RUDOLF POLANSZKY. Translineare Strukturen
Rudolf Polanszkys frühe Arbeiten entwickelt er aus der Beobachtung diverser künstlerischer Strategien zur Umgehung einer „fremdbestimmten“ Steuerung des Schaffensprozesses, parallel dazu entstehen Super-8-Filme.
Beginnend mit den Reconstructions arbeitet Polanszky ab den 1990er-Jahren vornehmlich mit streng ausgewählten Abfallmaterialien. Das spontane Erzeugen einer Struktur durch die Verbindung vorhandener Elemente bezeichnet er als „Ad-hoc-Synthese“, die auf der „Jagd nach dem nicht Definierbaren hinter den Ordnungen“ zu seiner bevorzugten künstlerischen Verfahrensweise wird und der Erschaffung von Modellen für „translineare“ bzw. „transaggregate“ Strukturen dient.
Anlässlich der Zeit Kunst Niederösterreich Ausstellung "Rudolf Polanszky. Translineare Strukturen" in der Landesgalerie für zeitgenössische Kunst in Krems zeigen wir ein aktualisiertes CastYourArt-Portrait des Künstlers.
Das könnte Sie auch interessieren
THE BRUCE HIGH QUALITY FOUNDATION. Die befreiende Qualität des Fiktiven
1. Juli 2009
ZULA TUVSHINBAT. Das Gewicht der Liebe
25. April 2024
MARC BAUER. Why Drawing Now, im Albertina Museum
10. November 2015
KRIS MARTIN. Festum II
20. Juli 2012
EDVARD MUNCH. Im Dialog
18. Februar 2022
BEÁTA HECHTOVÁ. Silver Lining
23. Juni 2025
ALEX KATZ. Das radikal „kühle Malen“ des Alex Katz in der Albertina
21. März 2023
