DAS LICHT ZEIGEN. Brigitte Kowanz über ihr Werk
In diesem letzten Teil der Serie spricht Brigitte Kowanz selbst – über ihre künstlerischen Anfänge, über Licht als Medium, Material und Metapher.
Ausgehend von der Bildhauerei näherte sie sich dem Licht über Fotografie, Film und Video – und fand darin ein Vokabular, das nicht nur sichtbar macht, sondern Bedeutung erzeugt. Glas, fluoreszierende Pigmente, geometrische Strukturen – was zunächst technisch erscheint, entpuppt sich als poetisch aufgeladene Reflexion über Wahrnehmung und Wissen.
Kowanz denkt Malerei in ihre Bestandteile zurück, transformiert sie in Raum, Licht und Sprache. Ihre Werke bieten einen schnellen Zugang – über Ästhetik, Form, Farbe – und fordern zugleich eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem, was unter der Oberfläche liegt.
Der Film ist ein seltenes Zeitdokument: eine Künstlerin, die ihr Werk selbst befragt – mit analytischer Schärfe, konzeptueller Tiefe und einem ungebrochenen Sinn für das Magische im Sichtbaren.
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