MONIKA GRZYMALA. Raumzeichnung Vortex
Einen umfangreichen Überblick über das Medium Zeichnung unter Beteiligung von 36 Künstlern jüngerer Generation gibt das Museum Albertina in Wien mit der Ausstellung "Drawing Now" noch bis 11. Oktober 2015.
In drei Dimensionen entfaltet sich die "Raumzeichnung", eine Installation aus Papierklebeband, von Monika Grzymala. Sie ist direkt, konzise und kohärent wie ein Aphorismus. Hier werden minimale Maximen mit einer absurden Seite ausformuliert – eine unmittelbare Form des Denkens, wo alles möglich ist. Das Ziel scheint es, der Wirklichkeit eine parallele Logik abzuringen, die es erlaubt, Hypothesen aufzustellen in einem verzweifelten Kampf, die Antworten auf die großen existentiellen Fragen zu finden. Eine kumulative Arbeit, die durch den Exzess zu einer Einheit gelangt und eine unendliche Welt von Assoziationen erschafft. (Text: Cem Angeli)
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