MONIKA GRZYMALA. Raumzeichnung Vortex
Einen umfangreichen Überblick über das Medium Zeichnung unter Beteiligung von 36 Künstlern jüngerer Generation gibt das Museum Albertina in Wien mit der Ausstellung "Drawing Now" noch bis 11. Oktober 2015.
In drei Dimensionen entfaltet sich die "Raumzeichnung", eine Installation aus Papierklebeband, von Monika Grzymala. Sie ist direkt, konzise und kohärent wie ein Aphorismus. Hier werden minimale Maximen mit einer absurden Seite ausformuliert – eine unmittelbare Form des Denkens, wo alles möglich ist. Das Ziel scheint es, der Wirklichkeit eine parallele Logik abzuringen, die es erlaubt, Hypothesen aufzustellen in einem verzweifelten Kampf, die Antworten auf die großen existentiellen Fragen zu finden. Eine kumulative Arbeit, die durch den Exzess zu einer Einheit gelangt und eine unendliche Welt von Assoziationen erschafft. (Text: Cem Angeli)
Das könnte Sie auch interessieren
FRANZ XAVER ÖLZANT. Idee, Prozess, Form
8. April 2015
ULRIKE TRUGER. In den Weg gestellt
2. Juli 2008
POP ART. The bright Side of Life
22. April 2024
PABLO PICASSO. Frau mit grünem Hut. Bildbesprechung mit Klaus Albrecht Schröder
10. Februar 2021
LIZA LIBENKO. Anerkennungspreisträgerin STRABAG Artaward International 2023
19. März 2024
HOT QUESTIONS. COLD STORAGE. Die neue Schausammlung des Architekturzentrum Wien
28. Februar 2022
ALEXANDER STEINWENDTNER. Random. Clean Cuts
17. Juni 2011
