LEE MILLER. Man Ray und die surrealistische Fotografie
Im Alter von 24 Jahren, sie war gerade von New York nach Paris gezogen wurde Lee Miller Muse und Mitarbeiterin von Man Ray und Jean Cocteau und entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einer respektierten Fotografin der Pariser Avantgarde. Zusammen mit Man Ray war sie an der Erfindung der Solarisation, einer Foto-Verfremdungstechnik, beteilig und sie entwickelte ihren eigenen surrealistisch-fotografischen Stil.
Anlässlich der Ausstellung "Lee Miller" in der Albertina in Wien, spricht der Kurator Walter Moser über deren Pariser Zeit und die Charakteristika ihres surrealistischen Werks. Der surrealistische Sinn für das Groteske und Paradoxe blieb ihr übrigens nicht nur im fotographischen Werk erhalten, auch in ihrer Drittkarriere als Köchin überraschte sie ihre Gäste mit essbaren Blüten im Salat, grünem Huhn oder blauem Fisch, frei nach einem Miró-Bild. (Text: Cem Angeli)
Das könnte Sie auch interessieren
MARC CHAGALL. Der Spaziergang
1. März 2016
GUNTER DAMISCH. Why Drawing Now, im Albertina Museum
9. November 2015
GOTTFRIED HELNWEIN. Mein Schiele
3. April 2017
CONSTANTIN LUSER. Aus dem Inneren der Zeit
14. Oktober 2015
DIE LÄDIERTE WELT. Wenn das Leben seine Spuren als Narben hinterlässt.
22. April 2024
ALBERTINAmodern. Die Renovierung des Prachtlusters
4. November 2019
CLAUDE MONET. Der Garten in Giverny
2. Oktober 2018
