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KATHARINA GROSSE. Warum Drei Töne Kein Dreieck Bilden

12. Dezember 2023

Raumgreifende Malerei setzt sich über Grenzen und Begrenzungen hinweg. Farben ergießen sich als dichte Fontänen über ganze Ausstellungsräume und verschlingen architektonische Strukturen und Objekte.

Katharina Grosse gilt als eine der gefragtesten internationalen Gegenwartkünstlerinnen. Sie stellte bereits auf der Venedig-Biennale sowie in Institutionen wie dem Hamburger Bahnhof in Berlin oder dem Museum of Fine Arts in Boston aus. Sie hat an der Kunstakademie Düsseldorf studiert und war dort auch Professorin. Sie wird unter anderem von der König-Galerie in Berlin, der Galerie nächst St. Stephan (Wien) sowie von Larry Gagosian (USA) und Max Hetzler (Paris) vertreten.

2016 wurde sie vom Museum of Modern Art in New York eingeladen, eine ehemalige Militärbasis und ihre Umgebung am Strand in einen Farbteppich aus Rot, Lila und Weiß zu verwandeln. Grosse, die derzeit in Berlin und Neuseeland lebt und arbeitet, überschreitet in ihrem künstlerischen Repertoire die konventionellen Genres. Ihr Oeuvre umfasst Gemälde, Land-Art, Assemblagen und Rauminstallationen, die jeweils mit der Umgebung interagieren und sie herausfordern. Grosse's Kunst zeichnet sich durch ihre Vergänglichkeit aus. Während einige Leinwände und Skulpturen überdauern können, sind die in ihren ortsspezifischen Arbeiten verwendeten Plastikfolien flüchtig und werden nach Ende der Ausstellung entsorgt. Diese Vergänglichkeit trägt zur Einzigartigkeit und Bedeutung einer jeden Installation bei.
Die Verwendung einer kompressorbetriebenen Farbsprühpistole ist ein charakteristisches Element in Grosse's Prozess. Das Werkzeug ermöglicht es ihr mit feinen Farbnebeln Übergänge und subtile Farbverläufe zu erschaffen.

Für die von Angela Stief kuratierte und vor Ort entstandene Ausstellung "Warum Drei Töne Kein Dreieck Bilden" verwandelte Grosse die Säulenhalle der Albertina in ein farbenfrohes Spektakel, das die historische Ästhetik der Museumsräume in Frage stellt und sie zur Leinwand für ihre Erkundung der erweiterten Malerei und ihre Auseinandersetzung mit der Architekturgeschichte macht. Das Ergebnis ist eine begehbare, dreidimensionale Bildwelt, ein Gesamtkunstwerk, das sich den traditionellen Grenzen eines Museumsraums entzieht. (Text: Cem Angeli)

https://www.albertina.at


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