MONIKA GRZYMALA. Raumzeichnung Vortex
Einen umfangreichen Überblick über das Medium Zeichnung unter Beteiligung von 36 Künstlern jüngerer Generation gibt das Museum Albertina in Wien mit der Ausstellung "Drawing Now" noch bis 11. Oktober 2015.
In drei Dimensionen entfaltet sich die "Raumzeichnung", eine Installation aus Papierklebeband, von Monika Grzymala. Sie ist direkt, konzise und kohärent wie ein Aphorismus. Hier werden minimale Maximen mit einer absurden Seite ausformuliert – eine unmittelbare Form des Denkens, wo alles möglich ist. Das Ziel scheint es, der Wirklichkeit eine parallele Logik abzuringen, die es erlaubt, Hypothesen aufzustellen in einem verzweifelten Kampf, die Antworten auf die großen existentiellen Fragen zu finden. Eine kumulative Arbeit, die durch den Exzess zu einer Einheit gelangt und eine unendliche Welt von Assoziationen erschafft. (Text: Cem Angeli)
Das könnte Sie auch interessieren
PAUL DELVAUX. Landschaft mit Laternen
29. Juni 2016
WAS SIE SCHON IMMER ÜBER DÜRER WISSEN WOLLTEN. Teil 5. Nach der Natur - Vom Hasen und anderem Getier
30. Juli 2021
EDGAR DEGAS. Sich waschende Frauen
14. Juli 2015
LEE MILLER. Man Ray und die surrealistische Fotografie
21. Mai 2015
ALBERTINA TALKS. Elisabeth Dutz im Gespräch mit Alessandra Comini
20. Juni 2022
GEORGIA O'KEEFFE. Eine Retrospektive im Bank Austria Kunstforum in Wien
10. Jänner 2017
ABSTRACT PAINTING NOW. Kunsthalle Krems
4. Juli 2017
