In der aktuelle Ausstellung PHANTOMAK präsentiert CastYourArt in Kooperation mit der TU Wien und der Galerie Heike Curtze die neue Skulpturenreihe des Künstlers Tomak. Darüber hinaus gibt es in der Ausstellung auch den neuen Werkkatalog des Künstlers zu sehen. Die Ausstellung hat vom 4.-14. Februar 2012 Mo-Sa von 11.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Ort ist die TU Wien, Kuppelsaal (4. Stock), Karlsplatz 13, 1040 Wien. Wir haben für Sie vorab einen Filmbeitrag zum Projekt PHANTOMAK veröffentlicht.
Evan Penny - Re Figured
10. Februar 2012, 18:11:21 unter Ausstellungen, Deutsch, Interviews, Kanada, Museen, Museum der Moderne Salzburg, Podcast, Portraits, Toronto, Video, Wien, ÖsterreichEr bewegt sich in einer unheimlichen, Unbehagen erzeugenden Welt, wo es schwierig zu sagen ist, was real und was unreal ist. Die Ausstellung Re Figured im Museum der Moderne in Salzburg ist die bislang größte Überblicksausstellung des in Toronto lebenden Künstlers Evan Penny und zugleich seine erste Einzelausstellung in Europa. Ein Ausstellungsportrait von CastYourArt.

Er bewegt sich in einer unheimlichen, Unbehagen erzeugenden Welt, wo es schwierig zu sagen ist, was real und was unreal ist. Er löst eine Verbindung mit der Wirklichkeit, und indem er vermeidet einen Blickwinkel zu produzieren, von dem aus sich ein stabiles Bild ergibt, zeigt er sein Verständnis vom in stetiger Veränderung befindlichen Selbst. Es sind seine vergrößerten Versionen des Individuums oder zumindest seiner Morphologie, die die Grundzüge des Daseins zu sehen erlauben – oder auch nicht.
Die Details der Figuren, die ihre Menschlichkeit definieren, sind nicht nur in ihrer Dimension, ihrem Format, zu sehen, sondern vor allem in der Behandlung der Farbe, der Hautoberfläche, Falten, Härchen, Venen, Flecken und anderen Unvollkommenheiten. Diese topographische Reise über die menschliche Körperlandschaft ist ein Studium unserer Existenz und stellt ein Bewusstsein unserer Anatomie her. Weiterlesen »
EVA & ADELE - über SALZBURG
25. Juli 2011, 15:00:54 unter Ausstellungen, Museen, Museum der Moderne Salzburg, Podcast, Salzburg, Video, ÖsterreichVom 23. Juli bis zum 30. Oktober 2011 zeigt das Museum der Moderne Salzburg in der Ausstellung „Rollenbilder – Rollenspiele“ Arbeiten rund um die künstlerische Inszenierung des Selbst. CastYourArt hat anlässlich der Ausstellung mit dem Berliner Künstlerpaar EVA & ADELE den Kurzfilm EVA & ADELE über SALZBURG gedreht. Der Film wird in der Ausstellung zu sehen sein, einen kurzen Ausschnitt daraus haben wir für Sie online gestellt.

Rollenbilder - Rollenspiele
Die Maskerade und ihre Inszenierung fordern die Akteure heraus. Doch die Aufführung ist längst nicht mehr auf Bühne und Scheinwerferlicht beschränkt. Sie hat sich aus der Enge der Theater, Schauspielhäuser, Kinos, Fernsehsendungen und Magazine befreit und ist hinausgetreten ins wirkliche Leben. In dieser Befreiung ist das Schauspiel zum Rollenspiel mutiert. Dessen Akteure sind wir. Weiterlesen »
Alexander Steinwendtner - Random. Clean Cuts.
17. Juni 2011, 16:16:18 unter Deutsch, Podcast, Portraits, Salzburg, Video, ÖsterreichDas Kunstobjekt muss aus sich heraus zum sprechen bringen. Das ist der Anspruch des Künstlers und darin liegt die Potenz seiner Kunst.

Random. Clean Cuts. In den Arbeiten der neuen Serie des Künstlers Alexander Steinwendtner lebt eine ebenso wesentliche wie faszinierende Qualität des menschlichen Tuns, das man Kunst-Schaffen nennt: dass präziser künstlerischer Ausdruck aus einer nicht wirklich definierbaren und demnach auch nur unpräzise zu erreichenden künstlerischer Gestimmtheit hervorgeht. Oder anders formuliert: dass der Künstler zu präzisieren vermag, was ihm zufällt und Kunst nicht einfach nur gekonnt, sondern tatsächlich geschafft wird. Qualität, so Alexander Steinwendtner, entsteht aus einer Zeit, die er nicht wirklich definieren könne. Sich ins Unbestimmte zu begeben, um zum Ausdruck zu gelangen, ist deshalb künstlerisches Programm. Weiterlesen »
Ausstellung - Alexander Steinwendtner. Random. Clean Cuts.
17. Juni 2011, 11:28:58 unter Ankündigung, Ausstellungen, CastYourArt, Galerien, Wien, ÖsterreichCastYourArt lädt ein:
Alexander Steinwendtner
Random. Clean Cuts.
Eröffnung: Dienstag, 28. Juni 2011 | 19.00 - 22.00 Uhr
Ausstellung: 29. Juni - 29. Juli 2011 | Mo-Fr 13.00 - 19.00 Uhr
Ort: Gumpendorfer Straße 55, 1060 Wien

Die Arbeiten, Bilder und Objekte, basieren auf mit Lack und Öl bemalten Holztafeln, in die der Künstler Clean Cuts – präzise Schnitte – setzt. Diese “ergeben ein Raster, das Assoziationen mit asiatischen Bambusgerüsten und urbaner Architektur hervorruft. Weiterlesen »
Die Residenzgalerie - Museum alter Meister
30. November 2010, 19:22:59 unter Channel, Deutsch, Interviews, Museen, Podcast, Residenzgalerie Salzburg, Salzburg, Video, ÖsterreichAls ehemalige Stätte fürstlicher Repräsentation markiert die mit den Sammlungen Czernin und Schönborn-Buchheim begründete Landesgalerie heute einen wesentlichen Teil der Geschichte Salzburgs. CastYourArt sprach mit Frau Dr. Roswitha Juffinger, seit 25 Jahren Leiterin der Residenzgalerie Salzburg, über die turbulente Geschichte der Residenzgalerie und befragte sie zu ihren ambitionierten Plänen. Dieser Beitrag konnte mit freundlicher Unterstützung des UNIQA ArtCercles verwirklicht werden.

Mit der Eröffnung der Langen Galerie im September 2009 wurde mit der Realisierung eines ehrgeizigen Museumskonzepts begonnen, das bis 2013 fertig gestellt sein soll: Eine Verbindung der Räumlichkeiten des Domplatzes auch im Inneren der ihn umgebenden Gebäude wiederherzustellen und eine durchgängige Begehbarkeit von Residenz, Dom, Lange Galerie, Wallistrakt bis zur Franziskanerkirche zu schaffen – mit dem Ziel die nach dem ersten Weltkrieg aufgelöste Einheit von weltlichen und kirchlichen Gebäuden, Ausstattungen und Sammlungen zu rekonstruieren und die Verbindung von Bau- und Herrschaftsgeschichte wiederherzustellen: Weiterlesen »
Sam Auinger - Eine Hörperspektive
18. Februar 2009, 09:22:48 unter Audio, Berlin, Deutsch, Deutschland, Podcast, Portraits, UdK Berlin, UniversitätenMenschen gehen mit offenen Ohren durchs Leben, sie lassen sich vor den Geräuschen der Welt nicht wie Augen verschließen, außer man hält sie sich zu. Das Ohr ist ein gänzlich aufgesperrtes Sinnesorgan. Wir hören, selbst wenn wir schlafen. Nur selten sind wir hellhörig und nehmen differenziert wahr, was uns an Geräuschen umgibt und in uns eindringt. Horchen wir in uns hinein und zurück in der Zeit, halt nicht nur Geläut von Straßenbahn-, Kuh-, Haustür-, Pausen-, Feuerwehr-, Kirchenglocken oder Fahrradklingeln in uns nach, sondern ein erstaunlich umfangreicher Audiokosmus. Wir werden feststellen, Geräusche sind emotional konnotiert, wir sind gefühlsbetont.
Sam Auinger setzt sich mit der Welt der Klänge, Töne und Geräusche, ihrer geografisch-kulturellen aber auch geschichtlichen Unterschiede auseinander und schließt an eine Tradition künstlerischer Auseinandersetzung mit Ton an, in der Personen wie Erik Satie, Luigi Russolo, John Cage oder Murray Schäfer Geschichte schrieben. Ausgebildet am Bruckner Konservatorium Linz und Salzburger Mozarteum hat er sich einen Namen als Komponist und Klangkünstler, als Forscher und Architekt im Zeichen der Geräuschwelt und ihrer Wirkungen gemacht. Seine Geräuschkulturen ersichtlich machenden Arbeiten werden als Performances, Installationen, Experimente, Filme und Videos weltweit gezeigt und laden zu bewussterem Umgang mit dem je eigenen Geräuschhorizont ein. In seiner Arbeit “Sechse läuten” sammelt er beispielsweise Geräusche seiner Kindheit ein, horcht nach, welche Töne sein Aufwachsen begleiteten, ihm Grund zu Freude, Gehorsam, Ausgelassensein, Vertrautheit oder Angst waren.
Eine Hörperspektive
Nicht nur Geräusche, auch ihr Raum ist charakteristisch. Der Raum als Klangobjekt, ein vom amerikanischen Avantgarden John Cage hervorgehobener Klangaspekt, ist Teil der Forschung des zur Zeit als Gastprofessor für experimentelle Klanggestaltung an der Universität der Künste in Berlin tätigen Künstlers. Auf seiner Suche nach einer neuen Sprache des Hörens arbeitet Sam Auinger immer wieder in wechselnden Kooperationen und veröffentlicht unter den Namen “O+A”, “berliner theorie”, “tamtam” und “stadtmusik”. CastYourArt hat Sam Auinger in Berlin interviewt. (wh)
Die Sammlung Fotografis - Eine Geschichte der Fotografie.
17. September 2008, 17:45:24 unter Ausstellungen, Bank Austria Kunstforum, Channel, Deutsch, Podcast, Video, Wien, ÖsterreichWie findet Kunst Eingang in ein Medium, das noch Mitte des vorigen Jahrhunderts vielen als Ablichtung der Wirklichkeit ohne künstlerischen Wert galt?
Der Schriftsteller und Maler Friedrich Dürrenmatt weist einen Weg: Auch die Wirklichkeit müsse geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen. Indem sich die Kunst des Beobachtens des Werkzeugs Fotografie bediene, werde, was sonst bloß Ablichtung sei, zu einem dichterischen Vorgang, zu einem Fischzug ins Menschliche, dessen Beute zeitig und zeitlos zugleich sei.
Die Ausstellung “FOTOGRAFIS – collection reloaded” im Bank Austria Kunstforum bietet solchen fotografischen Formungen der Wirklichkeit und ihren Spuren der Zeitlichkeit Raum. Arbeiten aus der hauseigenen Sammlung FOTOGRAFIS zeigen Entwicklungslinien des fotografischen Blicks. Die Erweiterung um Leihgaben ermöglicht Gegenüberstellungen mit fotografischen Positionen unserer Zeit – vom Piktorialismus des Fotografen Alfred Stieglitz zu Andreas Gursky, Axel Hütte oder Elgar Esser, von der Neuen Sachlichkeit eines Albert Renger-Patzsch, Edward Weston oder Paul Strand zu den jüngsten Arbeiten von James Welling, Günther Förg oder Candida Höfer.

Mit der 1975 gegründeten Sammlung FOTOGRAFIS setzte die Bank Austria, vormals Österreichische Länderbank, einen für damalige Zeiten bemerkenswert weitsichtigen Schritt. Bemerkenswert einerseits, da in Österreich zu dieser Zeit Fotokunst als Sammelobjekt nur einen geringen Stellenwert hatte. Bemerkenswert auch, weil der damalige Weitblick uns heute eine Sammlung mit herausragenden Arbeiten aus der Geschichte der Fotografie beschert, die aktuell selbst mit hohem finanziellen Aufwand nicht mehr zusammenzutragen wären.
Die Auswahl der angekauften Arbeiten folgte dem Ziel, die Geschichte der künstlerischen Fotografie anschaulich zu machen, ihrer Erforschung Mittel zur Hand zu geben und den künstlerischen Nachwuchs zu fördern. Der Aufbau der Sammlung FOTOGRAFIS wurde von Anna Auer und Werner Mraz konzipiert und begleitet. Beide hatten einige Jahre zuvor mit “Die Brücke” die erste ausschließlich auf Fotografie spezialisierte Galerie Europas gegründet. Während der Zeit ihrer Tätigkeit für die Sammlung wurden knapp dreihundert Werke angekauft. Die frühesten Arbeiten der Sammlung datieren aus den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts, neben internationalen Positionen umfasst die Sammlung auch Arbeiten österreichischer Künstler.
CastYourArt hat Lisa Kreil und Florian Steininger – beide sind für Konzeption und Organisation der Ausstellung maßgeblich verantwortlich – um Einblick in Sammlung und Ausstellungskonzept gebeten. Wie es um die Fotografie als einem Fischzug ins Menschliche und dessen Ausbeute an Zeitig- und Zeitlosigkeit bestellt ist, kann noch bis zum 29. Oktober 2008 im Bank Austria Kunstforum an der Freyung erkundet werden. Im Anschluss wandert die Sammlung nach Prag bevor sie als Dauerleihgabe dem Museum der Moderne in Salzburg übergeben wird. (wh)
Rudolf Budja - Geschäft und Leidenschaft
10. Januar 2008, 12:10:22 unter Artmosphere Galerien, Audio, Deutsch, Galerien, Interviews, Podcast, Wien, ÖsterreichRudolf Budja gehören Bilder, deren Erwerb unsereins meist nur in der Form billiger Replikate vergönnt sein dürfte. Er ist Kunstsammler, Besitzer der Artmosphere Galerien und international renommierter Händler für Pop-Art Kunst. CastYourArt hat interessiert, wie man im Kunsthandel so erfolgreich werden kann. Nach unserem vierteiligen Interview mit Rudolf Budja wissen wir einiges über seinen Weg zum Erfolg und haben gelernt: Ein Kunstsammler ist nicht nur ein Kunstsammler. Rudolf Budja versteht sich darüber hinaus als Psychotherapeut und Seelenchirurg reicher Menschen ohne Lebenssinn. Kunst ist also nicht nur Suchtmittel, sondern dient auch der Heilung. Wenn Kunst so viel kostet, dass sie reiche, in ihren Erfolg verbissene Menschen schmerzt, dann wird sie zum Keim einer mitunter verloren geglaubten Emotion - des Glücksgefühls der Sinnhaftigkeit. (wh)
Rudolf Budja - Geschäft und Leidenschaft, Teil 1
Rudolf Budja - Geschäft und Leidenschaft, Teil 2
Rudolf Budja - Geschäft und Leidenschaft, Teil 3
Rudolf Budja - Geschäft und Leidenschaft, Teil 4




