “Botero” im Bank Austria Kunstforum spricht die Kuratorin Dr. Evelyn Benesch über den Abu Ghraib Zyklus des Malers.

Der kolumbianische Maler Fernando Botero hat in den Jahren 2004-2005 an einem Bilderzyklus mit dem Namen Abu Ghraib gearbeitet. Seit dem Jahr 2004 nachdem Fotos aus dem Gefängnis Abu Ghraib veröffentlicht wurden steht dieser Name als ein Symbol für eine Weltpolitik, die unter dem Namen der Gerechtigkeit Folter und Misshandlungen zulässt. Die Heucheleien rund um die Geschehnisse von Abu Ghraib haben den Maler dazu veranlasst, diesen Zyklus zu malen. Museen in den USA haben bei Botero Ausstellungen diesen Zyklus einfach ignoriert. Als die liberale kalifornische Universität Berkeley den Zyklus schließlich zeigte, hat Botero ihr als Dank die gesammte Serie vermacht. In der Ausstellung “Botero”, die noch bis zum 15. Jänner 2012 im Bank Austria Kunstforum läuft, ist auch “Abu Ghraib”, sein aus Wut entstandener Zyklus menschlicher Brutalität zu sehen. (wh)
Alexander Steinwendtner - Random. Clean Cuts.
17. Juni 2011, 16:16:18 unter Deutsch, Podcast, Portraits, Salzburg, Video, ÖsterreichDas Kunstobjekt muss aus sich heraus zum sprechen bringen. Das ist der Anspruch des Künstlers und darin liegt die Potenz seiner Kunst.

Random. Clean Cuts. In den Arbeiten der neuen Serie des Künstlers Alexander Steinwendtner lebt eine ebenso wesentliche wie faszinierende Qualität des menschlichen Tuns, das man Kunst-Schaffen nennt: dass präziser künstlerischer Ausdruck aus einer nicht wirklich definierbaren und demnach auch nur unpräzise zu erreichenden künstlerischer Gestimmtheit hervorgeht. Oder anders formuliert: dass der Künstler zu präzisieren vermag, was ihm zufällt und Kunst nicht einfach nur gekonnt, sondern tatsächlich geschafft wird. Qualität, so Alexander Steinwendtner, entsteht aus einer Zeit, die er nicht wirklich definieren könne. Sich ins Unbestimmte zu begeben, um zum Ausdruck zu gelangen, ist deshalb künstlerisches Programm. Weiterlesen »
Ausstellung - Alexander Steinwendtner. Random. Clean Cuts.
17. Juni 2011, 11:28:58 unter Ankündigung, Ausstellungen, CastYourArt, Galerien, Wien, ÖsterreichCastYourArt lädt ein:
Alexander Steinwendtner
Random. Clean Cuts.
Eröffnung: Dienstag, 28. Juni 2011 | 19.00 - 22.00 Uhr
Ausstellung: 29. Juni - 29. Juli 2011 | Mo-Fr 13.00 - 19.00 Uhr
Ort: Gumpendorfer Straße 55, 1060 Wien

Die Arbeiten, Bilder und Objekte, basieren auf mit Lack und Öl bemalten Holztafeln, in die der Künstler Clean Cuts – präzise Schnitte – setzt. Diese “ergeben ein Raster, das Assoziationen mit asiatischen Bambusgerüsten und urbaner Architektur hervorruft. Weiterlesen »
Die 60er Jahre - Eine phantastische Moderne
29. März 2011, 18:02:38 unter Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Museen, Museum auf Abruf, Podcast, Video, Wien, Österreich„Die 60er Jahre: Eine phantastische Moderne“ zeigt im Wiener MUSA den Zeitgeist eines Jahrzehnts, das von radikalen Umbrüchen gekennzeichnet war. So gut wie alle großen Namen der österreichischen Kunst sind vertreten.

Nicht nur in der Politik, auch in der Kunstlandschaft kam es in den sechziger Jahren weltweit zu einem Umbruch. Dieser Umbruch lässt sich auch in der österreichischen Kunstproduktion jener Zeit nachvollziehen. Zu Beginn des Jahrzehnts wurde die Kunst in ihren Aussagen vielfach politisch und provokant, es entstanden Werke, die Grenzsituationen zwischen Alltags- und Kunstwirklichkeit thematisierten. Hierin liegt auch die Annäherung von Unterhaltungs- und Hochkultur begründet - es folgte eine grundsätzliche Infragestellung des bisherigen Kunstbegriffs. Oftmals sind die Bildinhalte jener Zeit im Alltäglichen begründet, sie spiegeln die Realitäten der Zeit, sie forcieren und reflektieren den kulturellen Wandel. Weiterlesen »
Aiwasowski - Ein russisches Märchen
23. März 2011, 13:15:29 unter Ausstellungen, Bank Austria Kunstforum, Channel, Deutsch, Interviews, Kunsträume, Podcast, Video, Wien, ÖsterreichAiwasowski gilt als Meister der Meere. Zeitlebens widmete er sich vorrangig diesem Sujet, als Metapher des Lebens, der Sehnsucht ebenso wie des Kampfes zwischen Natur und Kultur.
Das Bank Austria Kunstforum zeigt nun erstmals außerhalb Russlands und der Ukraine eine Retrospektive des Künstlers. Zu sehen sind fünfzig repräsentative Gemälde, darunter noch nie ins Ausland gereiste Hauptwerke aus der Aiwasowski-Galerie in Feodossija und des Staatlichen Russischen Museums in St. Petersburg.

Vor 111 Jahren ist er in seinem Atelier mit einem Pinsel in der Hand verstorben, so sagt es die Legende. Sein ungewöhnlich langes Leben hat tatsächlich nur dieses einzige Gemälde von geschätzten 6000 an der Zahl in unvollendetem Zustand zurückgelassen. Bereits zu Lebzeiten wurden seine Werke nicht nur in Russland, sondern auch in Europa und Amerika bestaunt, bewundert, verehrt - und gekauft. Weiterlesen »
Inci Eviner - Kunst bringt neue Bewegung in unser Bewusstsein
10. Februar 2011, 22:13:30 unter Englisch, Istanbul, Podcast, Portraits, Türkei, VideoEs ist beinahe unmöglich zu atmen und sich zu bewegen innerhalb des sprachlichen Systems, in das wir eingeschrieben sind. Kunst bringt neue Bewegung in unser Bewusstsein. Ein Künstlerportrait von Inci Eviner.

Inci Eviner, geboren 1956 in Polatli, südwestlich von Ankara hat ihre künstlerische Ausbildung an der Staatlichen Akademie für bildende Kunst sowie an der Mimar Sinan Universität absolviert. International Karriere macht Inci Eviner seit Mitte der neunziger Jahre. Im Rahmen von Einzelausstellungen und Residencies wurden ihre Arbeiten in Paris, New York, Rotterdam, Bellagio und Tokyo von namhaften Galerien und Kunsthäusern gezeigt, hinzu kommen zahlreiche Gruppenausstellungen rund um den Globus. Zur Zeit lebt und arbeitet die Künstlerin in Istanbul. Dort hat sie auch eine Professur für Combined Art an der Yildiz Universität inne. Weiterlesen »
Fritz Panzer - Die begehbare Zeichnung
8. November 2010, 10:54:49 unter Ausstellungen, Deutsch, Englisch, Interviews, Museen, Podcast, Portraits, Video, Wien, ÖsterreichFritz Panzer erleichtert Objekte aus seiner unmittelbaren Wirklichkeitswelt um Bedeutungen und zeigt sie in ihrer halb anwesend-halb abwesenden Art. Ein Künstlerportrait.

Der Sessel und der Sessel: Stellt man einem Drahtobjekt Fritz Panzers sein „reales“ Vorbild, zur Seite, wirkt es wie aus einer anderen Welt. Was? Das Drahtobjekt oder sein Vorbild? Das lässt sich im Augenblick der Betrachtung kaum sagen. Wir haben zwei Objekte vor uns, die einander weder ergänzen, noch ausschließen, die füreinander „nicht mehr oder noch nicht der Andere“ (Roland Barthes) sind. Weiterlesen »
Peter Baldinger - Interface
22. Oktober 2010, 09:29:33 unter Deutsch, Podcast, Portraits, Video, Wien, ÖsterreichOft wird gesagt, jedes Portrait sei in gewisser Weise ein Selbstportrait und jeder Maler male sich selbst. Peter Baldingers Portraits sind prozesshafte Bilder, die die Möglichkeit der Darstellung erörtern.

Wie ein Porträt herstellen, gibt es sichere Möglichkeiten der Konkretion oder ist es ein reines Fließen der Spekulationen? Jeder Mensch konstruiert sich mit seinen Worten, mit dem was er sagt und was er von sich sagt. Die Selbsterzählung eines Menschen ist das Einzige was er hat um sich zusammenzubauen. Das Individuum erhält seine Existenz durch seine Selbstbeschreibung, und zwar wenn er die Urheberrechte über seine Geschichte und Abbildung reklamiert. In der Konfiguration der Identität müssen wir uns wohl oder übel ein Ich schmieden oder es versuchen. Dinge passieren, mittels derer wir uns ein Ich erschaffen müssen und wir sind mit mehr oder weniger Erfolg ständig dabei diese Leistung zu erbringen. Weiterlesen »




