MONIKA GRZYMALA. Raumzeichnung Vortex
Einen umfangreichen Überblick über das Medium Zeichnung unter Beteiligung von 36 Künstlern jüngerer Generation gibt das Museum Albertina in Wien mit der Ausstellung "Drawing Now" noch bis 11. Oktober 2015.
In drei Dimensionen entfaltet sich die "Raumzeichnung", eine Installation aus Papierklebeband, von Monika Grzymala. Sie ist direkt, konzise und kohärent wie ein Aphorismus. Hier werden minimale Maximen mit einer absurden Seite ausformuliert – eine unmittelbare Form des Denkens, wo alles möglich ist. Das Ziel scheint es, der Wirklichkeit eine parallele Logik abzuringen, die es erlaubt, Hypothesen aufzustellen in einem verzweifelten Kampf, die Antworten auf die großen existentiellen Fragen zu finden. Eine kumulative Arbeit, die durch den Exzess zu einer Einheit gelangt und eine unendliche Welt von Assoziationen erschafft. (Text: Cem Angeli)
Das könnte Sie auch interessieren
THE BEGINNING. Kunst in Österreich 1945 bis 1980. #9 Feministische Avantgarde
23. Oktober 2020
AHMET ÖGÜT. Vor deinen Augen
12. November 2008
MAX BECKMANN. Selbstbildnis im Hotel. Bildbesprechung durch Gottfried Helnwein
10. Dezember 2020
MICHAEL MAIER. In der Hexenküche der Malerei
14. Mai 2008
C.A. CONTEMPORARY
21. November 2017
PETER ZOLLY. artists only
12. November 2018
STRABAG ARTAWARD INTERNATIONAL 2022. Preisverleihung und Präsentation in der STRABAG Artlounge
27. Juni 2022
