RUDOLF POLANSZKY. Translineare Strukturen
Rudolf Polanszkys frühe Arbeiten entwickelt er aus der Beobachtung diverser künstlerischer Strategien zur Umgehung einer „fremdbestimmten“ Steuerung des Schaffensprozesses, parallel dazu entstehen Super-8-Filme.
Beginnend mit den Reconstructions arbeitet Polanszky ab den 1990er-Jahren vornehmlich mit streng ausgewählten Abfallmaterialien. Das spontane Erzeugen einer Struktur durch die Verbindung vorhandener Elemente bezeichnet er als „Ad-hoc-Synthese“, die auf der „Jagd nach dem nicht Definierbaren hinter den Ordnungen“ zu seiner bevorzugten künstlerischen Verfahrensweise wird und der Erschaffung von Modellen für „translineare“ bzw. „transaggregate“ Strukturen dient.
Anlässlich der Zeit Kunst Niederösterreich Ausstellung "Rudolf Polanszky. Translineare Strukturen" in der Landesgalerie für zeitgenössische Kunst in Krems zeigen wir ein aktualisiertes CastYourArt-Portrait des Künstlers.
Das könnte Sie auch interessieren
YASMEEN LARI. Architektur für die Zukunft
28. März 2023
MANFRED WAKOLBINGER. Das Vergängliche und das Ewige
16. Mai 2012
REBECCA SAUNDERS. Rockaby (2017-2024)
29. März 2024
ANJA MANFREDI. Atlas
4. Mai 2023
WARUM HAT DER DÜRER-HASE SO LANGE OHREN?
1. Dezember 2020
DIE KUNST DER ANEIGNUNG. Albertina Modern Direktorin Angela Stief im Gespräch mit Thomas Edlinger und Guido Kucsko
17. November 2021
JAMES WELLING. Metamorphosis
9. Juni 2017
