In der aktuelle Ausstellung PHANTOMAK präsentiert CastYourArt in Kooperation mit der TU Wien und der Galerie Heike Curtze die neue Skulpturenreihe des Künstlers Tomak. Darüber hinaus gibt es in der Ausstellung auch den neuen Werkkatalog des Künstlers zu sehen. Die Ausstellung hat vom 4.-14. Februar 2012 Mo-Sa von 11.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Ort ist die TU Wien, Kuppelsaal (4. Stock), Karlsplatz 13, 1040 Wien. Wir haben für Sie vorab einen Filmbeitrag zum Projekt PHANTOMAK veröffentlicht.
Thomas Draschan - Bilderschock, Nervenreiz, Orgasmus und andere Probleme
7. April 2010, 10:02:21 unter Deutsch, Podcast, Portraits, Video, Wien, ÖsterreichKünstlerportrait Thomas Draschan. Eine süßliche Bollywood-Melodie, die Blondine saugt lustvoll am steifen Schwanz ihres Partners, im nächsten Bild sehen wir, wie er ihr die üppig behaarte Möse einseift – ein 70er Jahre Porno? Nein, Kunst - Thomas Draschans Kunst…

Wozu brauchen wir ständig Bilder, wollen uns in ihnen widerspiegeln, wiedererschaffen? Sicher erlauben sie es uns, oftmals Einsichten zu geniessen, zu denen wir alleine nicht fähig gewesen wären Weiterlesen »
Sexcession - Sex in der Stadt
17. März 2010, 10:13:28 unter Deutsch, Interviews, Podcast, Video, Wien, ÖsterreichSwingerclub in der Secession, Blaues Spermium und Bar Rectum im Museumsquartier! Sexplosion in der Stadt? Going Artsy - wir holen uns die Kunstkritik vom Bürgersteig.

Der Schweizer Künstlers Christoph Büchel bespielt die Kellerräume der Secession mit einem Swingerclub. Die „Bar Rectum“, das dunkelblaue Spermium „Darwin“ und die „BikiniBar“ des niederländischen Atelier van Lieshout Weiterlesen »
Heidi Popovic - Das unspektakuläre Leben
4. Juni 2008, 12:58:32 unter Deutsch, Kunstwerke, Portraits, Video, Wien, ÖsterreichDer kleine Superheld Superrobbie, er hat die Statur einer Playmobilfigur, blickt zusammen mit den anderen kleinen Mitstreitern von einer Tapete, die uns – ganz Kinderzimmerästhetik – in fröhlichen Grundfarben entgegenstrahlt. Umgeben von schnuckeligen Entchen nimmt sich der kleine Superrobbie ein Vorbild an der Wirklichkeit. Er hat eine Pistole in der Hand. Vor ihm niedergestreckt tote Lehrer, ebenfalls in Playmobilstatur. Seine Wirklichkeit trägt den Namen Erfurt.
Christian Pölzler schafft unter dem Markennamen Heidi Popovic Kunst, die auf den ersten Blick zynisch wirken kann, es aber nicht ist. In Posterillusionen des Pop, in dekorativen Mustern Salon gestaltender Tapeten, in Reklamen einer Werbewelt, die uns verspricht, dass alles in bester Ordnung ist, birgt Christian Pölzler Illusionsverlust und tagespolitische Apokalypse. Im Stil erscheinen Erfurt, Enschede, 9.11, fünfzig Jahre Contergan in den Arbeiten des Künstlers wie Antworten auf die Frage “What’s new, Pussycat?” Aber Pölzlers Kunstmischung meißelt an gesellschaftlich neurotischen Verniedlichungsformen anders als Woody Allen. Seine bildsprachliche Mischung vom Wahnsinn, der uns normal geworden ist, hat eine in ihrer Deutlichkeit an Thomas Bernhard erinnernde Kraft. Pölzler schafft Pop-Art, die reklamiert. (wh)

Zahlreiche Arbeiten des Künstlers zeigt der Galerist Rudolf Budja in seiner Galerie Artmosphere.




