Ausstellung Aron Demetz - La Natura Umana verlängert!
Unsere Ausstellung "La Natura Umana" mit Arbeiten des Bildhauers und Biennale Venedig (2009) Teilnehmers Aron Demetz geht in die Verlängerung. Zu sehen sind die Arbeiten in unseren Räumlichkeiten in der Gumpendorfer Straße 55, 1060 Wien noch bis 3. Februar 2012. Geöffnet ist die Ausstellung Mo-Fr von 13.00-19.00 Uhr (18. u 19. Januar haben wir geschlossen). Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Hier gehts zum Künstlerportrait von Aron Demetz
PHANTOMAK lebt! Skulpturen des Künstlers Tomak an der TU Wien
Die nächste Ausstellung PHANTOMAK mit Arbeiten des Künstlers Tomak steht bereits in den Startlöchern. Am 1. Februar 2012 um 19.00 Uhr wird im Rahmen einer feierlichen Eröffnung an der Technischen Universität Wien die Skulpturenreihe PHANTOMAK der Öffentlichkeit präsentiert. Darüber hinaus wird auch der neue Werkkatalog des Künstlers Tomak vorgestellt. Die Ausstellung hat vom 4.-14. Februar 2012 Mo-Sa von 11.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Ort ist die TU Wien, Kuppelsaal, Karlsplatz 13, 1040 Wien. Wir haben für Sie vorab einen Filmbeitrag zum Projekt PHANTOMAK veröffentlicht.
Michael Maier - Witch Kitchen
14. Mai 2008, 10:39:56 unter Englisch, Graz, Podcast, Portraits, Video, ÖsterreichManchmal fühlt er sich physisch gezwungen. Aber auch wenn starke Bewegtheit notwendig ist, um beginnen zu können, Selbsttherapie sei sie keine, seine Malerei. Die vorbereitende Einfühlung, das Anwachsen von Ausdruck aus einer Situation, einer Stimmung, aus etwas, das im Leben passiert ist, und ihn zur Arbeit drängt, gelingt nicht immer. Dann heißt es abbrechen, noch bevor man angefangen hat, Tage hindurch von neuem beginnen, versuchen und sich der Unsicherheit aussetzen, wie er es nennt.
Der Weg zur Malerei führt für den Maler Michael Maier über eine Schwelle. Passiert er sie, befindet er sich in der Hexenküche, in der sich seine Kunst zusammenbraut und er Grenzen unserer Wertewelt zu Fall bringt. Im künstlerischen Akt ist er mit seiner Arbeit emotional und physisch eins. Seine Arbeiten brechen aus ihm hervor. Sie entstehen in einem schnellen, manchmal zerstörerisch schöpferischen Akt. Hinterher sei er über das, was er hervorgebracht habe, oft selbst erstaunt. Das Kunststück ist erschöpfend. Nur wenige Stunden am Tag, dann müsse Schluss sein. Er wolle diese Emotionalität nicht den ganzen Tag haben, sagt er. Man müsse sie portionieren, mehr gehe sich kräftemäßig nicht aus.

Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit liegt auf der Malerei, seine Skulpturen bereiten ihn darauf vor. In der skulpturalen Arbeit sammelt er sich. Auch wenn er mit schnell formbarem PU-Schaum arbeitet, sei diese Tätigkeit langsamer, eine Möglichkeit sich zu sammeln, um wieder mit dem Malen zu beginnen. In der Malerei befinde er sich im Streit mit allen lebenden und auch toten Künstlern. Er erstreite sich von Ihnen seine eigene Vorstellung, was ein Künstler sei und wie ein Künstler zu sein habe. Sie forderten ihn heraus, sie sind Vorbilder und Katalysatoren, insbesondere Bacon, de Kooning und Rebeyrolle.
Verlässt Michi Maier das Atelier, lässt er den Maler zurück. Man muss auch Geschäftsmann sein, um in der Kunst zu überleben, alles andere wäre naiv. Allerdings wirkt die Intensität künstlerischer Auseinandersetzung nach. Normalität, sagt er, erscheint danach oft irgendwie seltsam. Seine Arbeit sei vielleicht eine Art Meditation. Sie sei sein Weg zu wissen, dass heute heute und jetzt jetzt ist und sie sei seine befreiende Chance, etwas zu machen, ohne sich dabei von Zukunft oder Vergangenheit hindern zu lassen. (wh)




